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Lernen, BEVOR (man Fehler macht) der Hund einzieht?

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    Hallo Zusammen,


    ich hoffe, ich habe bei meiner Suche nun nicht übersehen, dass es diese Information hier schon irgendwo gibt. falls doch wärs toll, wenn ihr mir Tipps gebt wo ich was finde und dann hier schließt .. :headbash:


    SO nun aber zu meiner eigentlichen Frage:
    Wie ich ja schon gesagt habe wünsch ich mir einen Hund und muss nur noch ein paar Hürden aus dem Weg räumen.
    Grundsätzlich bin ich ein Mensch, der sich gerne auf viele "Eventualitäten" vorbereitet um das Wasser in das man dann fällt vorher etwas anzuwärmen ;)
    In diesem Fall würd ich als Ersthundehalter ganz gerne die gröbsten Fallstricke in dem Zusammenleben/Erziehen gleich von vorn herein identifizieren und umgehen


    Deshalb würde ich mich gerne zu den Themen
    - Hundeverhalten (Hundeverhalten verstehen, Signale erkennen und deuten können usw.)
    - Hundeerziehung
    - Ernährung
    und sehr gerne auch "Notsituationen" wie reagier ich, wenn der Hund von einem anderen angegriffen wird? Erste Hilfe beim Hund? wie erkenne ich typische Krankheiten/Probleme..


    weiterbilden BEVOR der Vierbeiner bei mir einzieht.
    Wisst ihr ob es da Möglichkeiten gibt?
    Irgendwie ein Kurs? In vielleicht nicht nur Theorie vermittelt wird sondern man auch an tatsächlich lebenden Wesen das ein oder andere sehen kann?


    Ich lese schon sehr viel, aber vieles ist dann doch irgendwie ohne "Fallbeispiel" schwer nachzuvollziehen
    Alles was ich bisher finden konnte geht nur, wenn man bereits Hundehalter ist / einen Hund hat, mit dem man lernen und trainieren kann.


    Oder haltet ihr die Idee generell für doof, weil das Individuum das dann am Ende einzieht doch wieder ganz anders tickt?

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  • Sich vorzubereiten ist immer sehr gut. Finde toll, dass du das machst. Allerdings ist es so, dass man MIT jedem Hund wächst und dazulernt. Der Erfahrungsschaftz wird größer, man wird gelassener und lernt mit Situationen auf seine Weise umzugehen. Man kann viel lesen und theoretisch viel wissen, aber die Praxis sieht meist anders aus. Gerade bei Problemverhalten gibt es oft nicht "die" Lösung, die man irgendwo nachlesen kann. Jeder Hund ist anders und kann nicht nach einem Lehrbuch erzogen werden. Das sind nur Ansätze und Hilfestellungen. Da muss man oft selbst kreativ werden und sich Auswege überlegen. Es ist aber immer gut, eine gute Hundeschule zu besuchen, die einem mit Rat und Tat zur Seite steht und einem auch bei kleinen Problemchen hilft. Gerade als Anfänger kann das eine sehr große Hilfe sein. Allein der Austausch mit anderen Hundehaltern ist wirklich hilfreich. Du wirst an deinem eigenen Hund am besten lernen und Antworten auf deine Fragen finden, wenn du offen mit ihm umgehst. =)

    LG, Kathrin und Bliss

    Für immer im Herzen das Seelenhundrudel Tex, Joy und Luna

  • Es ist gut, daß Du Dir vorher so viele Gedanken machen willst, bzw. machst.


    Ich habe in meiner hundenlosen Zeit schon so Unterrichtsstunden auf dem Platz angesehen, doofe Fragen gestellt.
    Habe sogar die Möglichkeit gehabt, mit drei Leihhunden zu arbeiten, und konnte mir auch gewisse Vorkenntnisse ansammeln.


    Auch Gassi gehen mit Tierheimhunde könnte helfen.




    Aber, laß Dir eines gesagt sein:
    Lesen könnte zwar helfen, gewisse Vorstellungen zu entwicklen, was getan werden muß.
    Kann aber auch dafür sorgen, daß zuviel an Infos eher nach hinten losgeht und Du nicht mehr weiß, was "richtig" oder "falsch" ist. Du Dir selbst also viel zu viel Druck aufbaust.


