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Hund kratzt sich, beißt sich, leckt sich

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    Hallo,


    Mein Hund die kratzt, leckt und beißt sich, das sind keine Flöhe, hab auch oft nachgeschaut, am Futter kann das gar nicht liegen weil ich schon von minderwertig bis hochwertig probiert habe, alles!
    die macht auch ihre Pfote paar mal übers Gesicht, aber ich weiß nicht was das ist, ich werde wahnsinnig, die kratzt sich am Hals und Achseln ab und zu an den Vorderbeinen, beißt sich an der Leiste der Oberschenkel, oder neben das Geschlechtsding (Hündinn) und an den Pfoten, manchmal nimmt sie ihre Pfoten auch ganz ins Maul, Flöhe sind das nicht, was kann das sein?!
    Ich war mal beim Tierarzt hat Cortison bekommen, ja das hat geholfen, aber das behebt nicht dauerhaft die Ursache, deswegen frag ich hier mal.


    Danke! :)

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  • Hm... wie man sie wirklich entdeckt, weiß ich leider auch nicht. Sie gehen unter die Haut. Deshalb gibt es auch nicht wirklich ein zuverlässiges Mittel, das dagegen wirkt. Bei meinem Hund haben wir das an orangen befallenen Stellen festgemacht. Google mal. ;)


    Auf eine Cortisonspritze hat sich sein Juckreiz auch beruhigt. Das ist aber Wochen her.


    Wir kämpfen gerade gegen Windmühlen und hoffen, dass die Saison dieser Milben bald vorbei ist. Ich bade ihn zur Zeit täglich mit Kernseife und reibe ihn an betroffenen Stellen mit Babyöl ein usw. usf.


    Vielleicht ist es ja bei Euch was anderes - aber eben dieses Jucken gerade auch an den Pfotenoberseiten, den Augen und überall sonst ist bei uns auch.


    Und vielleicht hat hier jemand ein Wundermittel gegen die Herbstgrasmilbe, das wäre fantastisch... :/

  • Für mich klingt das nach einer Allergie. Ich würde es mit einer Auschlussdiät versuchen. Sprich mal deinen TA darauf an und google mal.


    Milben sind auch möglich. Auch da würde ich schnell noch mal zum TA gehen!

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hat ein Tierarzt die Haut schon mal komplett auf alles (z.B. Ektoparasiten) gründlich untersucht?
    Haugeschabsel, Hautstanzungen? Viele Milbenarten sieht man nur unter dem Mikroskop.


    Ich würde den Hund dermatolotisch einmal komplett auf den Kopf stellen und erst, wenn es da kein Ergebnis gibt, evtl. einen vernünftigen Allergietest machen beim Spezialisten.


    Der Hund könnte ja auch allergisch auf alles mögliche sein z.B. Kontaktallergie auf Putz- oder Waschmittel, auf Umwelteinflüsse oder auch Hausstaubmilben.


    Da würde ich mit Hilfe eines Tierarztes erst mal genau eingrenzen, aus welcher Richtung die Beschwerden kommen könnten. Mit alleine rumdoktern wird man da nicht weit kommen. Die Haut ist das größte Organ, da könnte alles mögliche eine Ursache sein.


    Ich würde Dir raten, damit zu einem Spezialisten (Dermatologen) zu gehen, die normalen Haustierärzte kennen sich in der Materie meistens nicht so gut aus.

  • olivenöl. milben hassen olivenöl. es reicht eigentlich schon, wenn du die beine gegen den strich mit olivenöl einreibst, damit keine milben mehr andocken. in deinem fall würde ich sogar den ganzen kerl einreiben. ich habe das bei meinen dieses jahr statt kokosöl gegen zecken gemacht und finde, dass es mehr gebracht hat


  • Es könnte trotzdem am Futter liegen. Auch in hochwertigem Futter kann was sein, das der Hund nicht verträgt.


    Unser Hund hat sich genauso verhalten. Er verträgt keinen Weizen. Seit wir weizenfrei füttern, hat sich das erledigt. Ob das Futter hochwertig ist oder nicht, spielt keine Rolle. Hauptsache ohne Weizen.

  • Wenn es noch nicht so lange ist, dann sind es Herbstgrasmilben. Kämpfen wir auch gerade mit.
    Verhindern kann man's halt nicht, aber Versuch mal ihn mit verdünntem Apfelessig einzusprühen. Hält die Mistviecher etwas zurück. Wenn er rote wunde Stellen hat, dann am besten Zinksalbe oder Silberspray auf. Regelmäßig abduschen und gegen den Juckreiz am besten Cortison beim TA spritzen lassen.
    Mit Ausschlußdiät würde ich erstmal bis zum Winter abwarten. Wenn dann Ruhe ist, kannst du dir das sparen. Ist ziemlich Aufwendig. Wenn er sich dann weiter kratzt, kannst du das immer noch machen.
    Ich drück die Daumen, das es schnell besser wird.

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