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Mein Hund hat Angst vorm spielen mit anderen.

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    Hallo ihr lieben Hundefreunde!


    Seit 7 Monaten ist Noah nun Teil meines Lebens und ich habe mir von der 8. Woche an viel Mühe gegeben, dass der kleine Racker an alles sanft rangeführt wird. Von Bus/Auto/Bahn fahren, an der Straße laufen oder den Flohmarkt zu meistern. Er freut sich über jeden Menschen und Hund den er beim Gassi gehen begegnet.. bis zu jenem Vorfall in der Hundeschule am vorigen Samstag.


    Dort ist es so, dass die Hunde am Anfang losgemacht werden um sich auszutoben, bevor es losgeht. Noah allerdings bleibt immer stehen, möchte mit dem Trubel nicht sonderlich viel zu tun haben und schaut zu. Das ist auch alles gut, nur war einer der anderen Hunde damit nicht einverstanden und wollte ihn zum spielen antreiben und fing an um ihn rumzuspringen und als Noah dann ziemlich verunsichert ein paar Schritte nach vorne gemacht hatte, fing der andere an ihn regelrecht zu jagen. Noah ist daraufhin losgerannt und hat dabei erbärmlich laut gejault, schon fast geschrien und nach ein paar Runden hat er sich schließlich auf den Rücken geworfen. Ein ganz klares Zeichen dass er sich unterwirft und in Ruhe gelassen werden will. (Dabei hat er die ganze Zeit geschrien wie am Spieß) Doch anstatt von ihm abzulassen, ist der Hund auf ihn draufgesprungen und das bis der Trainer dazwischen gegangen ist und ihm am Nacken weggezogen hat. (Für mich ging das so schnell, ich war wie gelähmt.. wenn man zum ersten mal seinen Hund so Herzzereißen schreien hört).


    Jedenfalls ist es nun so dass er sich nach wie vor bei jedem Hund freut (Gott sei dank) aber sobald dieser Anstalten macht zum spielen, weicht er ängstlich zurück und erst gestern ist es wieder gewesen, dass wir auf einem goßen Feld waren und das ganze hat sich wiederholt. Zum Glück hat dieser Hund sofort aufgehört als Noah anfing zu schreien..


    Was soll ich nun machen? Ich bin bei sowas nun sehr ruhig, weil ich meinen Hund keinesfalls verunsichern will aber ich habe Angst dass er nun absolut keine Lust mehr hat zu spielen oder im schlimmsten Fall Angst vor anderen Hunden bekommt. Er ist so lieb und legt absolut keine agressionen an den Tag.. :sad2:

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  • Wenn Noah nicht mehr spielen mag, dann muss er das ja nicht zwingend.
    Mit fremden Hunden würde ich ihn erstmal gar nicht mehr "spielen" lassen, sondern mich eher gezielt mit Hunden treffen, die entweder selbst nicht spielen (zum einfach nur gemeinsam laufen und rumschnüffeln), oder mit Hunden, die er sehr gerne mag und die ihn nicht einschüchtern und sofort akzeptieren, wenn er nicht mag.
    In jedem Fall solltest du sofort eingreifen, wenn Noah verständlich macht, dass er nicht spielen will und ihn dabei unterstützen indem du dich vor ihn stellst und/oder den anderen Halter aufforderst den eigenen Hund bitte abzurufen oder zurück zu nehmen.
    Ich denke eigentlich, dass dein Hund in einigen Wochen oder Monaten von ganz allein auch wieder mal mit einigen Hunden spielen wird, wenn er in Zukunft keine schlechten Erfahrungen mehr damit macht. Wenn nicht, wäre das aber auch weder abnormal, noch besorgniserregend. Du musst das dann einfach so managen, dass er nicht damit allein gelassen wird, wenn ein andere Hund zu aufdringlich ist.
    Das du ruhig bleibst finde ich natürlich gut, trotzdem solltest du auch eingreifen ;) Die Spielzeit vor dem Unterricht würde ich weglassen, du könntest vielleicht mit Noah "aus Sicherheit" zugucken, wenn das geht erstmal hinter einem Zaun oder sowas. Du kennst ja bestimmt schon einige Hunde in euere Gegen und kannst die einschätzen, allen fremden würde ich erstmal aus dem Weg gehen und genauso all denen, die zum Spielen auffordern.


    Viel Glück!

    Elli,
    mit
    Etti (Terriermix, geb.: 2012)
    & Alf (Boxermix, geb.: 2014)


    +++++im Hundehimmel++++++++
    Luna (Schäferhundmix)
    Hucky (Mischlingsmix)
    Sharek (Pudel)

  • Zitat von "ElliUndEtti"

    Wenn Noah nicht mehr spielen mag, dann muss er das ja nicht zwingend.
    Mit fremden Hunden würde ich ihn erstmal gar nicht mehr "spielen" lassen, sondern mich eher gezielt mit Hunden treffen, die entweder selbst nicht spielen (zum einfach nur gemeinsam laufen und rumschnüffeln), oder mit Hunden, die er sehr gerne mag und die ihn nicht einschüchtern und sofort akzeptieren, wenn er nicht mag.
    In jedem Fall solltest du sofort eingreifen, wenn Noah verständlich macht, dass er nicht spielen will und ihn dabei unterstützen indem du dich vor ihn stellst und/oder den anderen Halter aufforderst den eigenen Hund bitte abzurufen oder zurück zu nehmen.
    Ich denke eigentlich, dass dein Hund in einigen Wochen oder Monaten von ganz allein auch wieder mal mit einigen Hunden spielen wird, wenn er in Zukunft keine schlechten Erfahrungen mehr damit macht. Wenn nicht, wäre das aber auch weder abnormal, noch besorgniserregend. Du musst das dann einfach so managen, dass er nicht damit allein gelassen wird, wenn ein andere Hund zu aufdringlich ist.
    Das du ruhig bleibst finde ich natürlich gut, trotzdem solltest du auch eingreifen ;) Die Spielzeit vor dem Unterricht würde ich weglassen, du könntest vielleicht mit Noah "aus Sicherheit" zugucken, wenn das geht erstmal hinter einem Zaun oder sowas. Du kennst ja bestimmt schon einige Hunde in euere Gegen und kannst die einschätzen, allen fremden würde ich erstmal aus dem Weg gehen und genauso all denen, die zum Spielen auffordern.


    Viel Glück!


    Sehe ich genauso. Toller Ratschlag!

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