• Hallo ihr vielleicht könnt ihr mir ein paar hilfreiche Tipps geben ich hab da so drei kleine Probleme mit meinem Welpen wenn wir Gassi gehen, sie ist seit 14Tagen bei uns.

    Zum einen sie ist erst 17Wochen und wir arbeiten noch an der Sauberkeit.
    Problem 1: wir müssen mehrmals am Tag an einer Schafweide vorbei und sie will durch den Zaun auf "Nein + Komm" reagiert sie erst nach dem 5ten rufen wenn überhaupt meist geh ich dann weiter und ignoriere sie so das sie mir nachläuft. Die Alternative dazu ist ein Feldweg der viel genutzt wird von den Bauern mit ihren Traktoren.

    Problem 2: Sie mag die Dunkelheit nicht wenn ich abends zur letzten Runde aufbreche ist sie sehr unmotiviert und winselt nur aber wenn ich dann strikt weitergehe (Tipp von der HuSchu) kommt sie irgendwann mit aber die Leine ist dann sehr gespannt. Und in ein paar Monaten kommt der Winter bis dahin sollte ich das hinbekommen das sie auch im dunkeln raus geht ohne Angst.

    Problem 3: Da sie an der Leine zieht trainieren wir jetzt laut anraten der Huschu nach Stopp an Go Prinzip( seit 3Tagen) wobei ich die Leine nicht auf 1m verkürzt habe sondern bei 2m gelassen habe da ich sie im Feld noch nicht frei Laufen lassen kann da sie noch nicht so gut reagiert auf ihren Namen. Das Problem ist sie macht seitdem ihr Geschäft weder pinkeln noch scheißen nicht mehr draußen was vorher gut klappte.

    Ich bin für jeden Tipp dankbar und schon mal vielen Dank für eure Ratschläge oder anderen Kommentare.

    Gruß Lunasfrauchen

  • 1. Solange Rückruf etc noch nicht richtig sitzt - Anleinen! Es ist dein Job, vorausschauend zu handeln, damit dein Hund gar nicht erst in Versuchung gerät in dem Alter. Je eher eure Hündin unerwünschtes Verhalten durchführen darf, desto eher nimmt sie das unerwünschte Verhalten auch in ihr "hab ich gelernt" auf.

    2. Versucht doch mal, sie beim Rausgehen im Dunkeln erstmal überhaupt nicht beachten. Ihr geht eurer Wege, und wenn ihr ein ruhiges Fleckchen erreicht habt, könnt ihr mal eine Spielsession einlegen o.ä. - irgendwas, damit die Kleine merkt "hey, wenn wir im Dunkeln rausgehen, ist das TOLL für mich"! :)

    3. Ich kenne viele Hunde, die an der Leine nicht gern ihr Geschäft verrichten. Das war bei den Hunden, die ich kenne, reine Gewohnheitssache... sehr praktisch für sowas ist es, ein "Geh aufs Klo"-Kommando einzuführen. Jedes Mal, wenn du merkst, dass dein Hund jetzt gleich pinkelt/groß macht, sagst du dein Kommando und lobst dann ausführlich, wenn sie fertig ist. Meine Hündin kann auf Kommando pinkeln, weil wir das von Anfang an so gemacht haben :) Muss aber klar sein, dass dieses Kommando nicht missbraucht werden sollte, um die Gassirunde zu verkürzen, sonst merkt sich dein Hund ganz schnell "je länger ich es einbehalte, desto mehr Spaß hab ich, denn desto länger gehen wir Gassi". Wir nutzen das vor allem, damit der Hund sich dort löst, wo er's darf, und nicht womöglich irgendwem in den Vorgarten pinkeln möchte.

    Viel Erfolg und viel Spaß mit eurer Kleinen! :)

  • Zu 1.:
    Nimm sie frühzeitig an eine leichte, lange Leine die sie weniger spürt (also ähnlich wie eine Schleppleine). Geh mit ihr zur Schafweide und guck mit ihr zusammen Schafe. Will sie zum Zaun, halte sie an der Leine zurück und bei dir. Ich würd in die Hocke dazu gehen und Körperkontakt halten.
    Wenn ihr beide genug habt oder sie unruhig wird, weiter gehen, Leine erstmal locker lassen, ohne Zug. Will sie zum Zaun -> leichter Zug, kommt sie zu dir gibts Party und Leckerlie und weiter gehts.
    Nach ein paar Mal sollte das Gucken zu langweilig werden und mitkommen lieber gemacht werden.

    zu 2.:
    Lass ihr Zeit. Geh vielleicht nur kurz und warte bis sie ihr Geschäft macht. In ein paar Monaten ist das Problem sicher vergessen. Wichtig: wenn sie läuft nimm sofort den Zug weg, damit sie merkt "aha, ich komm mit -> kein Zug" und "ich bleib stehen -> blöd/Zug auf der Leine".
    Du könntest immer beim Gassi im Dunkeln auch ein Ritual oder Spiel einführen. Z.B. eine kleine Fährte legen auf die sie sich dann schon freuen kann.

