• Hallo!

    ich brauche ganz dringend Hilfe, bevor ich dann ein viel zu großes Problem habe, das ich nicht händeln kann.

    Miro (11 Wochen alt, seit fast 2 Wochen bei uns) mag kein Auto fahren. und er mag das nicht nur, sondern sein Bauch mag es auch nicht.
    Als wir ihn abgeholt haben, hat er auf meinem Schoss gebrochen. In den Fahrten danach (die alle maximal 3 Kilometer lang waren) hat er in fast allen Fahrten immer wieder gefiept und gezeigt, dass er nicht glücklich ist. Einmal hat er auch wieder auf der Decke neben mir gebrochen, einmal direkt nach der Fahrt (diesmal 20 Kilometer) in unserem Garten.
    Seit ein paar Tagen / Fahrten ist er in einer Box auf dem Rücksitz, er fährt immer noch nicht gerne Auto, aber innerhalb vom Auto geht er in die Box und liegt da. Nur während der 5-15 Minuten-Fahrt wechselt er mindestens 4-5 Mal die Position und legt sich dann auf der jeweils anderen Seite der Box.

    Zur Zeit wiegt er knapp unter 5 Kilo, ist er noch nicht groß genug, um selbst ins Auto zu steigen, also tragen wir ihn hinein, aber er ist nicht doof und nähert sich freiwillig keinem Auto. und aus dem Teufelskreis will ich schnell raus.

    Aufgrund der aktuellen Temperaturen habe ich damit aufgehört, 15 Minuten im Auto "einfach so" zu verbringen, beim Fahren ist die Klimaanlage an, ich bringe ihn erst nach ein paar Minuten ins Auto, wenn alles auf 18-20 Grad ist.

    Wir fahren viel Auto. Ich arbeite in einer anderen Stadt als mein Wohnort, manchmal übernachte ich auch dort und manchmal kommt mein Freund (und Hund eigentlich) dazu. Auch zur Betreuung müssen wir das Auto nehmen. und das alles sind Fahrten von mehr als 3 Kilometer, eher jeweils 40-60.

    Was ich bisher versucht habe:

    * Die Hundeschule hat uns ein Mittel gegen Reisekrankheit empfohlen, (für Menschen), schon alleine, damit er die nächsten Fahrten mit gutem Bauchgefühl hat, damit die Angst auch weg ist. Das haben wir - aufgrund der Chemie - noch nicht versucht, was denkt ihr?

    * Der Tierarzt hat uns ein pflanzliches Mittel gegen Angst (Calmex) gegeben. Es wirkt bisher nicht. Und ich glaube, das bedeutet, wir müssten doch wohl auf ein spezielles Mittel umsteigen.

    * Regelmässig im Auto versucht zu spielen oder einfach nur da ruhig zu sein, auch mal das Mittagessen drin gegeben. Wir wollen ihn aber nicht mit Futter ins Auto locken. Man sieht es ihm ja, dass er da im Zwiespalt steht. Das mit dem im Auto sitzen und so, das werden wir noch mal weiter machen, aber: im Auto selbst sagt er nichts. Wenn das Auto sich bewegt, fängt er dann relativ schnell, unglücklich zu sein.

    * Mit dem Auto irgendwohin, wo es Spass macht. Ich glaube aber nicht, dass er überhaupt irgendeine Fahrt als doof verknüpft, selbst den Tierarzt findet er toll, auch nach Chip und Blutabnahme :-)


    Was kann ich noch tun?
    Welche Lösungen habe ich denn?

    kleinerfilou

  • Ich würde mir ehrlich gesagt nicht zu viele Gedanken machen. Ihr braucht das Auto fürs normale Leben und für den Hund soll es auch das normale Leben werden dort einzusteigen.
    Im Prinzip machst du mit kurzen Fahrten an nette Orte sicherlich alles richtig, aber ich würde es möglichst ohne viel "Theater" machen.

    Vielen jungen Hunden ist am Anfang schlecht auf der Autofahrt, Züchter geben neuen Welpenbesitzern gerne mal Küchenpapier mit in die Hand... In aller Regel legt sich das bald wieder. Ein Mittel gegen Übelkeit kann da natürlich sehr hilfreich sein, wenn du den Eindruck hast, dass das wirklich zur Zeit das Hauptproblem ist.

    Smilla bekam ich mit etwa 1 Jahr und sie mochte das Auto am Anfang auch überhaupt nicht. Sie ist zwar recht friedlich mitgefahren, aber hat es gemieden, hat sich nicht näher als 5 Meter zum Auto rufen lassen und ich musste sie immer hineintragen. Und genau das habe ich seufzend getan und bin losgefahren.
    Heute ist das Auto völlig normal für sie und sie sitzt oft auch freiwillig und bei offener Tür darin, wenn ich zum Beispiel Schafzäune aufbaue.

  • Zitat

    * Die Hundeschule hat uns ein Mittel gegen Reisekrankheit empfohlen, (für Menschen), schon alleine, damit er die nächsten Fahrten mit gutem Bauchgefühl hat, damit die Angst auch weg ist.

    Ein Medikament für Menschen würde ich auf keinen Fall einem Hund geben, schon gar nicht einem Welpen.

    Der Welpe wird sich ans Autofahren gewöhnen. Den meisten Welpen wird schlecht beim Autofahren, weil das Gleichgewichtsorgan noch nicht ausgereift ist.
    Das gibt sich von alleine mit der Zeit.

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