Mein Allergikerhund - muss ich nochmal von vorne anfangen?

  • ich bin im Moment auch am verzweifeln.
    Einer meiner Rüden hat Entzündungen an den Hoden, an den Innenschenke und am Penisschaft. Dazu noch suppende Augen und Ohren. Aber bei uns steht das Gras auf den Wiesen sehr hoch. TA und auch ich vermuten, dass es von den Grasblüten oder von Grasmilben kommt. Ich habe das Jucken mit Cetirizin gut im Griff. Wenn das Gras gemäht ist, dann sollte es besser werden. Wenn nicht, dann muss ich wieder mal umfangreiche Untersuchungen starten. Hatten wir im letzten Spätjahr bei seinem Bruder.
    Aber wir können leider nur auf Wiesen laufen. Er hat hinten (fast) keinen Stellreflex und schleift sich nach kurzer Zeit die Hinterpfoten blutig. Ich hab mir vorgenommen ihn nach jedem Spaziergang mit dem Gartenschlauch gründlich abzuspritzen. Im Moment reibe ich ihn mit Betaisodona ab.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Zitat

    Also ergänzend eine Bioresonanz zum Blutallergietest vom TA?

    Diese Allergietests sind nie sehr Aussagekräftig. Ich würde mich von einem THP beraten lassen und nach der Bioresonanz fragen.

    Ich war schon mal dabei als diese gemacht wurde und es hat viel gebracht :)

  • Da gilt es dann, einen fähigen THP zu finden... Ich werde das nach meinem Urlaub direkt in Angriff nehmen, heute juckt mal wieder seine Lefze. :muede:
    Die TÄ hatte ihm heut aber auch, obwohl ich ihr von seinen vielen Unverträglichkeiten erzählt habe, ein Hirschleckerchen gegeben, vielleicht lag's daran.
    Wichtig ist mir jetzt, herauszufinden, ob etwas von außen seinen Zustand bewirkt oder etwas aus dem Futter.
    Wie gesagt, seine heftigen, blutigen Durchfälle waren furchtbar, sowas möchte ich eigentlich nicht nochmal erleben. :( Daher wäre es fatal, wenn es daher käme...


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  • Also ich werde jetzt Schritt für Schritt vorgehen - Jucken kommt im Moment häufiger vor. Linderung verschafft Cetirizin, das darf ich laut meiner TÄ auch länger geben.
    Donnerstag hab ich einen Termin. Erstmal möchte ich einen Blutallergietest auf exogene Allergene, z.B. Milben, Futtermilben, Pollen, Gräser etc, machen lassen (so als Anhaltspunkt) sowie nochmal die Schilddrüsenwerte checken. Dann schauen wir mal, wie die nächsten Schritte sein werden.
    Futter wird ab dem nächsten Beutel direkt nach dem Öffnen in kleine Tüten verpackt, vakuumiert und eingefroren. Vor dem Füttern wird es abgespült.
    In letzter Instanz muss ich halt mal wieder an eine Ausschlussdiät denken, wenn alle anderen Faktoren ausgeschlossen wurden.
    Was sehr auffällig ist, dass er, wenn er länger geschlafen hat, nach dem Aufstehen erstmal ewig lange niesen muss.
    Derzeit reibe ich ihn nach jedem Spaziergang komplett mit einem nassen Lappen ab, findet er natürlich ganz toll. :roll:

  • ich weiß zwar nichr ob das thema noch aktuell ist aber ich poste mal meine erfahrung zu apoquel und den leidensweg meines hundes :

    also ich besitze seit 2 jahren meinen mittlerweilen 5 amstaff aus dem tierheim. es war bekannt dass sie allergien hat also ließ ich sie mittelsblut test 2 mal auswerten. dabei kam heraus das sie gegen mal malassezien (also gegen sich selbst allergisch xD) rind,getreide,ente,huhn,lamm, pferd,... alles was überblieb war wildfleisch (hirsch und hase). auch ist sie gegen pollen und grässer allergisch. es kam schon so weit das sie sich die pfotenblutig gebissen hat und sie und ich keine ruhigen nächte nächte mehr hatten. kortison wollte ich ihr nicht geben wegen den nebenwirkungen( mögliche organschäden) dann hat mich mein TA auf apoquel angesprochen und ich probierte es. man muss dazu sagen dass dieses medikament teuer aber leistbar ist.

    ich hab meiner hündin 1 tablette in der früh gegeben ( ich war sehr skeptisch) und dann das wunder bereits am nachmittag hat sie sich gar nicht mehr gebissen und gekratzt!!!!! ich gab ihr das medikament weiter die ersten 2 wochen muss man 2 tabletten täglich geben danach nur noch 1. ich habe das medikament schon seit beginn und bin wirklich sehr positiv überrascht es hilft wirklich. meine hüündin hatte kaum freude am gassi gehen, spielen wollte sie schon gar nicht und seit sie das medikamt bekommt ist sie wie ausgewechselt. sie will gar nicht mehr ins haus gehn nur noch draußen im garten spielen und am liebsten den ganzen tag gassi gehen ;) .

    ich empfehle das medikament jedem Allergiehund.

    noch ein rat zum schluss bitte nciht voreilig dieses medikament geben es ist für allergien entwickelt und bitte immer vorher die ursache für den juckreiz erkunden!!!!

  • Zitat

    .......Er hat hinten (fast) keinen Stellreflex und schleift sich nach kurzer Zeit die Hinterpfoten blutig. ......


    Hast Du´s mal mit Pfotenschühchen versucht? Der hund meiner Schwester hat dasselbe problem - ist schon 12, und kriegt das Hinterteil nur noch schwer bewegt, und schleift dabei mit dem "Handrücken" oder "Fußrücken", wie auch immer, auf dem Boden, sodaß sich das immer aufgeschürft hatte. mit den Schühchen geht´s... Dann könntest Du wenigstens wieder auf Asphalt oder Schotter gehen, wenn er die Wiesen partout nicht verträgt.

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