kräftiger Hund Leinenführigkeit üben
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Hi,
was bei uns (35kg Powerjunghund) ganz gut geholfen hat, war das Ender der Leine in einer Schlaufe vorne um die Brust, bzw. ganz oben an die Vorderläufe legen. Dann halte ich die Leine quasi in der Mitte (ein Ende am Halsband, das andere Ende wie gesagt als Schlaufe vorne um den Hund). Damit kann man mit etwas Übung auch einen großen Hund locker ausbremsen. Und der Hund lernt nebenbei auch noch, dass Ziehen keinen Erfolg bringt.

- Vor einem Moment
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Hi,
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Mein Samson war und ist zum Teil noch leinenagressiv ( heute nur noch gegen einige Rüden). Ich bin 168 cm groß und 69 kg schwer....Samson ist 70 cm und hat 50kg. Am Anfang konnte ich ihn mit mühe halten. Dann hab ich mir eine andere Körper Haltung angewöhnt und zusätzlich hatten wir während des Trainings bei der Trainerin für ein paar Monate ein Halti,zeitweise auch zusätzlich nen Maulkorb. Das Training hat vieles bewirkt. Nach sehr kurzer Zeit hab ich das halti nicht mehr gebraucht und auch der Maulkorb kommt nur noch selten zum Einsatz.vom Geschirr ( k9) musste ich mich damals aber zuerst mal trennen da Samson zu viel Kraft damit entwickeln konnte.heute trägt er halsband& ein annYx Geschirr womit er nicht so stark nach vorne gehen kann.halten könnte ich ihn heute in extrem Situationen sehr viel besser aufgrund unseres Trainings und meines Wissens Standes.damals wurde es z.t. sehr brenzlig.aber nach unseren Trainings einzelstunden konnten wir sogar in einen longierkurs gehen....mit freilaufenden rüden !! Kommt heute immer auf Situationen an ob Samson souverän ist oder pöbeln will( lässt sich aber händeln).Ohne Training geht's nicht und es kann versammelt gefährlich werden wenn Hund ( wie meiner damals) so in die Leine steigt das er gut 60 cm abhebt.Ich hatte vielfach früher nur Glück.
Gesendet von meinem Z130 mit Tapatalk
Ps. Ich war soweit das ich mich nicht mehr mit Samson rausgetraut habe und für mich klar war das er abgegeben werden musste oder ich trainieren müsse unter Anleitung.alleine wird das selten etwas.
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Vielen Dank für alle Antworten ich muss jetzt erstmal die Fragen sammeln, eure und meine, ich hoffe meine Inetverbindung hält solange.
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Ich denke dass die anderen schon gute Antworten geliefert haben.
Eine Alternative wäre auch ein Geschirr mit Brustring (lässt sich zum Beispiel optional bei Blaire an ein Norweger nähen, beim normalen Führgeschirr weiß ich es jetzt nicht genau). Wenn der Hund dann plötzlich zieht, wird er im Grunde automatisch zu dir umgedreht und ausgebremst. -
Ich kann leider nicht zitieren weil mein Inet so hängt das ich froh sein kann wenn das hier ankommt.
Die Tipps mit den Leinen, Griffen und Kurzführern sind super!!
Ich bin auch totaler Geschirrfan aber der Hund bekommt laut Besi da eben leider Scheuerstellen von (was sicherlich so gewesen ist, ich hab ein Geschirr gesehen), ich weiß nicht ob ich es nochmal probieren darf, vielleicht mit dem Argument der doppelten Absicherung und das ich den Oberkörper brauche weil ich nicht genug Kraft habe?
Ich würde die Sachen selbst anschaffen, das wäre nicht das Problem!Der Rüde ist so der typische Fall von ohne Leine total unterwürfig und eher ängstlich aber verträglich und mit Leine stellt er nen Kamm und will rauf! Sprich es hängt TOTAL damit zusammen was der Mensch macht und ist eine Kettenreaktion die durchbrochen werden muss und der Hund muss vom Führer Sicherheit bekommen!
Mit diesem Problem hatte ich jetzt grade erst bei einem TH Hund zu tun, der hat mich immer gespiegelt und ich wusste sofort wann ich wirklich ruhig war und wann ich aus irgendwelchen Gründen doch angespannt war. Manchmal ist es ja garnicht die Situation sondern einfach was das man unbemerkt doch mit zum Hund genommen hat... Ich versuche immer ganz da, ganz beim Hund und in der Situation zu sein und bewusst zu entspannen!
Auf Menschen die ihn verunsichern reagiert er leider genauso, also mit Kamm und rauf...
Würde die Leine plötzlich weg sein würde er mit ziemlicher Sicherheit den Rückzug antretten, grade bei Hunden bin ich da ziemlich sicher!
