Plötzlich Zerstörer Zuhause :/
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Ich fass mich kurz, unser Kurzer ist jetzt 6,5 Monate alt und seit 2,5 Monaten bei uns.
Ich hatte Urlaub und wir haben ihn langsam, aber eindeutig an den neuen Tagesablauf gewöhnt und bis letzte Woche war alles unproblematisch mit ihm und unserm ersten (der problemlos alleine bleibt und nie was zerstört hat)
Wir gehen morgens ca 30 min raus, einmal Energien rauslassen und danach etwas Hirntraining und dann wieder ruhig und gesittet nach Hause und auch erst rein, wenn der Pegel unten ist. Dann gibts Frühstück. Nachmittags/Abends gibts eigentlich nur kleine ruhige Runden und vorm schlafen eine Pipirunde.Mo-Mi: 7-10:30 allein - ca 2 h mit Hundesitter und Rudel unterwegs (inkl. Anfahrt) - 12:30-15:30/16:30 alleine
Do+Fr: 8-11/12 allein
Sa+So: Wocheneeeeendeeee
Letzten Freitag hat er uns in nicht mal 2 h im Arbeitszimmer umdekoriert und Bücher, CDs, Hüllen zerfleddert -> Arbeitszimmer Sperrzone.
Montag hat er sein Bett ein bisschen ausgepult, nicht so wild. Gestern hat er sein Bett komplett zerlegt und einen mit Sand gefüllten Türstopper in der ganzen Wohnung ausgestreut. Den Großen interessiert das keinen Meter, der weist ihn auch nur extrem selten zurecht.Wir stehen vor folgender Problematik:
* Beide mit Kauzeug alleine lassen geht nicht -> Ohren oder Sehnen/Ziemer frisst unser Großer extrem selten und um Spielzeug und so wird alleine nur gestritten und ich will da nichts riskieren. Kauzeug vertilgt er, wie alles andere, extrem schnell und manchmal glaube ich, der Hund hat kein Sättigungsgefühl. Er ist nach dem Essen oft auch noch aufgedrehter als vorher, auch wenn wir aus der Hand füttern.* Hundebereich nur auf VZ und SZ beschränken (~25qm) ist mir persönlich sehr unrecht, da sie sich nicht gut aus dem Weg gehen können.
* Nachdem er auch Sachen ruiniert hat, wenn wir da waren, gehe ich mal davon aus, dass es nicht nur am Alleinebleiben liegt. (Mit dem Zahnen ist er durch..) Er ist generell sehr wachsam, schlägt an wenn was ist. Bei uns ist es eigentlich sehr ruhig in der Gegend, er schreckt aber sofort, wenn wer draußen mit Türen knallt -> deswegen haben wir heute mal den Fernseher angelassen als ruhige Geräuschkulisse - ORF 2 mit Wetterpanorama
(und alles noch hundesicherer gemacht)* Eine Box (natürlich positiv belegt und offen) könnte Abhilfe schaffen? Ich merke öfter, dass er auch nachts den Schlafplatz wechselt und abends drinnen herumgeistert, als würde er nicht gleich Ruhe finden. Was glaubt ihr?
Ich hoffe jedenfalls, dass die zwei mal ne Ausnahme waren und nichts mehr kaputt ist, denn unsere Wohnung ist ziemlich frisch (und selbst!) renoviert worden, und das kann ich echt nicht brauchen. Ich dachte erst, alles klappt so gut, nachdem nun 2 Monate komplett Ruhe war.
Und mal ehrlich: Ich weiß, er ist noch jung und dafür kann er echt extrem viel, aber max. 3,5 und 1x 4,5 h mit super Auslastung dazwischen (hundegerecht, aber nicht überfordernd) ist doch nicht zu viel verlangt? Er könnte hier echt ein schönes Leben haben, wenn ichs mal mit anderen vergleiche. (soll man nicht, mach ich aber trotzdem)
Habt ihr sonst noch einen Rat?
Danke!
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Hi,
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Da bin ich mal gespannt, was du für Ratschläge bekommst. Befinde mich in der gleichen Situation wie du. Sind gerade umgezogen, haben alles renoviert und viel Zeit und Geld reingesteckt und die Lütte an die neue Situation gewöhnt, eine Gassigängerin organisiert und auch vor dem Umzug ohne Probleme allein gelassen. Mit dem Ergebnis, das ein Teil des Flures wieder renoviert werden muss
Habe begonnen zu clickern, um sie geistig mehr auszulasten und seitdem auch keine Spuren der Verwüstung mehr gefunden. Hatten aber gestern eine Kamera aufgestellt, auf der zu sehen ist, dass sie noch immer die Wand anfrisst
Nun war ich gestern einmal zum Fun Agility - also nur über Stangen, die am Boden lagen und durch Tunnel - in der Hoffnung, dass das hilft. Weiß langsam auch nicht mehr weiter, daher werde ich deinen Beitrag verfolgen und drücke dir die Daumen, dass sich die Problematik bei euch legt! -
Clickern tun wir auch, generell machen wir drinnen viel "Denksport" da zuhause Ruhe ist und drinnen nicht getobt wird, außer kleinere Kabbeleien.
