Hier und Komm mit etwas anderen Problemen ...
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So... Also...das leidige und auch schon oft angefragte und beantwortete Thema: der Abruf...
ich habe dieses Problem mit meinem Schnuff ebenfalls, allerdings gibt 's Einschränkungen auch bei mir
. Meine Schnuffelnase ist etwa 5 j. , seid etwa 3 bei uns. Leider ist er vorher durch viele Hände gegangen, was man so weiss, 5!! Dabei ist er ein riesen Schatz, versteht sich nicht nur mit Hund und Mensch sondern auch problemlos mit anderen Tierarten. Von jagen scheint er noch nie was gehört zu haben. Mindestens 2 x ist er im Tierheim gelandet. Der Rest war Besitzer, bzw zuletzt Pflegefamilie. So, nun werd ich mal versuchen das einigermassen zu strukturieren, denn auch wir haben natürlich schon einiges ausprobiert. Er ist übrigens n Mix, Huskie und ?????? Collie wäre meine Vermutung.
Also seine Einschränkung: null Interesse an Leckerlies draussen ( auch keinen Superjackpot), nix mit Spielzeug , auch nicht das geliebte quitschie! Ihn interessiert nur mit anderen spielen und Fährten... Sind wir draussen, bin ich abgemeldet. Drinnen null Problem, ins Körbchen, sitz Platz,Bleib... Und Leckerchen findet er da auch toll... Auch das quitschie ist da sofort der Superhit.
Was wir schon probiert haben : Schleppleine
Futter nur aus Futterbeutel, Konsequenz: er hat mal locker 8 ( !!!!!!) Tage nicht gefressen, dann hab ich das natürlich beerdigt. Da er eh nur frisst wen er Hunger hat, und das beste auch 2-3 tage ignoriert, läuft über Futter nix bei ihm.
Dann hatten wir natürlich die Klassiker aus den Büchern, ich sag immer die " Schulmedizin", also das was man eigentlich mit den jungen unbelasteten Hundis macht. Bsp. : hier oder komm erst wenn der Hund bleib gelernt hat... So läuft es bei den Welpen, erst Hund in bleib....dann weggehen, dann komm oder hier oder was man sich so ausgedacht hat. ich hoffe, ihr wisst wie ich meine?
Spielzeug hab ich natürlich versucht... Null, interessiert für 3 x Ballwerfen oder Frisbee etc
klicker.... Ausprobiert, wieviel ich ausprobiert hab an Leckerchen....was ich gekocht hab und was für fiese schmierige Sachen ich dann mithatte....
, das wollte er dann zuhause, haha, und da auch nur vielleicht....
Dann hab ich natürlich auch sowas einfaches probiert wie umdrehen bis er ankommt, weg laufen, verstecken....etc. Nix, ausser das er einmal panisch abgedampft ist weil er mich nicht gesehen hat und den Weg nach Hause genommen hat....da konnt ich rufen wie ich wollte, er hat das nicht zugeordnet oder war zu panisch, keine Ahnung, ab über s Feld, Hang hoch , Strasse rüber.....aaah. Nie wieder....
Es fehlen bestimmt noch einige Sachen aus Video, Fernsehen, Büchern...und wo man sich so Rat sucht.
Wir wollten in die Hundeschule, aber beide Trainerinnen die wir hatten waren uns bei der Probestunde schon komisch. Leinenruck etc , fand ich nicht soooo toll.... Und Schellen....etc....Dann noch meine Einschränkung, habe Multiple Sklerose und ein ziemlich heftig ausgeprägtes Fatigue syndrom, was nicht anderes heisst, als das ich wahnsinnig schnell erschöpft bin. Das geht hin bis zu erheblichen Sprachstörungen und neurologischen Ausfällen bei Überanstrengung. Das hält wenn ich Pech hab , ein paar Tage an.
Also:Wie krieg ich ihn dazu bei egal was zurückzukommen und sich vor allem auch anleinen zu lassen, er hält nämlich gern dann gerade soviel Abstand, das man nicht drankommt. Und zwar mit welcher Methode? Oder welchem Trainer? Am besten wäre etwas mit Zeichen, da meine Sprache möglicherweise nicht immer ganz " normal" ist. Welche Motivation?
Am besten etwas das er noch nicht kennt, hier oder komm sind vermutlich eher verbraucht. über Körpersprache?
