Arthrose, Zehenamputation
-
-
So, ich mach schon wieder ein neues Thema.
Djego (2,5 J) hat in Folge seines Autounfalls im Nov 2013 Arthrose im Zehengrundgelenk und im Karpalgelenk.
Das wurde erst vor ein paar Wochen durch Röntgen festgestellt.
(In unserer alten TK war das Röntgengerät so schlecht, dass man die Arthrose nicht erkennen konnte)
Eine richtige Lahmheit kann man nicht unbedingt erkennen, es ist eher eine Taktunreinheit besonders nach größeren Belastungen. Er liebt es nach wie vor zu rennen und zu toben und ist auch sonst fit. Man erkennt aber gut, dass das Gangbild eben nicht einwandfrei ist.
Versucht wurden als erstes Entzündungshemmer (Cimalgex) allerdings bekam Djego nach zwei Wochen eine Pankreatitis und die Behandlung wurde abgebrochen.
Dann haben wir Blutegel gesetzt und füttern seit ein paar Wochen MSM, Grünlipp und Teufelskralle zu. An seinem Gangbild verändert sich aber nichts. Bei einer Physiotherapeutin waren wir, sie sagt er ist noch gut und gleichmäßig bemuskelt, gegen die Arthrose selbst kann sie ja aber natürlich nichts machen.
Als nächstes steht im Raum die gesamte Zehe amputieren zu lassen in der Hoffnung, dass die Beschwerden daher kommen.
Ich bin noch unentschlossen. Erstmal noch abwarten? Was anderes ausprobieren? Allerdings ist die Amputation kein großer Eingriff der den Hund später auch nicht sonderlich beeinträchtigt. Gut möglich aber, dass die Lahmheit dadurch auch nicht besser wird, wenn der Schmerz (auch) aus dem Karpalgelenk kommt. Dann müsste das Karpalgelenk versteift werden (Arthrodese) aber soweit sind wir noch nicht. - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Hallo,
ich würde mit einer Amputation noch warten, wenn es mein Hund wäre. Zumal ja auch gar nicht sicher ist, ob die Beschwerden von den Zehen kommen.
Ich selbst hatte vor Jahren eine Entzündung des Karpaltunnels, beidseitig. Es sollte operiert werden, aber ich bin ja so ein Schisser.
Hab ich nicht machen lassen.
Ein Neurologe hat mir dann eine Schiene verschrieben, die ich nachts tragen mußte. Damit hab ichs wegbekommen.
Vielleicht solltest du einen Neurologen für Tiere aufsuchen und evtl. gibt es so etwas ähnliches wie Schienen auch für Hunde. -
Hi,
ich würde auch erstmal nicht daran denken eine Amputation durchführen zu lassen.
Mit MSM und Grünlippmuschel bist Du schon auf dem richtigen Weg. Was noch dazu sollte ist Kollagen und Vitamin E.
Wann habt ihr die Blutegel angesetzt? Die helfen nicht wenn der Hund Medikamente bekommt und die Entzündung im Gelenk sollte zu der Zeit gerade akut sein.
Ausserdem würde ich einen Gelenkspezialisten drauf schauen lassen.
-
ich würde abklären lassen, ob die Beschwerden definitiv von der Arthrose kommen. Dann würde ich, solange außer gelegentlichen kleinen Beschweren nix auftritt erstmal so weitermachen wie bisher (Nahrungsergänzungsmittel und Physio) und dann wieder drüber nachdenken, wenn größere Probleme dazukommen.
Ich kenne einen Hund mit amputierter Zehe, der hat keinerlei Probleme damit. Aber wegen Narkoserisiko etc. würde ich persönlich das auch lieber noch etwas rauszögern.Sollte eine Versteifung des Karpalgelenks im Raum stehen, kann ich auch eine Orthese empfehlen.
http://www.safebrace.de/orthetik2.htm
wir haben dort für die Rehazeit eine versteifende Orthese anfertigen lassen und waren sehr zufrieden. Unser Bub hats prima akzeptiert und kam um eine versteifende OP herum.Viel Erfolg bei der Entscheidung, ist ja schon Mist, wenn man mit so einem jungen Hund schon solche Baustellen hat!
-
Zitat
ich würde abklären lassen, ob die Beschwerden definitiv von der Arthrose kommen.
Wie macht man das?
Der ganze Hund lässt sich auch ohne Anzeichen für Schmerzen durch bewegen, auch bei Druck tut anscheinend nichts weh.Im Moment sieht es so aus, dass am Zehengrundgelenk eine Schwellung ist, die ist aber relativ begrenzt, sehr fest und fühlt sich nicht unbedingt warm an. Laut TA und Physio kommt die von der Entzündung, sicher bin ich mir da aber nicht. Die Schwellung besteht so seit dem Unfall mehr oder weniger unverändert.
So war auch der Zustand als wir die Egel gesetzt haben. (Medikamente gabs da schon länger keine und auch noch keine Nahrungsergänzung)
Die Schwellung am Karpalgelenk ist soweit zurückgegangen, dass kaum etwas zu erkennen ist.
Wie würdet ihr noch Kollagen zusetzen? Ich hab vom TA zur Unterstützung noch CaniViton Advanced bekommen. Allerdings 30 Tage = 30€. Find ich bissl happig und fand jetzt auch nicht, dass es geholfen hätte. Was gäbs da noch?Und Danke schon mal!
-
-
Hallöchen
hört sich etwas komisch an aber ich würde mal eine Woche lang jeden Tag Quarkwickel machen.
Tuch nehmen mit Magerquark dick bestreichen und um die Pfote wickeln. ca. 15 Minuten warten ( Hund dabei hinlegen und streicheln)
und dann abmachen. Kannst Du abwaschen oder ablecken lassen .
Unser Hund leckt den Quark gerne selbst ab.Bei unserem hilft es wenn seine Karpalgelenke nicht so wollen wie Sie sollen.
Bis bald und gute Besserung
Karin
-
Quarkwickel sind immer gut bei dicken, geschwollenen und entzündeten Gelenken. Nur ob der Hund solange stillhält?
Fünfzehn Minuten sind etwas wenig, wenn, dann mindestens 30 Minuten. -
Ich würde auch auf jeden Fall noch warten. Meine Hündin hat auch Arthrose in der Zehe und mein TA meinte auch, dass man die Zehe amputieren könnte. Dann sind wir in die Tierklinik gefahren und dort riet man mir gleich davon ab.
Stattdessen gingen wir zur Physiotherapie, füttern Lachsölkapseln und Superflex 3 Tabletten mit GLUCOSAMIN, CHONDROITIN und MSM. Wir haben damit sehr gute Erfolge erziehlt.
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!