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Hund als Reitbegleiter

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    Hallo Zusammen,
    Ich habe in der Suche nichts gefunden,daher eröffne ich mal einen neuen Thread.


    Ab heute gehe ich wieder reiten, erst einmal nur 1x die Woche, mit evtl. Steigerung auf 2x die Woche.
    Der Hund soll uns bzw. mich natürlich begleiten. Er war jetzt 2x mal mit am Stall und hat sich eigentlich recht gut verhalten. Er lässt sich "auch von oben" kommandos geben und lässt sich auch abrufen.


    Nun hab ich aber das Gefühl, dass er nicht richtig Respekt vor der Größe und der Kraft der Pferde hat.
    So rennt er dann gerne mal durch die Beine der Pferde, hat auch schon "eine Verpasst" bekommen (ist nichts passiert).


    Er ist total gerne dabei, tobt sich aus und hat einfach Sichtlich Spaß.
    Deswegen will ich ihn auch auf jeden Fall weiter mitnehmen, will aber natürlich nicht riskieren das ihm oder den Pferden was passiert.
    Hat jemand Ideen, wie ich ihm abgewöhne durch die Beine zu laufen? Bze. Ihm bei bringe mehr Respekt zu haben?
    Das könnte natürlich gerade in den Schnelleren Gangarten echt zum Problem werden :sad2:
    Über Tips und Erfahrungen wie ihr das macht wäre ich sehr Dankbar... :)

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  • Hey Tisa,


    also meine Hündin "Momo" ist auch Zeitlebens am Pferd mitgelaufen.
    Dazu muss ich natürlich sagen, dass Sie quasi auf dem Reiterhof aufgewachsen ist.


    Mein Pferd hatte aber auch nie Skrupel hier und da mal auszutreten, wenn es ihm zu blöd und zu viel wurde.
    Aber Momo ist glücklicherweise NIE unterm Pferd hergelaufen. Dazu war sie viel zu schissig.
    Aber in jungen Jahren hat sie gerne in den Schweif gebissen... aber irgendwann konnte Sie die Pferde gut einschätzen und wusste genau bei wem sie was machen konnte.


    Zu dem Problem mit dem unter dem Pferd herlaufen hab ich gar keine richtige Idee. Ich glaub ich würde mit Beiden spazieren gehen und das immer wieder unterbinden. Immer und immer und immer wieder. Sonst wüsst ich jetzt ehrlich gesagt auch nicht :???:


    Für mich persönlich war es immer das Allerschönste mit Pferd und Hund gemeinsam unterwegs zu sein.
    Ich hab es wahnsinnig genossen und Momo war nachher ein richtiger Junkie... für Sie war es das Allergrößte mitzukommen und mich zu begleiten. Es war quasi "Ihr Job". Und wenn Sie als Junghund beim normalen Spaziergang nicht ein bisschen gehört hat, am Pferd war sie immer 1A- Toperzogen.
    Zum Hundeführerschein damals dacht ich schon ich muss mein Pony einpacken :D


    Hach wie schade, dass das alles nun auch schon wieder solang her ist ... Momo und Paloma laufen hoffentlich gemeinsam irgendwo über eine Wiese... :(

    Liebe Grüße,
    Sarah & Lotta


    In lovin' Memory *Momo* 28.02.1998 - 03.05.2012 (Boxer- Schäferhund- Mix)


    und Liebe auf den ersten Blick "Lotta" *06.01.2014 (OEB)

  • Ich würds mir einfach machen und eine lange Gerte mitnehmen. So kannst du deinen Hund von oben auf Abstand halten wenn er zu nah an die Beine kommt. Beim ersten Ausritt erstmal im Schritt, nicht gleich im Galopp und wenn er es da akzeptiert, im Trab und dann auch schneller. Je nach Hund reicht vielleicht ein Stups mit der Gerte, ansonsten würde ich evtl. etwas rabiater werden. Das kann schließlich sehr gefährlich werden wenn der Hund versucht die Beine zu zwicken oder sonstwas.
    Um zu verhindern, dass er zu nah an die Pferde ran geht oder unten durch, tut es auch ne Leine mit der du ihn wo anbindest.


    Mein Hund kann auch nicht einschätzen wie gefährlich so ein Pferd werden kann. Da muss man halt immer wieder abrufen, ein Auge drauf haben und dafür sorgen, dass das Risiko minimiert wird.

