my furious furball - die pöbelnde Lumi (mit Videomaterial)
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Ich finde den Plan gut, würde aber auf das Absitzen verzichten. Meiner meinung nach ist der Stress einfach höher, wenn der Hund sich nicht bewegen darf. Wenn du weiter gehst, ist sie ja schon mit Weitergehen beschäftigt. Ich habe ja auch einen recht lebhaften Hund, und alles, was mit ruhig sitzen zu tun hat, ist schwieriger, als alles was in Bewegung ist.
Absitzen lassen würde ich, wenn du das so machen willst, auch erst mal ganz intensiv ohne Ablenkung üben. Wie ruhig sitzt sie, wenn du einfach nur so stehen bleibst? Wenn ein Hund sowieso "gerne" sitzt, dann ja - aber ein Hund, der sich nicht von sich aus entspannt setzt, hat nur Stress, wenne r das ausgerechnet in einer aufregenden Situation tun muss.Ich bin ganz und gar für Belohnen, aber in diesem Kontext verwende ich es nicht. Es gibt dem ganzen nur Gewicht. Und man kann ein "nicht tun" nicht belohnen. Eine Ersatzhandlung ja - das hochhüpfen belohnen ist ok. Aber einfach nur normal laufen, nein. Machst du ein bisschen Unterordnung, Fuss laufen oder so? Das könntest du auch belohnen. Das "hurra der Hund ist vorbei, jetzt Party" führt halt auch zu Missverständnissen. Wenn der Mensch ganz erleichtert ist, dass der andere Hund weg ist, ist das ja wieder ne Bestätigung, dass der gaaanz gefährlich war.
Stell dir lieber vor, der Hund wäre ein Fußgänger, ein Radfahrer oder so, was ganz normales. Da muss man kein Theater drum machen.Das gleich gilt für Ablenken. Der Reiz verschwindet ja dadurch nicht, das macht nur hektisch. Soll sie gucken, soll sie bellen, ist dir egal - du achtest nur darauf, dass sie anständig bei dir läuft, alles andere ist egal.
Einen anderen Hund, der sich frech nähert, darf man ruhig mit großem Hallo verscheuchen (guck mal, Frauchen ist Superman!). Sowas hatten wir auch schon: http://pfotenblog.blogspot.de/2014/07/begegnungen.html
Auch hier wieder wichtig, nach solchen "incredible Hulk" Einsätzen ganz schnell wieder ganz entspannt zu sein und weiterzugehen, als wäre nix gewesen.
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Bylle, danke für deinen Beitrag. Ist mir sehr sympathisch und das ist wirklich toll sich mit jemandem austauschen zu können, dem man so ein "Gefühl" entgegen bringt

Ich habe das Gefühl für sie ist das "in Bewegung sein" schwieriger als "sitzen". Deswegen mache ich das ganz gern, intuitiv einfach. Ich weiß auch sie bleibt sitzen, wenn ich ein Stück weg bin, das hilft um die Situation ein bisschen ruhiger werden zu lassen.
Im "andere Hunde blocken" bin ich ganz gut und auch ziemlich bestimmt. Ich hatte vorher einen Terrier, der zwar nicht tackerte, aber den Namen "Black Toy Mali" hatte er sich eindeutig verdient.
Da habe ich durchaus immer zugesehen, dass uns da keiner zu nahe kommt. Ich lasse mich dadurch auch nicht von solchen Situationen "wegtragen" und rege mich innerlich nicht auf. Von Beruf bin ich TA-Helferin, da gibts ja auch öfter mal schwierige Patienten, die selber Angst haben, da wäre so ein inneres Chaos fatal. Ich bin also ganz gut trainiert, sozusagen 
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Ja, wenn sie gerne sitzt, dann ist es prima. Man muss halt immer individuell schauen, was passt. Meiner ist so ein "Aufspring-Hund"....
Und klar kenne ich deinen Toy Mali vom Mitlesen - ich habe zwar damals nichts geschrieben, aber ein paar Tränen habe ich für den wunderbaren Fény auch vergossen.... Vermutlich ist der Verlust ja auch ein Grund für Lumis Unsicherheit bzw Verhaltensänderung? Aber die Ursachen sind letztlich nicht das wichtige, sondern wie man eben mit dem umgeht, wie es gerade ist.
Ich freue mich, wenn meine Gedanken für dich hilfreich sind!
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:hug: das freut mich aber! Ja, auf jeden Fall. Sie hat sich immer sehr an ihm orientiert, er war ihr ein und alles (und Fény immer so: "meehh.. muss das sein... grml, nerv.."). Seit er nicht mehr da ist, weiß sie in vielen Situationen nicht mehr so recht, wie sie reagieren soll.
Aaaaaber gut. Der Toy Mali kommt bestimmt als kleiner Geisterhund immer noch mit auf unsere Spaziergänge und vielleicht flüstert das Schlitzohr Lumi auch Blödsinn ins Ohr. Na. Wir kriegen das schon hin.
Ich werde das auf jeden Fall weiterverfolgen und irgendwann sind wir groß und stark und können uns ganz allein dem bösartigen Malteser von nebenan stellen.
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Ui, ich wusste gar nicht das Lumi der Abby so ähnlich ist

Aber ehrlich, mach sie da lieber an die Leine wenn sie meint einfach zum Fremdhund hinstürmen zu müssen
Stell Dir vor, Dein Mäuschen würde mal an so 'ne Abby kommen, die hat damals ohne Probleme zu gepackt...Abby ist auch so unglaublich unruhig gewesen,manchmal immer noch - wenn wir spazieren, erinnerte Lumi mich extrem an sie - nach dem Motto "Ich weiß nicht so Recht was ich machen soll, aber den halte ich mir erst mal so vom Hals."
Mittlerweile ist Abby bei Begegnungen ruhiger und lässt sich auch verbal korrigieren, wenn sie z.B. pöbeln will. Ansonsten wurden wir erst heute wieder von so einem Größenwahnwischmopp (absolut niedlicher Zwergspitz!) verfolgt und Abby hat sich benommen.Nur bei ihr ist es auch noch schwierig, weil ich Asra dabei habe - sie macht entweder mit oder will "Hallo" sagen und fiept uns die Ohren voll

Nur Mut, datt wird schon mit der Lumimaus!
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