Leo macht mir Sorgen!

  • Hallo liebe Hunde-Freunde,

    vielleicht schildere ich euch ganz kurz mal die Situation.

    Leo ist ein Spanier-Mischling und jetzt ca. 4 Jahre alt.

    1. Vor ca. einem Jahr trat das Syndom auf, dass er beim spazieren gehen immer relativ schnell schlapp wurde. Ich bin natürlich mit ihm zum Tierarzt gegangen und dort wurde ein Herzultraschall gemacht. Die Tierärztin meinte, er hätte eine minimale Verengung an der Herzklappe. Seitdem nimm bekommt jeden Tag eine kleine Menge Beta-Blocker.

    Ich glaube aber bis heute, dass es nicht daran liegt. Denn auch damit ist er nach wie vor nicht Fit beim spazieren gehen bzw. wird immer noch ziemlich schnell schlapp.

    2. Vor ca. einem halbem Jahr hat er plötzlich vorne links angefangen zu humpeln. Nach einem Tag humpeln war alles wieder in Ordnung. Auch hier war ich beim Tierarzt aber der konnte nichts festellen.
    Einige Monate später jaulte Leo plötzlich aus unerklärlischen Gründen. Ich beobachtete es einige Tage und stellte fest, dass er immer jaulte, wenn er aufstand oder sich im liegen drehte bzw. bewegte. Er sprang seit dem auch nirgends mehr hoch etc.

    Auch hier ging ich zum Tierarzt. Es wurde Blutabgenommen und geröncht. Beim Bluttest konnte man nichts feststellen, alles okay. Geröncht wurde er, da man vermutete, dass er etwas an der Wirbelsäule hat. Die Tierärztin meinte, dass es auf den Bildern so aussieht, als wäre eine Bandscheibe zwischen den Wirbeln schon etwas kleiner.

    Eine 100 %ige Aussage konnte sie aber nicht machen. Sie sagte nur, dass ich mit Leo in Röhre soll. Jetzt bekommt er erst einmal Scherzmittel, bis ich dann einen Termin für die Röhre habe. Achso, einen Ultraschall am Bauch wurde auch noch gemacht, da er immer wieder mal Durchfall hat. Aber auch hier wurde nichts festgestellt.

    Nun heute fing er nach dem Aufstehen wieder an, vorne links zu humpeln. Dabei stellt er sein Vorderbein immer etwas nach außen. Nach einigen Minuten laufen, ist alles wieder in Ordnung.

    Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass das alles irgendwie zusammenhängt und wollte einfach mal nach Tipps bzw. Rat fragen. Was vermutet ihr? Habt ihr schon einmal so etwas ähnliches gehabt?

    Ich danke euch für eure Hilfe.

    Sven und Leo

  • Hallo Harry,

    ja wurde er.
    Habe ich vielleicht vergessen zu erwähnen. Als er nach Deutschland kam, stellte man fest, dass er Erhlichiose hat.

    Der Wert war damals erhöht, konnte aber mit Antibiotika wieder "still gelegt" werden.
    Bei der aktuellen Untersuchung wurde er auch nochmal auf die Mittelmeerkrankheiten getestet.

    Der Wert bzw. Titer war aber im grünen Bereich.

  • Ähm, kenne mich da leider wenig aus..aber ich selber nehme auch Beta-Blocker wegen zu hohem Blutdruck. Die machen auch müde..ich weiß ja nicht inwieweit ein Hund Betablocker bekommt, weil da was verengt ist.

  • Baghira: Hast du damit bereits Erfahrung gemacht? Wenn ja, wie hat sich es bemerkbar gemacht?

    Zaasou: Die Tierärztin meinte, dass die Beta-Blocker bei einer einer Verengung an der Herzklappe üblich sind. Vielleicht sollte ich mir nochmal dem Beibackzettel durchlesen. Aber danke für den Hinweis.

    muecke: Vielleicht sollte ich wirklich nochmal zum TA und einfach drauf bestehn, dass die Ellenbogen geröntgt werden oder?

  • Meine Hündin hat ED (sie ist jetzt vier Jahre alt), daraus resultierend Arthrose und außerdem (vermutlich aus der ED resultierend) Spondylose in der Wirbelsäule. Die Hüften sind GsD vollkommen in Ordnung.

    Wie ich bemerkt habe, dass etwas nicht stimmt? Nun, dass ist etwas schwierig zu erklären, da meine Hündin viele Baustellen hat bzw. bereits hatte (neben der ED Futtermittelallergien, Probleme mit ihren Läufigkeiten, eine eitrig Gebärmutterentzündung, etc.).

    Was ich aber bez. der ED von meiner Hündin kenne und was sozusagen klassisch ist, ist die Sache mit den Schmerzen bei Bewegung (resultiert in Bewegungsunlust), die Steifheit und das anfängliche Humpeln nach dem Aufstehen und in unserem Falle auch Humpeln, wenn sie sich überanstrengt.

    Ich würde dir wirklich raten, die Ellbogen (und bei der Gelegenheit am besten gleich auch ordentlich Wirbelsäule und Hüfte) röntgen zu lassen, um Klarheit zu gewinnen. ED und Arthrose ist keine Katastrohpe, und viele Hunde können damit gut leben - aber es braucht schon ein gewisses "Management". Meine bekommt z.B. homöopathische Medikamente, regelmäßig Akupunktur und bei Kälte bzw. Nässe (verschlechtert Arthrose) einen Mantel. Diese Maßnahmen dienen auch dem Zweck, eine Verschlechterung der ED/Arthrose einzudämmen. Schon allein aus diesem Grund kann ich nur dringend zum Röntgen raten...

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