    zu 3.:
    Von dieser Methode halte ich gar nix. Der Mensch ist meist nicht zu 100% konsequent weil man ja auch mal voran kommen möchte und der Hund lernt nur "bleibt der Mensch stehen muss ich die Leine lockern/zu ihm gehen" aber nicht "ich ziehe während dem Laufen weniger" was ja eigentlich das Ziel ist.
    Mein Tipp wäre: Geht sie brav an der Leine gibts Leckerlie und das sehr oft. Kannst du mal nicht trainieren (krank/keine Zeit o.Ä.) unterscheide zwischen Halsband und Geschirr. Am Halsband wird geübt und kein Zug erlaubt, am Geschirr darf sie auch mal ziehen.
    Zudem können Richtungswechsel sinnvoll sein. Wobei der Hund nicht in die Leine rennen sollte, sondern wenn er an dir vorbei läuft, drehst du um und belohnst sofort ein mitkommen.

    Fürs Freilaufen nimm eine lange, leichte Leine. Dann kannst du zur Not nachhelfen wenn sie auf dein Rufen nicht reagiert. Man kann auch mehr Action reinbringen, z.B. Rennspiele veranstalten. Meiner ist da immer voll drauf abgefahren. Rufen-> Hund guckt-> Frauchen rennt weg-> Hund kommt angefetzt-> Frauchen und Hund freuen sich nen Keks :D

  • Hallo Danke für die Antwort, sie ist immer an der Leine da der Rückruf noch nicht ganz sitzt im Feld im Garten klappt das schon gut. Nur sie ist halt an der Leine wenn wir Richtung Schafweide gehen und passt mit dem Kopf eben durch die Holzlatten. Ich werd einfach versuchen in einem noch größeren Abstand dran vorbei zu gehen damit sie gar nicht an den Zaun kommt muss ich halt in den Mais gehen.

  • Achso, na das ist doch dann super, um das zu trainieren :) Statt auszuweichen kannst du dann anfangen, Party zu machen, sobald sie die Schafweide kurz anguckt. Wenn du nichts machen würdest, würde sie vermutlich wieder dorthin ziehen und versuchen da reinzugehen - da kannst du aber dazwischenfunken. Sobald sie also nur dorthin sieht, LOBEN und die Aufmerksamkeit auf dich lenken! Quasi als "Hey, du hast hingeguckt, bist aber nicht hingerannt - TOLL!" Da ist erstmal egal, dass sie EIGENTLICH hingerannt wäre, wenn du sie nur lassen würdest :D So lernt sie halt, dass du an dieser Stelle aufregender bist als diese Schafweide.

  • zu 1.
    Ich würde auch eine Leine dran machen. Ne dünne leichte Leine kann man sich bei nem Welpi auch ganz einfach selber basteln. Ich würde dann auch nur einmal rufen und den Welpi vorsichtig an der Leine mitnehmen. So lernt er gleich, dass du nicht mit dir diskutieren lässt ;)!

    2. Probier doch mal aus sie ein Stückchen zu tragen. Vielleicht mag sie einfach nicht mehr aus dem sicheren Nest bei Dunkelheit und es ist dann besser wenn du sie etwas abseits absetzt. Bei Welpen die anfangs so gar nicht raus wollen macht man das ja auch gerne.
    Und wegen Winter musst du dir jetzt glaub ich noch keine Sorgen machen. Bis dahin habt ihr das schon im Griff :D

    3. Das Pipi-und-Co-Problem lässt sich vielleicht auch durch eine längere Leine lösen. Dann fühlt die Kleine sich auch nicht mehr so eingeengt und ist vielleicht entspannter und kann sich lösen.

  • Das Leinentraining (nicht ziehen) sollte dann aber trotzdem an einer kürzeren Leine erfolgen. Nicht, weil man damit gemein sein will, sondern weil es für den Hund bei einer 1m oder 1,5m-Leine einfacher ist, die Distanz richtig abzuschätzen und zu wissen, wann die Leine aufhört.

  • Hast du meine antwort gelesen? Ein ausweichen verstärkt meiner Meinung nach nur das interresse. Geh doch hin mit ihr unter beobachte gemeinsam diese komischen tiere. Das zeigt ihr, dass du nicht nur spielverderber bist, sondern ihre Interessen ernst nimmst. Durch ein gemeinsames stellen mit dem Problem lernt sie gleichzeitig den richtigen umgang damit. Ruhig bleiben, gucken und weiter.
    Die leinenlänge ist völlig unerheblich für die leinenführigkeit.

    Gesendet von meinem HTC One S mit Tapatalk

  • ja habe deine antwort gelesen und vorhin direkt umgesetzt hund und ich fanden beide die schafe nach 5minuten langweilig und gingen weiter auf dem rückweg wurden die von ihr nur spärlich angesehen danke.

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