Wie sieht das Ziel beim AJT aus?
-
-
Zitat
Naja... so einfach ist das nicht. Manchmal glaub ich mein Hund is ne Nummer zu intelligent für mich.
Wenn sie Wild sichtet und ich am Horizont nur noch ne Staubwolke von meinem Hund sehe, dann kann ich sie mit der Pfeife zurück holen- ja das stimmt. Aber ich kann sie dann nicht einfach weiter normal laufen lassen, denn dann wär sie direkt wieder weg. Da wird dann regelrecht ne Verhaltenskette draus. Und nicht nur wegen dem Wild, nein weils für sie ein lustiges Spiel ist und es gibt ja immer etwas gaaaanz tolles, wenn man auf die Pfeife zurück kommt.Wir waren auch schon so weit, dass Nelly 'Phantom Rehen' hinterher ist, nur um zurück gepfiffen zu werden, weils dann das Spieli oder so gibt. Man ich hab mir so viel Mühe gegeben, beim Aufbau der Pfeife und nun findet sie die irgendwie zu gut.
Wenn sie in so einer Verhaltenskette kommt und ich den Hund zum dritten Mal zurück gepfiffen habe, muss sie an die Leine, sonst kommen wir da nicht mehr raus.
Ich krieg halt meinen Hund zurück, aber wenn sie 2sec später wieder weg is, hab ich ja auch nix so richtig gekonnt oder? Es sei denn ich lass sie nur noch Fuß laufen - da haben wir aber beide keine Lust drauf. Ende vom Lied: sie muss an die Leine.
Warum nimmst du sie dann nicht einfach an die Leine, bis sie sich beruhigt hat? Hab ich bei meinem so gemacht - Abrufen, Belohnung, Leine dran bis er sich entspannt hatte und Wildspuren weg waren. Auch gerne an die Schlepp, oder zumindest eine längere Leine, das ist ja egal. Fuß laufen wäre bei uns nicht gegangen, dazu wäre das Erregungslevel in dem Moment zu hoch gewesen.
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Wie sieht das Ziel beim AJT aus?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Hmm... das was Benji05 geschrieben hat, macht ja schon Mut. Ich werd mir jetzt einreden, dass es die Zeit bringt.
Also hab ich ja aber dann doch alles richtig gemacht, ohne mich jemals groß mit AJT beschäftigt zu haben!?
Und wir sind dann ja scheinbar auf einem ganz guten stand. Konnte mir halt überhaupt nicht vorstellen, was noch möglich ist und was nicht.Tja und von der Dauer-Beobachtung werd ich dann wohl wirklich nicht weg kommen.
Ich kenne hier echt schon alle Kaninchen Aktivitätszeiten und meine Gassi Streken sind in imaginäre Zonen eingeteilt. Es gibt Strecken, da hab ich noch nie Wild gesehen, da darf sie ohne Bedenken frei laufen, an anderen Stellen nur in meiner Nähe und sie darf auch nicht so wie Sammaja schreibt vor mir um die Ecke. An manchen läuft sie nie frei.Aber eine Frage hab ich noch:
Bei uns ist der Jagdtrieb im Winter gefühlte 10x so schlimm, wie im Sommer. Ich glaube das hat zwei Gründe. 1. Im Wald kann man aufgrund kahler Bäume kilometerweit gucken und 2. ab unter 10°C hat meine Hündin scheinbar 'ihr' Arbeitsklima und ist allgemein viel aktiver.
Konnte das noch jemand beobachten?ZitatWarum nimmst du sie dann nicht einfach an die Leine, bis sie sich beruhigt hat? Hab ich bei meinem so gemacht - Abrufen, Belohnung, Leine dran bis er sich entspannt hatte und Wildspuren weg waren. Auch gerne an die Schlepp, oder zumindest eine längere Leine, das ist ja egal. Fuß laufen wäre bei uns nicht gegangen, dazu wäre das Erregungslevel in dem Moment zu hoch gewesen.
Das mache ich ja. Mittlerweile auch nach dem ersten Mal. Anfangs hatte ich immer Angst, dass meine Hündin verknüpft Pfeife-dann Leine. Die ist da bei sowas leider extrem schnell. -
Zitat
Hmm... das was Benji05 geschrieben hat, macht ja schon Mut. Ich werd mir jetzt einreden, dass es die Zeit bringt.
Also hab ich ja aber dann doch alles richtig gemacht, ohne mich jemals groß mit AJT beschäftigt zu haben!?
Und wir sind dann ja scheinbar auf einem ganz guten stand. Konnte mir halt überhaupt nicht vorstellen, was noch möglich ist und was nicht.
Zitat
Tja und von der Dauer-Beobachtung werd ich dann wohl wirklich nicht weg kommen.
Ich kenne hier echt schon alle Kaninchen Aktivitätszeiten und meine Gassi Streken sind in imaginäre Zonen eingeteilt. Es gibt Strecken, da hab ich noch nie Wild gesehen, da darf sie ohne Bedenken frei laufen, an anderen Stellen nur in meiner Nähe und sie darf auch nicht so wie Sammaja schreibt vor mir um die Ecke. An manchen läuft sie nie frei.
Das kenne ich
Zitat
Aber eine Frage hab ich noch:
Bei uns ist der Jagdtrieb im Winter gefühlte 10x so schlimm, wie im Sommer. Ich glaube das hat zwei Gründe. 1. Im Wald kann man aufgrund kahler Bäume kilometerweit gucken und 2. ab unter 10°C hat meine Hündin scheinbar 'ihr' Arbeitsklima und ist allgemein viel aktiver.
Konnte das noch jemand beobachten?Ja, das ist bei uns auch so, ich denke viele Hunde sind im Winter quirliger als im Sommer. Mein Hund hat eine SDU, anfangs dachte ich dass das auch damit zusammenhängt. Er hat im Winter auch jegliche Leinenführigkeit wieder vergessen
Zitat
Das mache ich ja. Mittlerweile auch nach dem ersten Mal. Anfangs hatte ich immer Angst, dass meine Hündin verknüpft Pfeife-dann Leine. Die ist da bei sowas leider extrem schnell.
Das versteh ich, aber vielleicht kannst du ihr auch an der Leine etwas bieten? Ich habe viel mit "Ersatz-Beschäftigung" gearbeitet, Spuren legen, Dummyarbeit. Grade in solchen Situationen, habe ich oft - allerdings auch erst, wenn der Hund sich beruhigt hatte - an der Leine Spurensuche gemacht o.ä. Das auch generell, nicht nur in Wild-Situationen. Für meinen Hund war das Arbeiten in diese Richtung sehr wichtig, weil ich nicht nur "Spaß-Bremse" war. So hat sich auch die Bindung enorm verbessert. Ich weiß nicht ob ihr in diese Richtung schon was macht?LG Betty
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!