Der Besi nimmt den Hund kurz und würgt ihn notfalls oder reisst ihn herum, vom Hund/Mensch weg. Ausserdem hat er angefangen mit einer Wasserflasche zu arbeiten, also den Hund nass zu machen sobald der den Kamm stellt. Das scheint erste Erfolge zu zeigen (oder aber es lag daran das wir beide ruhig waren
)
Ich möchte das so nicht machen, will da aber auch nicht weiter drauf eingehen, es ist sein Hund und er versorgt ihn gut! Mir ist grade schon extrem unwohl das zu erzählen aber nun ja ihr braucht die Info um mir Rat geben zu können. Also bitte lasst uns da jetzt nicht weiter drauf eingehen. Nur: Ich kann das schon rein physisch nicht so umsetzen und ich möchte es auch nicht, die Gründe kann jeder in der Knowleged Base nachlesen
Wofür ist ein Ring an der Brust am Geschirr gut? - oh, danke Viva! Das klingt auch super!
Wofür genau sind eigentlich Zugstopphalsbänder und wie passt man sie an? Im TH haben sie die auch und finden die super, ich versteh nur nicht ganz was die so besonders macht.
Ja ich kenne den perfekten Übungshund und ich glaube der Halter wird sich auch mal Zeit nehmen, der ist super nett! Sein alter Rüde ist auch super mega cool und hört aufs Wort, da ist quasie garantiert das der gelassen bleibt egal was kommt. Und sein junger Rüde könnte dann als die Fortgeschrittenenvariante herhalten wenn wir besser sind.
Ich hoffe ich habe jetzt nichts vergessen...
Ich hab mich jetzt entschieden erstmal zu fragen ob ich dem Hund Ausrüstung anschaffen darf damit ich ihn wirklich sichern kann, das Wissen um einen guten Griff am Hund würde mich gelassener machen!
Wenn das ok ist schnappe ich mir Hund, Spielzeug und Leckerchen sowie super Leckerchen und trainiere erstmal in Ruhe Leinenführigkeit und die Grundkomandos- die sitzen zwar aber ich bin ja nicht sein Herrchen. Zwischendurch dann spielen und auspowern und vielleicht fang ich Denkspiele mit ihm an, mal schauen, erstmal die Sicherheit ausbauen!
Trainer hätte ich im Notfall auch einige, aber erstmal würde ich gern kein Geld reinstecken. (Ausrüstung kann ich dem TH schenken oder anderweitig los werden). -
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Hey :)
Mh, ich muss zugeben das ich es generell nicht für sonderlich gut befinde wenn mit dem Hund auf zweierlei Arten Trainiert wird, gerade bei einem solchem Thema.
Ob jetzt die eine oder die andere Methode bei eurem Hund besser funktioniert das müsst ihr beurteilen, beide sind nicht generell zu verteufeln. Aber ich denke das es nicht leicht ist den Hund auf zwei grundunterschiedliche Methoden zu trainieren, also für den Hund. Wenn er Sicherheit und wahrscheinlich Routine braucht, kann es wirklich kontraproduktiv sein wenn ihr beide so unterschiedlich an die Sache heran geht. Da wäre ich echt vorsichtig. Einigt euch besser auf eine Methode.
Beide werden aller Wahrscheinlichkeit nach nicht sofort fruchten. So das ihr eine nach der anderen ausprobieren solltet. Aber eben schon evtl. ein paar Monate. Je nachdem wie tiefliegend das Problem ist :)Aber es kann sehr gut sein das du, als eigentlich unbekannte Person für den Hund, es leichter hast auf ihn einzuwirken als sein Besitzer. Dich kennt er noch nicht und weiß auch nicht wie weit du gehen würdest. So kannst du evtl. besser neue Regeln aufzeigen. Wie seine Besitzer ticken wissen die meisten Hunde nur zu gut. Das wäre dann der nette beim-Trainer-funktioniert-alles-viel-besser-Effekt.
Der Ring vorne an der Brust bei einem Geschirr währe in deinem Falle dafür da das der Hund beim nachvorne brechen sofort herum gerissen wird und wieder mit dem Kopf bei dir ist und mit dem Popo zum 'Feindobjekt' steht, du also mehr Kraft hast als er :)
Das Zugstopphalsband, oder eine solche Leine, sitzt bei einem gut mitlaufendem Hund super locker. Wenn der Hund aber, wie bei dir, nachvorne geht oder aber weg zieht, zieht es sich bis zu einer bestimmten, eingestellten Stelle zu. Normalerweise sollte das so eng sein, wie die engste Stelle am Hundehals. Meist direkt hinter den Ohren gemessen. Stellt der Hund die Bewegung ein, sollte das Halsband/die Leine sich wieder sofort lockern. Meist sind die Halsbänder und Leinen auch relativ dünn, so das du gut mit Paraden arbeiten kannst (aber nicht musst). Ich seh das so, dass es in etwa so ist wie die Zügelhilfen beim Pferd :) Mann muss es halt nur können.
Wenn der Hund im Freilauf viel besser agieren kann, hast du mal überlegt dem Hund die Möglichkeit zu lassen frühzeitig einen Bogen zu laufen?
Um die generelle Leinenführigkeit zu üben, wenn ihr das den überhaupt braucht :), dafür würde ich den Hund bei Zug abdrängen. Also mit körperlicher Präsenz den Hund von vorne wieder nach hinten schieben. Und natürlich ganz viel, aber ruhig Loben wenn er toll mit läuft und es mit den Übungen nicht übertreiben.
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