Humpel nach aufstehen- Hilflos!

  • Hallo zusammen,

    ich brauch mal euren Rat.
    Mein Hund (7 jahre, Labradordame) hat vor einigen Wochen nach Belastung (Dummy werfen) angefangen nach dem aufstehen zu humpeln.
    Waren natürlich sofort in der Tierklinik und sie bekam Spritzen (Schmerzmittel und was gegen eine Entzündung). Es wurde nach den Spritzen besser.
    Nach der nächsten Belastung (Dummykurs nach 2 Wochen) fing es wieder an. Kein Jaulen, eben nur ein humpeln nach dem aufstehen . Nach 10 Schritten war alles wieder gut. Wir sind dann zum erneuten spritzen und es war auch dann wieder besser. Wollte es aber beim Röntgen in die Klinik abklären lassen. Raus kam, dass sie Arthrose im Knie hat und eine massive Bänderdehnung.
    Der TA gab uns keine Schmerzmittel mit- sondern den Rat, dass wir ihr Grünlippmuschel geben sollen und groß rennen ist nie wieder ;-( Sie bekommt noch Zeel unterstützend von uns (2x2 tabl.). Der TA (bzw. waren bei 3 TA in der Klinik) meinte, dass er keine Schmerzmittel gibt, da Arthrose eh nicht heilbar wäre und wir damit leben müssen :-( Bewegung ist das a und o, aber kein toben.

    Wir haben sie nun lange geschont und spielen keine Stop & Go Spiele meh gespielt.
    Aber zu 100% kann ich eben nicht verhindert, dass sie mal rennt. War auch soweit okay, das humpeln war weg.

    Am Samstag war sie tagsüber bei Bekannten und bei der Abholung ist sie wild hin und her gerannt vor Freude.
    End vom Lied: Seit gestern humpelte sie wieder nach dem aufstehen. Nun bin ich etwas ratlos.

    Soll ich zur Klinik um sie wieder spritzen zu lassen, damit das humpeln aufhört.
    Soll ich zu einem anderen Tierarzt bzw. einem TA der auch THP ist, damit wir eine zweite Meinung dazu haben und evtl. Schmerzmittel bekommen oder soll sie damit leben, dass sie eben nach dem aufstehen kurz humpelt.
    ich bin so unsicher :-(

    Hoff auf eure Tipps!

    Danke euch.

  • Ich würde mir an deiner Stelle eine 2. Meinung einholen, möglichst bei einem Gelenkspezialisten. Es gibt sicherlich noch Möglichkeiten einer Behandlung bei deinem Hund.

    Was die Schmerzmittel angeht: Die gibt man ja nicht, um zu "heilen", sondern um den Hund weitestgehend schmerzfrei zu halten, auch Hunde haben ein Schmerzgedächtnis.
    Außerdem sind diese Schmerzmittel auch entzündungshemmend, und eine Entzündung im Gelenk macht alles nur noch schlimmer (die Abbauprozesse).

    Deswegen ist es auch nicht ratsam, "immer nur mal wenns scheinbar arg weh tut" eine Tablette zu geben, sondern dann lieber konstant in möglichst niedriger Dosis bei einem solchen chronischen Leiden.

  • Ich würde auch eine 2. Meinung einholen.

    Wir hatten ein ähnliches Problem letztes Jahr, allerdings vorne. Die Bänder waren überdehnt und entzündet, zusätzlich wurde auch Arthrose fest gestellt.
    TÄ hat Schmerzmittel verschrieben, damit der Hund das Bein wieder belastet und nicht dauerhaft in eine Schonhaltung fällt. Leinenzwang gab es auch - wochenlang und auch nur kurze Spaziergänge, die an der Leine dann immer länger wurden.

    Es ist komplett ausgeheilt, ich habe mich aber auch wirklich daran gehalten.

  • Super. Danke euch! Werde dann mal bei einen zweiten TA, bei dem wir vor Besuch der Tierklink waren, anrufen. Und in naher Zukunft mal über ein Besuch in der Tierklinik in Hofheim nachdenken- da habe ich nun viel gutes gehört. Aber ist etwas weiter weg von uns um spontan hinzufahren.

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