Wie soll ich bloss seine Aufmerksamkeit kriegen? Es wäre natürlich auch etwas , wenn ich ihn zum Frisbee oder Ballspielen kriegen könnte, oder klassisch apportieren, etwas was ihm Spass macht halt, und wo ich ihn auspowern kann, wenn wir niemanden zum spielen treffen, oder ich mal n Tag schlecht zurecht bin.puh, meine Hände.... Ihr habt erstmal genug info denk ich, Problem klar..., falls ihr n tolles Buch kennt, ne super Hundeschule hier, oder ein ähnliches Problem gelöst habt, oder schlicht DEN tipp für mich wie ich da ran gehen kann, immer her damit. Freu mich über jede Anregung und jeden tipp, ach ja.... Mit der pfeife haben wir s natürlich auch schon probiert.....spitze Ohren...aber Durchzug.... Bis dahin also :keks:
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Hi,
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Zitat
Mit der pfeife haben wir s natürlich auch schon probiert.....spitze Ohren...aber Durchzug....
Klar! Muss ja auch erst konditioniert werden, und dafür brauchst Du etwas, was ihn sehr interessiert!
Wenn er gerne fährtet, belohne ihn damit! Schleppleine - pfeifen - Fährte.
Natürlich erst mal ganz klein anfangen, jedesmal pfeifen, bevor Du ihn suchen lässt. -
Wobei ich da schauen würde ob die Fährte die Belohnung ist oder obs nur der Weg zur Belohnung ist
Sieht er es nur als Weg zur Belohnung und du brichst die Fährte ab weil du denkst das war die Belohnung bringts nur unnötigen Frust.Hunde die auf der Fährte, wie auch immer, Erfolg hatten, nehmen gerne ne Belohnung am Ende an ( Quietchie, Hasenfell usw.)
Wie schauts denn generell mit Bewegungsreizen aus ( Ball z.B.) das könnteste auch als Hetzersatz nehmen am Ende -
Zitat
......Wie krieg ich ihn dazu bei egal was zurückzukommen und sich vor allem auch anleinen zu lassen, er hält nämlich gern dann gerade soviel Abstand, das man nicht drankommt. Und zwar mit welcher Methode? Oder welchem Trainer? Am besten wäre etwas mit Zeichen, da meine Sprache möglicherweise nicht immer ganz " normal" ist. Welche Motivation?
Am besten etwas das er noch nicht kennt, hier oder komm sind vermutlich eher verbraucht. über Körpersprache?
Wie soll ich bloss seine Aufmerksamkeit kriegen? Es wäre natürlich auch etwas , wenn ich ihn zum Frisbee oder Ballspielen kriegen könnte, oder klassisch apportieren, etwas was ihm Spass macht halt, und wo ich ihn auspowern kann, wenn wir niemanden zum spielen treffen, oder ich mal n Tag schlecht zurecht bin.
.......Hi, Marion,
erstmal: wenn der Hund sich nicht anleinen läßt und auf Abstand bleibt, hat er negative Erfahrungen damit gemacht. Hier würde ich erstmal ansetzen, ihm das Anleinen wieder schmackhaft zu machen. Oft macht man nämlich den Fehler, daß man den Hund, wenn das Spiel /Rennen zu Ende sein soll, ihn anleint. So verbindet er Anleinen mit "Spaß zu Ende" - und bleibt künftig natürlich auf Abstand! Besser: Abrufen, Anleinen, und zusammen ne Runde rennen, oder was auch immer dem Hund draußen Spaß macht. Dann sofort wieder loslassen. Oder: 2 Minuten an der Leine laufen, wieder laufen lassen. Auch ne kleine Fährte kann hier die Belohnung sein fürs Anleinenlassen. Sodaß er auf Dauer lernt, er wird angeleint, um mit Dir Spaß zu haben, nicht, um den Spaß, den er grad hatte, zu beenden. In 99% der Fälle wird dann künftig also nur noch angeleint, um miteinander Spaß zu haben.
Auch ist es oft so, daß man mit angeleintem Hund entsprechend "langweilig" weitergeht. Symbolisiert auch wieder "Spaß zu Ende". Wenn ich meine Hunde anleine, dann gibt ein fröhliches "Hey, gehen wir zusammen?", dann stehen 2 wedelnde Kröten vor mir und freuen sich, angeleint zu werden - einfach, weil ich das mit meinem Tonfall vermittle, daß das was Tolles ist *ggg. Dann kommt die Leine dran, und wir rennen z.B. zusammen ein paar Meter. Oder ich geb einfach ein paar Leckerli. Ich spreche dann auch die ersten Schritte fröhlich mit den Hunden oder zeige über Körpersprache weiterhin Interesse an ihnen, verlange aber nicht, daß sie von dem Moment an "Gewehr bei Fuß" gehen. Einfach, um die Verknüpfung "Leine=doof" zu verhindern.
