Probleme nach Hundeanschaffung
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Hallo! Ich weiß, nicht wirklich das Unterforum für Halterprobleme, aber es betrifft Medizin.
Wenn über gesundheitliche Probleme von Haltern gesprochen wird, finde ich eigentlich nur Allergiethemen. Das kann ich aber nach vorherigen Tests ausschließen.
Seitdem der Hund im Haushalt ist, leide ich unter Verdauungsproblemen, Konzentrationsproblemen und Übelkeit. Das kann ja auch am Stress und den "Schlafstörungen" liegen, aber sollte sich nun eigentlich langsam legen. Es fallen mir diverse Aspekte ein, wie die vielen neuen Futtermittel samt Inhaltsstoffen, Speichel mit diversen Keimen von der Straße oder Fellbewohner des Kleinen.
Könnt ihr mir zumindest mal paar Schlagworte nennen, was so übliche Probleme sind. Das obrige erscheint mir zu vage für einen Besuch beim Hausarzt. Denn nahe liegt da eher ein Magen-Darm-Infekt, nur davon hab ich schon paar erlebt, ist es nicht, und der Bezug zur Anschaffung des Hundes zumindst naheliegend.
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Hallo,
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Ich bin kein Humanmediziner, aber Verdauungsprobleme und Uebelkeit: Giardien abklaeren, Campylobacter, evtl eine bakterielle Kultur anlegen
Konzentrationsprobleme wuerde ich vermuten sind eher sekundaer.
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Das können auch Anzeichen einer Allergie sein!
Unverträglichkeiten/Allergien äußern sich nicht nur durch Hautprobleme, die Symptome sind mannigfaltig. -
würmer? Keine Ahnung welche Symptome das wären.
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Denke auch bei Magen-Darm da am wahrscheinlichsten an Parasiten wie giardien, kozidien oder Würmer. Gerade bei welpen kommen solche Erkrankungen leider häufig vor

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Ah ja, wenn an campylobacter gedacht wird... dann auch die Salmonellen nicht vergessen. Aber ich glaube Parasiten wären wahrscheinlicher als campylobacter oder Salmonellen
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Giardien verursachen Durchfall und teils auch Übelkeit. Die kommen bei Welpen gehäuft vor und werden relativ leicht auf den Menschen übertragen. Darauf würde ich testen lassen und auch auf andere Magen-Darm-Parasiten. Du kannst ja auch vorerst nur mal den Hund testen lassen. Viele Welpen leiden unter Parasitenbefall, auch Giardien, trotz Entwurmungen und Co.
Ansonsten sind Allergiesymptome sehr vielseitig. Ich habe keine Allergie gegen Tierhaare o.ä., aber ich reagiere stark allergisch auf alle möglichen Pollenarten. Bei mir äußert sich das nur sekundär durch juckende Schleimhäute und Co. Abgesehen von der Atemnot, fühlt sich das absolut an wie eine Grippe. Wüsste ich nicht, dass es allergiebedingt ist, würde ich davon ausgehen, eine Grippe zu haben. Gliederschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Fieber,... alles schon gehabt und eindeutig auf die Allergien zurück zu führen.
Ich würde zunächst abchecken lassen, ob der Welpe (oder du) von Parasiten befallen ist. Äußert sich ja häufig durch Symptome den Magen-Darm-Trakt betreffend.
Danach würde ich bei auf Allergien checken lassen, am besten beim Hautarzt oder bei einem Arzt, der sich auf Allergien spezialisiert hat.
Beides kann auch Konzentrationsprobleme auslösen. Bei "schweren Zeiten" das Asthma betreffend merke ich mir nichts länger als einen Moment, eben so als wäre ich wirklich grippekrank. Auch Parasiten bedeuten je nach Befall eine starke Belastung für den Organismus, das Immunsystem hat sowohl bei Asthma als auch bei Parasitenbefall verdammt viel zu tun. Da treten Konzentrationsmechanismen eben in den Hintergrund.
