Erfahrungen mit Unterbiss/Zahnfehlstellung/Zahnspange?

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    Hallo,


    Ich suche nach HH, die Erfahrungen mit kieferorthopädischen Eingriffen gemacht haben und mir Tipps/Hilfe geben können.


    Zu unserem Problem: Emma (Labrador Retriever) kam mit einem Unterbiss zur Welt. Der TA der Züchterin meinte, das würde sich wohl spätestens nach dem Zahnwechsel verwachsen und müsste nicht behandelt werden, solange Emma beim Fressen keine Probleme hat (hat sie nicht), also waren wir nicht sehr besorgt und haben nicht weiter drüber nachgedacht. Emma war bei Abgabe 10 Wochen alt.


    Unser (erster) TA meinte, die Fehlstellung würde wohl später zu Problemen führen, und wir sollten nach dem Zahnwechsel eine Zahnspange in Betracht ziehen, sonst könne es passieren, dass die Reißzähne noch mehr in den Kiefer stoßen/schief werden und sich entzünden, dann müsste man sie entfernen. (Da war sie 12-13 Wochen alt)


    Unser jetziger TA hat uns wieder etwas beruhigt und meinte, wir sollten erstmal den Zahnwechsel genau beobachten (hat die letzten Tage angefangen). Zwar sehe man schon, dass die Milchzähne mit dem Unterkiefer "kollidieren", aber da diese ja schon ihre spätere Länge haben und sich bisher nix entzündet hat, wird das hoffentlich auch nicht passieren. Dennoch könnte es natürlich sein, dass eine Behandlung (welcher Art auch immer) nötig wird.


    Jetzt ist Emma 16 Wochen alt und der Unterbiss hat sich bisher nicht verwachsen (ist meiner Meinung nach eher schlimmer geworden, aber mein Mann sagt ich bilde mir das nur ein :???: )


    Ich will jetzt keine Probleme heraufbeschwören, ich weiß, dass sich in den nächsten Monaten auch noch einiges in Sachen Wachstum tun wird und wir warten natürlich ab, bis der Zahnwechsel rum ist.
    Trotzdem würde mich interessieren, wie das mit so einer Hunde-Zahnspange vonstatten geht, wie die Hunde damit klarkommen und welche Kosten da auf einen zukommen? (Letzteres Problem ist aber eher zweitrangig)


    Wie ist das dann mit der Zahnhygiene beim Hund? Ich stell mir das schwer vor mit nem Kauknochen o.ä.....


    Da ich selbst in meiner Kindheit/Jugend Zahnspangenträgerin war und weiß, wie schmerzhaft und nervig das sein kann, will ich das meinem Hund natürlich gerne ersparen. V.a., weil man ihr das ja auch nicht (wie einem Kind) erklären kann. Dennoch wäre mir das lieber, als ihr ihre Reißzähne zu nehmen...


    Wer hat damit schon Erfahrungen gemacht und kann uns Tipps geben?


    LG,
    Caro & Emma

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  • Direkt Erfahrung habe ich nicht, aber ich würde dazu raten einen TA aufzusuchen, der sich auf Zähne spezialisiert hat! Ich weiß, dass man durch "Massage" des Zahnfleisches, also bestimmte Techniken des leichten Druck auf bestimmte Bereiche ausüben, (bereits beim Milchzahngebiss) das Wachstum des Kiefers und die Stellung der Zähne mit beeinflusst werden kann und ggf. sogar eine Zahnspange (oder das ziehen von Zähnen) erspart werden kann. Nur das muss natürlich gut durchdacht und in richtiger Art und Weise erfolgen und sollte daher von einem Spezialisten gezeigt werden.

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  • Zitat von "Lionbonnie"

    In der Liste der Zahntierärzte habe ich die Adresse in deiner Nähe gefunden: http://tier-zahnärzte.de/tierzahnaerzte/visitenkarte/dr-thomas-frank


    Dankeschön. Ich denke, wenn's wirklich akut ist, werde ich auf die Empfehlungen meines TA hören. Aber für eine erste Vorabinfo ist das sicher gut.


    Mich würden aber eher die Erfahrungen interessieren, die Mensch und Hund bereits mit sowas gemacht haben?

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