Laut unserm Sitter ist bis jetzt alles in Ordnung zuhause, ich werde heute das Radio aufbauen, dann kriegen sie eben Musik, weil ich nicht den ganzen Tag den Fernseher laufen lassen mag. Die Box werde ich trotzdem besorgen, hoffentlich nimmt er sie schnell an. Wenn wir wissen, dass er zB nachmittags bevorzugt ruiniert (Adrenalinspiegel von der vorhergehenden Runde?) dann kommt er nachmittags da rein. Vormittags wars bis jetzt ja ruhig.
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Ist doch schön, das bisher alles in Ordnung ist. Vielleicht bekommst du hier ja noch weitere Tipps, wie man das in den Griff kriegen kann. Unsere hatte gestern 5 Minuten bevor die Gassigängerin kam ihre zersörerischen Minuten, danach war nichts.
Eine Box wäre für mich persönlich die letzte Lösung. Meinst du, dass das gut geht, wenn dein anderer Hund sich frei bewegen kann und er in der Box ist? -
Im Alter um die 6 Monaten herum beginnen für viele Hunde eine sogenannte "Unsicherheitsphase".
Da werden altbekannte Gegenstände plötzlich zu "Monstern", die verbellt werden,
und vieles von den Dingen, die bereits gelernt (und eventuell auch schon gut verstanden) wurden, wieder "vergessen".Das gleiche gilt auch für Umzüge.
Selbst Hunde, die sonst bisher gut im alten Zuhause alleine bleiben können,
brauchen schon mal eine "Neuauffrischung" in einem neuen Zuhause.Beide, nennen wir es jetzt mal "Zustände", sind für die Hunde neu und könnten leichten Streß verursachen.
Also, die Unsicherheitsphase gibt dem Hund ja eh ein komisches Gefühl, selbst wenn der Halter nichts verändert hat. Aber das muß ja erst einmal vom Hund verarbeitet werden.
Neues Zuhause, an das muß der Hund sich ja auch erst einmal gewöhnen.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
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Peppels, der große legt sich hin und schnarcht, das weiß ich. Für mich wäre es auch die aller letzte Lösung. Nicht duchgehend, versteht sich.
Sachen wie raschel Leckerli box und so pushen ihn nur mehr ..von unterwegs..
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Es ist nicht ungewöhnlich, dass Junghunde in der Pubertät wieder anfangen Probleme mit dem Alleinsein zu bekommen. Wir haben es auch schön langsam mit unserem Hund aufgebaut. Er konnte Problemlos über eine Stunde Alleine bleiben. Dann plötzlich nichtmehr. Wir bauen jetzt das Training wieder leinschrittig von 0 auf und sind gerade bei max. 8 Minuten.... Ich denke, dass ist der erfolgsversprechendste Weg
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Bei uns war es ähnlich. Erst gar kein Problem, dann auch mit ca nem halben Jahr auf einmal Bücher zerlegt ect... Haben dann die Zeit wieder runtergefahren und alles vor dem Zwerg in Sicherheit gebracht. Hätte ich die Möglichkeit, würde er nur in Flur und zB Küche bleiben, auf jeden Fall iwo, wo nicht viele "Verlockungen" lauern. Geht aber dank Loft nicht...
Wir haben ihn auch beobachtet, er liegt total entspannt rum, nur iwann schien ihm langweilig zu werden, dann hat er sich was gesucht und drauf rum geknabbert, auch alles entspannt, aber trotzdem doof für die Bücher ect..Evtl sind die Zeitspannen für euren Zwerg eben doch zu lange, nicht unbedingt weill er dann Stress hat, sondern vielleicht, weil es irgendwann einfach langweilig wird, Engergie und Tatendrang haben die in dem Alter ja genug. Und dann sucht HUnd sich eben was. Kauzeug und Kongs ect haben es bei uns eher schlimmer gemacht, dann war er wohl in Spiellaune und das blieb so auch wenns alle war. Das Einzige was half war wirklich, alles wegzuräumen, was potenziell zum spielen und zerstören geeignet ist. So liegt er einfach entspannt rum und guckt mal aus dem Fenster. Hat uns aber auch Nerven gekostet, weil wir auch dachten "HÄ?? Was ist denn nu los?? Hoffentlich bleibt das nicht so!!!"
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Er hat ja bisher auch nur Sachen genommen, die eben in Reichweite waren und hatte keine "ich zerfetz euch mal die Couch"Anfälle. daher hoffe ich, dass absichern und einschränken reicht - wobei er doch auch müde sein muss? Grade nach der großen runde? :)
von unterwegs..
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Ja, müde schon, aber nach 2 Stunden pennen ist unserer auch wieder fit wie ein Turnschuh... Und dann hat es Blödsinn gemacht, weil es genug hab was sich dazu eignete. Heute gibt's da eben nix mehr, also wird weiter gepennt oder die Welt durchs (bodentiefe) Fenster beobachtet.
- Vor einem Moment
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