    Fehler gehören im Leben dazu. ;)
    Egal, wie sehr Du das vermeiden willst, ist ja auch alles toll von Dir gemeint.
    Aber Du wirst automatisch einige Fehler machen, weil es nicht ausbleibt.


    Dafür lernst Du zusammen mit Deinem Hund, wie Ihr gemeinsam in Eurem Leben vorankommen werdet.



    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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  • viele tierärzte machen nothilfekurse. da bist du bestimmt auch als zuschauer ohne hund willkommen.


    gute hundeschulen kann man immer auch ohne hund besuchen.


    sonst dvd's zu körpersprache (cumcane das kleingedruckte in der körpersprache des hundes find ich toll).

  • Bevor ich meine Hündin zu mir genommen habe, habe ich über ein halbes Jahr immer auf die Hündin einer Freundin aufgepasst, während diese gearbeitet hat. Mir wurde damals gesagt, dass sei eine gute Vorbereitung auf einen eigenen Hund und geschadet hat es tatsächlich nicht.


    Ich hab mit dieser Hündin den Tag verbracht, als wäre es mein eigener Hund. Sie hatte bei mir einen Korb, Näpfe und Spielzeug und natürlich bin ich mit ihr Spazieren gegangen. Was mir das letztlich gebracht hat... Hm. Ich kannte Haare in der Wohnung und den Geruch von angesabberten Pansenresten im Teppich und das hat mich schonmal nicht abgeschreckt ;)
    Aaaber... Diese Sitter-Hündin war 1a sozialverträglich, an Probleme mit anderen Hunden kann ich mich nicht erinnern. Dafür hatte sie einen nahezu unkontrollierbaren Jagdtrieb (Epagneul-Breton aus dem Tierschutz) und lief bei mir nie frei.
    Meine eigene Hündin ist sozial sehr unsicher und hatte schon öfter Konfrontationen mit anderen Hunden. Dafür habe ich aus dieser "Probe-Zeit" nichts mitnehmen können, das musste ich alles neu lernen und auf meine Hündin abstimmen.
    Der starke Jagdtrieb meiner Sitter-Bretonin hat mir damals schon gereicht und ich wollte so einen Hund nie für mich selber. Dennoch war es mir nicht klar, was es dann letztlich bedeuten würde, einen Jack-Russel-Mix aufzunehmen. Dafür hat es mir letztlich doch deutlich an Erfahrung gefehlt. Immerhin hatte ich schon einige Umgangserfahrungen mit Jagdtrieb, das hat dann auch wieder etwas geholfen - aber durch die lange Lehrzeit samt Schleppleine und Impulskontrolle musste ich mit meiner Hündin trotzdem nochmal komplett durch.


    Naja, als Fazit bleibt also: die Betreuung eines fremden Hundes vor der Anschaffung eines eigenen Hundes hat mich insofern weitergebracht, dass ich solche Sachen wie Auslastung, hündisches Verhalten und auch kleinere Erkrankungen (ich hatte die Hündin auch nach einer Pfotenverletzung bei mir) schonmal grob einschätzen konnte. Auf meinen eigenen Hund musste ich mich trotzdem komplett neu einstellen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Danke euch :)
    Ich hab zumindest eben mal den Fragebogen zum Sachkundenachweis online durchgeklickt.
    Abgesehen davon, dass ich dachte die Tollwutimpfung sei in Deutschland vorgeschrieben und das ich nicht wusste wie die richtige Temperatur von Hunden ist hatte ich da zumindest alle anderen Fragen richtig *freu*


    Ja, natürlich, dass eine Antwort besonders bei "Problemen" nicht für alle Hunde gelten kann weiß ich, deshalb gehts mir hauptsächlich um grundlegende Sachen.
    Das mit den Notfallkursen ist ne super Idee, danke - da kann ich dann auch gleich nen passenden Tierarzt aussuchen :hust:
    Ach, ich fühl mich etwas verunsichert im Moment - wenns mit dem Vierbeiner klappt will ich natürlich alles richtig und "perfekt" machen...


