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Spielen oder Konflikt?

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    Hallo zusammen,
    Ich habe eine kurze Frage zum Verhalten meiner Hunde. Der Pflegehund ist jetzt drei Tage da. Er ist zwei Jahre jung und fünf Kilo schwer (und noch etwas aufgeregt von der neuen Umgebung). Jedenfalls rückt er meinen beiden manchmal ein bisschen auf die Pelle, weil er aufgekratzt ist (es geht raus, es gibt Futter oder ich streichen einen der beiden). Die Große knurrt einmal und er sucht das Weite aber den Kleinen (Franz Bulldogge/Terrier/was auch immer Mix, 11kg) versucht er ab und an zum Spielen bewegen (meine Interpretation).
    Heute Morgen dann folgende Szene:
    Mini ist um den Kleinen rum, hat ihm die Lefzen geleckt. Dann hat er sich auf den rücken geworden. Der Kleine hat gebrummt (also nicht geknurrt) und ihn beschnüffelt. Dann hat er ihm die schnauze auf den bauch und hals gedrückt. Für mich sah es wie ein angedeuteter Biss aus. Das gleiche im Nacken. Wie gesagt, alles angedeutet. Der Mini schien sich nicht unwohl gefühlt zu haben und hat weiter gemacht. Ich hab es nach ein paar Minuten abgebrochen weil ich den kleinen nicht überfordern wollte (Große spielt ja nicht, der Nachbarshund hat auch sein Päckchen zu tragen und da er ein Leinenpöbler ist, gibt es sonst kaum Gelegenheit für Hunde Spiele).
    Ist das normale s spielen gewesen, soll ich aufpassen, dass es nicht eskaliert oder gleich unterbinden?

    Was heißt hier Rasse? Jeder meiner Hunde ist eine Spezialanfertigung!

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  • Ich würde das Verhalten als Spielen mit einem „ich könnte wenn ich wollte…“ auslegen. Ich habe gelesen, dass das Schnauze auf den Hals legen eine Provokation darstellt und die Reaktion des "unterlegenen" Hundes abgewartet wird.


    Die Erfahrung mit meinen beiden eigenen Hunden ist, dass der ältere den jüngeren aus meiner menschlichen Sicht oft ziemlich doll in den Hals oder die Beine beißt. An den Beinen dreht er sogar immer ein bisschen. Es scheint dem jüngeren aber nicht wehzutun, da er weder quiekt noch weggeht. Der Kleine ist nach einem Spiel am Hals und den Beinen immer ganz „nassgekaut“. Mein jüngerer Hund leckt dem älteren auch immer die Lefzen.


    Natürlich musst du die Hunde weiterhin beobachten ob der Kleine den Pflegehund aus der Situation rauskommen lässt. Ich glaube aber nicht, dass du dir erst mal große Gedanken machen musst.

    Liebe Grüße von meiner "Männer-WG"
    - Balou (Dackel-Mix) * 08.03.2011
    - Mogli (JRT), * 21.10.2012
    - Hermann (Podengo-Mix) * 16.06.2014
    und von Selina


    Wenn wir behaupten, der beste Freund unseres Hundes zu sein,müssen wir die Art von Freund sein, den wir selbst gerne hätten.(SuzanneClothier)

  • Danke für die Antwort. Der Mini hat das letzte Jahr im Tierheim verbracht und bei seiner Größe muss er wohl gut im Umgang mit anderen Hunden sein. Ich habe da eher meinen Pappenheimer im Auge, der pöbelt ja gerne und versucht andere Hunde zu besteigen. Das probiert er noch ab und an bei meiner Hündin aber die ist doppelt so groß und knurrt ihn einfach weg.

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  • Kurzes Update:
    Die beiden Spielen und manchmal wird es Akki zu viel und er wuchtet den Mini mit einem gekonnten Hüftschwung weg. Nicht, dass das lange etwas nützt... meine kleine Töle ist wohl doch geduldiger als gedacht. Manchmal leckt der Neue ihm minutenlang die Lefzen, da gehe ich dann mal dazwischen, wenn ich aus dem Augenwinkel leicht vorwurfsvoll angesehen werde :roll:
    Soweit ist Dori ein prima Gast aber auf die Dauer würde er sich mit meinen “energiesparenden Exemplaren“ wohl langweilen.

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