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Luzie ist nun Epileptikerin :-(

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    Hallo ihr Lieben,


    ich hatte gestern schon einen Beitrag in das HUndeforum eingestellt, aber ich hab es in der falschen Rubrik verfasst, wusste nicht, dass es zu Medizin einen eigenen Bereich gibt.


    Gestern nacht hatte meine Australian Shepherd Hündin Luzie einen sehr schweren epileptischen Anfall.
    Ich wachte durch das Bellen meiner jüngeren Hündin auf:
    Da lag Luzie krampfend und bewusstlos auf dem Boden. Ich versorgte sie gleich, aber sie war ganz blau schon und krampfte und ich dachte, sie stirbt, wei sie so blau war. Habe Luzie nach unten getragen um meine Chefin ( bin Tierarzthelferin) anzurufen, da schien Luzie wieder zu sich zu kommen, sie verlor noch Urin und biss um sich, dann war sie aber gott sei Dank wieder bei Bewusstsein. Sie war noch desorientiert und es ging ihr eine Weile noch schlecht. Meine Chefin meinte dann, wir sollen schlafen gehen, gut beobachten und dann heute morgen zur Blutabnahme kommen. Haben wir dann heute morgen gemacht, die Blutwerte waren alle gut, die Untersuchung auch, wir gingen mit Diazepam als Notfallmedikament heim und meine Chefin meinte, wenn es der einzige Anfall bleibt ist es super und wir hoffen das, wenn nicht, dann geben wir ihr gleich Medikamente, um schlimmeres zu verhindern.
    Ich fuhr heim und war endlich etwas beruhigt, meine Eltern machten ein Frühstück für uns und wir saßen am Tisch, da fiel Luzie plötzlich wieder krampfend um und hatte einen zweiten Anfall, es war sehr schrecklich, dauerte aber kürzer als in der Nacht und sie kam wieder zu sich.
    Ich gab ihr das Diazepam und sie beruhigte sich etwas, dann fuhr ich zu meiner Chefin um die Medikamente zu holen, wir riefen aber zur Sicherheit in der Tierklinik an, um uns von einem guten Kollegen Rat zu holen, ob wir erst weitere Diagnostik ( Liqouruntersuchung, CT) machen sollten, oder was wir denn tun sollen.
    Der Arzt meinte, wir sollen in die Klinik gehen, wir fuhren gleich hin und Luzie bekam dort zwei Infusionen mit einem Antiepileptikum, wir bekamen noch Infusionen mit nach Hause, heute Abend bekommt Luzie eine, und morgen früh und dann müssen wir mit der Tablettengabe beginnen.


    Kann mir hier jemand helfen oder vielleicht kann ich mich einfach mit betroffenen Hundehaltern austauschen.
    Es war nun doch ein großer Schock, aber ich hoffe, dass wir Luzie jetzt helfen können.
    Ganz liebe Grüße!

    Luzie, Australian Shepherd (red merle), *07.06.2009
    Caro, Australian Shepherd (red bi), *23.04.2013

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  • Als erstes Mal es tut mir leid was ihr die letzten Stunden erleben musstet.


    Hast du genug Diazepan zu Hause?


    Ich würde wahrscheinlich vor der Gabe von Antiepileptika möglichst viele Untersuchungen machen lassen, aber da ihr schon welche gebt, würde ich trotzdem noch einiges abklären lassen- hier mal der VETAMIND Schlüssel:


    V= Vaskuläre Erkrankungen: Allgemeinuntersuchung, Rotes Blutbild
    E= Entzündliche Erkrankungen (z.B. Hirnhautenzündung): Weißes Blutbild
    T= Trauma (z.B. des Schädels)
    A= Anomalie (angeborener Hydrocephalus z.B.)
    M= Metabolisch-toxische Krankheiten (z.B. Schilddrüsenprobleme)
    I= Ideopathische Erkrankungen des ZNS (z.B. Diabetes)
    N= Neoplasien (Tumor)
    D= Degenerative Erkrankungen (z.B. Bandscheibenvorfall)



    Welche Antiepileptika gebt ihr im Moment bzw werdet ihr geben?


    Blutzucker und krampfen war übrigens auch noch ein Tipp meines TA. Wurde der gemessen?