    TH-Hunde ausführen bin ich dran - ich hab sogar ein Tierheim gefunden, in dem man dafür nicht "Schlange" stehen muss ;)
    Aber leider muss man eine Infoveranstaltung besuchen (dort wird erklärt, was man alles nicht mit dem Hund tun darf bzw. wie man "richtig" mit ihm Gassi geht (nicht ableinen, keine Leckerlis, keine anderen Hundekontakte .. all sowas).
    Leider ist diese Veranstaltung nicht SO oft und ich muss teilnehmen, bevor ich Gassigehen darf.
    Aber ich muss mal schauen, dass ich schnell so ne "Schulung" bekomm ... Wer weiß, vielleicht darf ich den Weimaraner mal kennenlernen :ops: :hust:

  • Du hast doch schon Katzen und Pferd, weißt also grundsätzlich was für Bedürfnisse Tiere haben, wie sie grundsätzlich ticken und wie man mit ihnen umgeht.
    Tue dir also einen Gefallen und verkopfe nicht alles. Gerade wenn man einen Welpen hat, wenn er von nem guten Züchter ist ist vieles so selbsterklärend und wenn man dann sich vorher evtl. mal überlegt hat, was der Hund grundsätzlich dürfen soll oder was eben nicht und das dann auch so umsetzt (Vorsätze wie kommt nicht ins Bett etc. erledigen sich wenn von selber) dann reicht das aus.
    Klar, du kannst jetzt von jedem nahmhaften Trainer ein Hundebuch lesen, kannst dir auch Seminare antun oder die Lerntheorie auswendig lernen - du wirst dennoch erstmal ratlos sein, wenn Situation x auftritt und das ist normal. Aber sich jetzt schon verrückt machen wie du das alles haarklein handhabst halte ich für falsch.
    Es ist nur ein Hund, der Welpe ist dazu noch ein Baby, die können gar nicht so viel verkehrt machen und man selber kann da auch nicht wirklich was verbocken. Du nimmst ja keinen Beißer der misshandelt wurde und Todesangst beim Anblick von Menschen hat bei dir auf, also ran an den Speck und nicht zuviele Gedanken machen, Fehler machst du sowieso.

  • Hihi, danke Nightstalcer - ja, ich verkopfe Dinge ganz gerne .. Danke fürs runter-holen.


    Wobei ich "Erste Hilfe" oder "Notsituations-Training" gar nicht so schlecht fände - gibts doch beim Führerschein auch mit dem Erste-Hilfe-Kurs


    Allerdings: Nein! Kein Welpe. Das kann ich nicht. Schon alleine, weil Hundi ja mit zur Arbeit soll und ich max. 4 Wochen Urlaub am Stück nehmen kann...
    Ich kann meinen Arbeitgeber vielleicht überreden, einen ruhigen erwachsenen Hund zu erlauben der mit anderen Menschen (=Kollegen) und anderen Hunden (=Kollegen haben ab und zu auch Hunde dabei) klar kommt, aber einen welpen, der am Anfang mehr Aufmerksamkeit von mir fordert als ich eigentlich hätte, weil ich arbeiten soll, der sehr oft raus muss und ich dann auch nicht arbeite und der vielleicht nicht mit Menschen oder Hunden klar kommt ... neeee *kopfschüttel* ich glaube, das würde er entweder von vornherein nicht erlauben oder aber seine Erlaubnis nach 3 Tagen zurück ziehen.


    Aber nein, auch einen "Problemhund" möchte ich nicht unbedingt als Ersthund..
    Aber ein Tierheimhund wird es vermutlich doch werden (nach vielen Recherchen zu Boston Terrier und franz.Bulldogge ;) ).
    Ein süßer Wuff aus dem Tierheim oder einer Pflegestelle, so dass ich ihn kennenlernen kann, der grundsätzlich mit Menschen und Hunden klar kommt (oder sie in Ruhe lässt) mit kurzem Fell, zwischen 35 und 55 cm groß am liebsten ne bisschen dunklere Farbe (sieht man den Dreck nicht so *fg*) am allerliebsten mit hellen Abzeichen *träum*

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