Würde das erstmal abchecken lassen. -
Mein Mann hatte Magen-Darm-Probleme, als Milo zu uns kam. Er meinte zudem, dass er denkt, auf Milo allergisch zu sein. Als Milo dann eine Woche bei uns war und mein Mann ihn akzeptierte (er war eher die Fraktion "hm, die ganze Verantwortung, ich weiß nicht, ob ich einen Hund möchte"...) waren die Symptome wieder weg....
Der Einzug eines Hundes birgt viele Veränderungen. Vor allem, wenn der Hund noch nicht stubenrein ist, stellt man sich des Nachts den Wecker, hat keinen besonders ruhigen Schlaf, dann kommen diverse Bakterien hinzu (hund schleckt ja auch mal die Hände ab...) damit muss mancher Körper erstmal klarkommen. Innere Unruhe, weil Hund halt einfach in der Erziehung Nerven kostet, dann macht man sich bei einem Welpen natürlich auch mehr Gedanken, ist vorsichtig, möchte nichts falsch machen etc.....
Das habe ich zumindest so erfahren.
Wenn die Magen-Darm-Probleme anhalten, zum Allgemeinmediziner gehen, das abklären lassen.... muss jetzt nicht vom Hund kommen, evlt. hat halt einfach das Timing gepasst und ist aufeinander getroffen...
Ich machte auch einige Stelagen mit, die ersten drei Wochen, oder so...... von apettitlos sein, nur noch im Halbschlaf die Nacht verbringen, besonders konzentriert sein auf den Gassigängen, so dass ich danach echt müde war..... der Körper stellt sich um..... Ich habe Diabetes und, obwohl ich jeden Tag Sport mache, waren die Gassigänge extra für meinen Körper eine Umstellung, so dass ich weniger Insulin spritzen muss, seit dem ich Milo habe. Man wird irgendwie umgepolt, leicht, nicht dramatisch, aber, jeder Körper reagiert natürlich anders darauf...
Wie lange ist denn der Hund schon bei Dir?
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Danke für die vielen Antworten. Er ist jetzt eine Woche hier, und wirklich eine Freude. Darum verdränge ich ja bislang das mögliche Negative. Morgen ist er 3 Monate alt, Dienstag gehts dann mit ihm zur Impfung. Das ist alles im Soll, genauso wie die erste Wurmtablette anstandslos durch ihn eingenommen wurde.
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Wenn Du die Möglichkeit hast, dann sammle Kotproben den Tag vor, oder am Tag des Tierarzttermines. Evtl. kannst Du Dir bei der Tierärztin zuvor Kotröhrchen holen, wenn nicht, dann in einer Apotheke. Wenn Dein Hund Kot absetzt, nimm von drei Stellen des Kots eine kleine Probe und tu sie ins Röhrchen. Besser noch, wenn Du es so noch mit einem zweiten Kotabsatz machst. Dann kannst Du's bei der Tierärztin ins Labor schicken lassen und bist auf der sicheren Seite. Denn, die kann auch nur durch Labortests feststellen, ob Dein Welpe evtl. Parasiten, oder Bakterien mit sich führt, die evtl. auf Dich übertragen wurden...
Ich persönlich denken zwar nicht, dass es daran liegt, aber ICH bin ja auch nicht "Gott".... wenn einem etwas "strange" vorkommt, dann muss man da nachhalten, sofern es nicht besser wird. Geht ja auch um die eigene Gesundheit.
Wenn Du Deinem Hund zukünftig etwas Gutes tun möchtest, dann gib ihm die Entwurmungstabletten nicht pauschal, sondern sammle Kotproben, lass sie auswerten und bei Bedarf, gibts dann das PASSENDE Medikament. Ich habe Milo jetzt seit fast einandhalb Jahren, mache alle drei Monate eine Laboranalyse, mit vorheriger Kotprobensammlung und es war noch nie etwas gewesen... obwohler zeitweise auch mal gerne Kot gefressen hat.... hätte ich ihm alle drei Monate pro forma die Chemie-Keulen verabreicht, wäre es eine völlig sinnlose Belastung für seinen Körper gewesen...... Es ist ein wenig mehr Aufwand, aber wirklich handelbar...
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