    Ich lebe nun seit 8 Jahren mit meinem Epi-Terrier, der Wurfbruder meines Aussies wurde mit 1 Jahr wegen Epi eingeschläfert.... Ich weiß, dass es bei Aussies häufig sehr heftig auftritt, aber ich würde trotz Medikamenten noch einiges überprüfen lassen glaube ich.
    Mein Terrier hatte im Juli quasi eine fast 2,5wöchige Serie.... das war bisher das schlimmste was ich je mit ihm erlebt habe, heute ist er wieder fast der Alte... Wir geben derzeit Luminaletten mit einer Dosierung für knapp 11 kg Hund von insgesamt 67,5 mg. Wie hoch ist es bei euch jetzt erstmal?


    Zum Austausch und auch für Hilfe gut, wenn du bei Facebook bist (verrat mir vllt kurz deinen Namen dort wenn du rein möchtest, da häufig gefragt wird ob die Person bekannt ist): https://www.facebook.com/group…ermalink/323261191165651/


    Impfungen, Wurmkuren etc würde ich auf jeden Fall erstmal sein lassen...

  • Hallo Nina,


    vielen lieben Dank für deine ausführliche Antwort, deine PN habe ich bekommen, darauf melde ich mich gleich auch nochmal.
    Ja, Diazepam habe ich hier, habe ich auch heute morgen, wie mit meiner Ärztin besprochen nach dem zweiten Anfall gegeben. Wir haben ja dann in der Klinik angerufen und sie meinten, man muss schnell hochdosiert geben, und man würde sich damit keine weitere Diagnostik verbauen. Meine Chefin kennt diesen Klinikarzt, er ist wirklich gut und ich vertraue auch beiden voll, was mir auch wichtig ist.


    Wir haben ein rotes und weißes Blutbild heute morgen gemacht, dort war alles wirklich top in Ordnung, dann noch ein NSAID Profil, also Leber und Nierenwerte, da war auch alles, wie es besser nicht sein könnte.
    Danach eben der zweite Anfall.
    In der Klinik war dieser Arzt selbst nicht da, aber das hatte er am Telefon gesagt, das er seine KOllegin einweist, was sie machen muss.


    Luzie bekam dort zwei Flaschen Infusion mit Levetiracetam und ich habe noch zwei FLaschen mit nach Hause bekommen. Nachher um neun bekommt Luzie eine und morgen früh, danach müssen wir Levetiracetam als Tabletten geben, Dosierung noch unbekannt, die Ärztin sagte, wenn ich die Tabletten aus der Apotheke habe, dann soll ich anrufen, sie meinte dann sie gibt dem Arzt meine Nummer und er wird mich heute Abend wegen der Dosierung anrufen, mal sehen, ob er noch anruft, ist ja nun schon Abend.
    Deshalb weiß ich die Dosierung noch nicht.


    Luzie hatte kein Fieber ( wegen Meningitis und so) , sie war auch von den Reflexen und der Wirbelsäule her unauffällig. Herz usw, auch alles in Ordnung.
    Sie wurde vor 2 Wochen mit dem neuen IMpfstoff Lepto L4 geimpft, ich fragte auch, ob es damit zusammenhängen könne, aber die Ärzte meinten, es wäre zu lang her, Reaktionen kommen auf eine IMpfung meist schneller...das war auch meine Sorge richtig.
    Das mit deinem Terrier tut mir Leid, dass er betroffen ist, aber toll, wie lang er schon damit lebt!! Das mit dem Aussie tut mir sehr Leid, ich hoffe, dass wir etwas machen können :(
    Alles weitere schreibe ich dir in der PN


    Ganz lieben Dank, das hilft mir schon mal!
    Liebe Grüße!

    Luzie, Australian Shepherd (red merle), *07.06.2009
    Caro, Australian Shepherd (red bi), *23.04.2013

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  • Es tut mir sehr leid für euch. Informiere auch bitte umgehend den Züchter. Damit die elterntiere und Geschwister nicht in die Zucht gehen bzw.. aus der Zucht genommen werden. Ich hoffe ihr bekommt diese schreckliche Krankheit in den Griff.


    Lg
    Gammur

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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