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  • Zitat von "AnjaNeleTeam"

    Ich würds mir einfach machen und eine lange Gerte mitnehmen. So kannst du deinen Hund von oben auf Abstand halten wenn er zu nah an die Beine kommt. Beim ersten Ausritt erstmal im Schritt, nicht gleich im Galopp und wenn er es da akzeptiert, im Trab und dann auch schneller. Je nach Hund reicht vielleicht ein Stups mit der Gerte, ansonsten würde ich evtl. etwas rabiater werden. Das kann schließlich sehr gefährlich werden wenn der Hund versucht die Beine zu zwicken oder sonstwas.


    Vorher würde ich vielleicht die Gerte als 'Zeigestock' konditionieren. Also dem Hund klarmachen: Du sollst da laufen, wo die Gerte hinzeigt. Sitzt das, kann man sich das rabiat werden sparen.


    Ausserdem würde ich bei gemeinsamen Ausritten auf Ruhe bestehen. Neben dem Pferd herlaufen ist in Ordnung, stehen bleiben und schnüffeln ist ok. Aber wildes rumhetzen ist unerwünscht. Auch wenns nicht unter dem Pferd her wäre, vorm Pferd und hinterm Pferd kann genauso gefährlich sein. Es mag schön für dich sein, wenn er freudig rumtobt, aber letzlich ist das nur saugefährlich.

  • Zitat von "AnjaNeleTeam"

    Ich würds mir einfach machen und eine lange Gerte mitnehmen. So kannst du deinen Hund von oben auf Abstand halten wenn er zu nah an die Beine kommt. Beim ersten Ausritt erstmal im Schritt, nicht gleich im Galopp und wenn er es da akzeptiert, im Trab und dann auch schneller. Je nach Hund reicht vielleicht ein Stups mit der Gerte, ansonsten würde ich evtl. etwas rabiater werden. Das kann schließlich sehr gefährlich werden wenn der Hund versucht die Beine zu zwicken oder sonstwas.
    Um zu verhindern, dass er zu nah an die Pferde ran geht oder unten durch, tut es auch ne Leine mit der du ihn wo anbindest.


    Mein Hund kann auch nicht einschätzen wie gefährlich so ein Pferd werden kann. Da muss man halt immer wieder abrufen, ein Auge drauf haben und dafür sorgen, dass das Risiko minimiert wird.


    Abstand vom Pferd halten ist das A und O, deswegen würde ich dasselbe raten. Ich hab das mit meinen Hund auch so gemacht - rund ums Pferd mit der Gerte rumgefuchtelt, damit er einfach Respekt davor hat. Er hat nie was abgekriegt, das war nicht nötig - die Gerte hat quasi die "Grenze" verdeutlicht. Er war aber auch von alleine vorsichtig - bei manchen Hunden muss man vielleicht wirklich rabiat werden.
    Unters Pferd laufen ist saugefährlich für euch alle, davor muss er Respekt haben.


    Natürlich ausserdem viel loben, wenn er so läuft wie er soll.


    Nützlich ist auch ein Weg da! oder Achtung! Wenn er das hört, dann muss er sofort aus dem Weg gehen - danach loben. Kann man auch ohne Pferd üben - einfach nicht mehr über den Hund steigen oder um ihn rumgehen, sondern ihn aus dem Weg bitten.


    Ich hab mal - mehr für mich - ein bisschen was über unser Training geschrieben, vielleicht steckt ja was für dich drin:
    http://pfotenblog.blogspot.de/…/der-reitbegleithund.html

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Diego läuft auch sehr gut am PFerd mit, er ist aber auch am STall grossgeworden.... ich würde mit PFerd an der Hand üben, spazierengehen, Hund links, Pferd rechts. Und dann dem Hund immer wieder klar machen, wo er laufen soll und darf.
    Uns hilft das Kommando "vor" sehr gut, dabei muss er immer wieder vor dem Pferd gehen - da habe ich ihn gut im Blick und er darf dann auch nicht umdrehen oder zu nah ans Pferd kommen. Das andere Kommando ist "Ab", das ist so eine Art Notfallkommando, was ich auch am Stall benütze. Das Kommando gebe ich nur, wenn die PFerde irgendwie nervös sind, toben oder sie Situation halt einfach so ist, dass da kein Hund dazwischen laufen soll. Mein Hund hört an meinem Tonfall, dass das jetzt grad ernst ist und geht sofort beiseite


    Und für längere Ritte würde ich auch angeleint am PFerd laufen üben, reicht auch schon, wenn es im Schritt geht, ist aber finde ich schon wichtig, wenn man anderen Hunden oder Pferden begegnet. Auch dass kann man erstmal zu Fuss üben.


    Viel Erfolg und liebe Grüsse,
    Trixi

    Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen,
    wie sie ihre Tiere behandelt.
    Mahatma Gandhi

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