Welpe/Junghund greift meine Pflegehündin an....

  • Moin,

    gestern Nacht ist meine kleine Pfegehündin angekommen, sie bleibt ja nur knapp 14 Tage, weil ihre richtig Familie grad in Urlaub ist. Die Ankunft hier war unproblematisch und sie ist, vorerst zumindest, sehr unkompliziert.

    Als ich heute morgen unterwegs war, also deshalb nur durch "Hören sagen" kam meine Tochter mit ihrem Dalmatiner, grade 18 Wochen alt, vorbei und der hat wohl die Kleine, aus dem Stehgreif, ohne Zögern, angegriffen, so das sie panisch die Flut ergriff.

    Da ich mir das so gar nicht vorstellen konnte, war sie vorhin noch einmal da und, tatsächlich, ohne zögern geht der kleine Kerl auf die junge Hündin los, knurrt und, hätte man ihn nicht fest gehalten, hätte er sie auch gebissen - keine Unsicherheit, kein Spiel, kein Zögern, Bürste, drauf und los..... meine Tochter hat eingegriffen und den Kleinen fest gehalten, aber der war stinkig und hat sich nach Kräften gewehrt.

    Also sind wir draußen ein Stück spazieren gegangen und alles war gut, anschließend zumindest - aber ich bin doch sehr erschrocken. Ich meine, ein so junger kleiner Hund hätte sich anders verhalten müssen? Er ist zwar häufig hier, aber er ist hier nicht zu Hause.

    Was denkt Ihr darüber? Eine Idee?

    Sundri

  • Na ja, gerade junge Dalmirüden brauchen liebevoll-konsequente ERZIEHUNG, damit sie nicht in der angehenden Pubertät dem Größenwahn verfallen!

  • Mit 18 Wochen kommt er aber noch lange nicht in die Pubertät... :???:
    Ich finde das Verhalten bei einem so jungen Hund ungewöhnlich, selbst wenn er öfters bei euch ist und sich zuhause fühlt.

    Dagmar & Cara

  • Mit nicht mal 5 Monaten ist der Hund doch nicht in der Pubertät. Ausserdem ist dieses ewige Gerede von der Pubertät auch ein bisschen übertrieben..

    Was für eine Hündin ist das? Sehr klein? Wie verhält sich der Bursche sonst bei Hundebegegnungen und wie verhält sich deine Tochter dabei?

    Würde ansonsten Begegnungen (v.a. beim ersten Mal) eher nicht in der Wohnung machen.

  • Moin,

    tja, bei anderen Hundebegegnungen bin ich nicht wirklich mit dabei, die Hunde hier im Umkreis kennt er ja alle, da will er liebend gern hin und bellt schon mal, wenn es ihm nicht schnell genug geht - bedeutet aber nur, das es langsamer geht, weil meine Tochter da recht konsequent ist, wer drängelt muss warten. Bedeutet, er zieht, sie bleibt stehen, bis die Leine wieder locker ist.

    Wenn sie bei uns auf den Hof kommen, ist das immer so, er will rein, so schnell als möglich, sie steht, er bellt und so geht das Schritt für Schritt.... geht meine Tür nicht schnell genug auf (und sie geht nur auf, wenn er still ist) bellt er.... geht sie auf, rast er rein, kontrolliert Lucas Napf und dann begrüßt er uns.

    Auf dem Hundeplatz ist er innerhalb seiner Gruppe durchaus rüpelig und bekommt dann auch mal eine Pause verordnet. Fremdhundebegegnungen kenne ich im Alltag daher nicht. Sie erzählt aber schon, das er durchaus fremde Hunde anbellt und herum zickt - während ihr Freund (und das ist auch ein Problem) das für ein tolles Gehabe hält, halte ich das für Unsicherheit und meine Tochter auch. Mir ist das anbellen für 18 Wochen viel zu früh.

    Normalerweise hätte ich so eine Begegnung nie innerhalb meiner Wohnung gestattet - ich dachte halt nur (war wohl mein Fehler) Welpe - erwachsene Hündin - was soll da passieren, beide nicht hier zu Hause?! Nun ja, jetzt bin ich klüger.

    Heute Morgen haben wir uns draußen getroffen, er wollte schon gern wieder auf sie los, durfte aber nicht und konnte, aufgrund der Leine auch nicht - sie zieht sich dann zurück. Nach einer Weile ging es und hier zu Hause ging es dann auch. Frieda verhält sich recht unterwürfig, schüchtern und zurück haltend, aber heute hat sie ihn, sie hatte ein Stück Abwurfstange, auch angeknurrt und er hat darauf dann auch gut reagiert.

    Na ja, im Grunde wollte er ihr die Stange klauen, seine eigene lag derweil auf seinem Platz. Der Kleine ist frech, auch meinem Lucas kommt er quer - nur der sitzt das aus - auch wenn der Kleine ihn, sehr oft, besteigt, dann pflücken wir ihn stets und konsequent runter, während Lucas das, recht gelangweilt, über sich ergehen lässt.

    Sundri

  • Moin,

    so, zwei kurze Zusammenstöße gab es noch, bei denen er wehement versuchte Frieda anzugehen, aber dann war es auch gut. Heute morgen ist sie mehrfach bei ihm aufgestiegen und er hat ihr die Lefzen geleckt.... und dann haben sie gespielt, jedenfalls wollte Cooper spielen, aber sie "kann" es nicht. Dazu schreib ich aber woanders.

    Ich schätze sein Verhalten mal als Unsicherheit ein, erst angreifen und dann schauen, wen ich rund gemacht habe. Muss meine Tochter im Auge behalten und drauf achten, das wird sich finden.

    Liebe Grüße
    Sundri

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