Zu Deiner Sprache: ich glaube nicht, daß das was ausmacht. Hunde sind Meister im Lesen von Körpersprache, und die lernen Dich ganz schnell so gut kennen, daß sie sehr wohl wissen, was gemeint ist, auch wenn´s mal schwer ausgedrückt werden kann. Hier hilft die Körpersprache ihnen, Dich zu lesen. Das einzige Problem könnte sein, daß sie in solchen Situationen merken, daß Du keine Kraft hast, ein Kommando durchzusetzen - meine Terrier würden das umgehend ausnutzen und mir den Stinkefinger zeigen. Das hat aber nix damit zu tun, daß sie mich nicht verstehen würden!
Ansonsten: um seine Aufmerksamkeit zu bekommen, würde ich versuchen, daß er, egal, was er möchte, das Gewünschte NUR noch über Dich bekommt. Nicht nur daheim, auch unterwegs - den ganzen Tag ergeben sich da tausend Möglichkeiten, ihm das zu zeigen. Sprich: möchte er mit anderen Hunden rennen, kriegt er das nur, wenn er vorher im Kopf bei Dir ist, und Dich kurz angeschaut hat. Tut er das nicht, bleibst Du stehen, bis er Dich mal anschaut ("Was willstn, warum stehst Du??"). In dem Moment verbal loben, Leine lösen und Freigabekommando. Voraussetzung: in der Zeit nur an der Leine Gassi, bis eben so ne Situation kommt, wo Du seine Aufmerksamkeit auf diese Weise einfordern kannst. Irgendwann unterwegs guckt er Dich an, dann sagst FEIN, Leine los, Freigabe. Will er sein Futter: Blick zu Dir, Freigabe. Möchte er wen begrüßen: Blick zu Dir - Freigabe. Und Du hast ihn an der Leine, damit er nicht mehr zum Erfolg kommt, ohne die Aufmerksamkeit vorher auf Dich gelenkt zu haben (so kann er nicht ohne Freigabe zum anderen und rennen und wieder sehen, daß er Dich "eigentlich gar nicht braucht", um ans Ziel zu kommen). So lernt er: "Frauchen hat den Schlüssel zu Freilauf".
In dieser Zeit auch extrem darauf gucken, wenn er unterwegs mal stehenbleibt, um auf Dich zu warten - das bedeutet nämlich, daß er Dich im Kopf hat. Also: Loooooben, und Freigabe zum Weitergehen! Dreht er sich mal zu Dir: loben. Jedes kleinste Zeichen der Aufmerksamkeit Dir gegenüber wahrnehmen (also keine Quasselspaziergänge mit Aufmerksamkeit beim Gesprächspartner!) und bestätigen. Gib ihm Antwort, wenn er mit Dir "spricht".... ;-) Dann wirst Du automatisch interessanter, als wenn Du einfach hinterherdackelst beim Spaziergang.
Ist er an der Schlepp, und Du wirst z.B. langsamer (probiers mal) - evtl. guckt er Dich dann an ("wassn los??") - in dem Moment sagst Du "feiiiiin" und rennst quietschend in Laufrichtung mit ihm zusammen los. Hier ist also die Bestätigung die Tatsache, daß er schneller wieder vorwärtskommt. So brauchst Du nicht unbedingt Leckerlis mitzunehmen. Bestätigung ist immer das, was der Hund gerade will. Und wenn er etwas will, verlangst Du vorher Blickkontakt (verlangen ist falsch ausgedrückt, Du bleibst halt einfach stehen, und läßt ihn nicht zum Erfolg komnmen, wartest, bis er guckt - ohne Kommando oder so!). Erst dann gibt´s die Freigabe oder Leine los etc.
Hast Du schon mal versucht, unterwegs Suchspielchen zu machen? Wenn der Hund gerne sucht (Fährten tut er ja), macht es ihm evtl. Spaß, ne Handvoll Leckerlis im Gras zu erschnüffeln? Oder in Richtung Zielobjektsuche zu gehen?
Was machst Du mit dem Hund in der Freizeit? Arbeitest Du mit ihm irgendwas? Ich habe die Erfahrung gemacht, daß man eine ganz andere Bindung zueinander bekommt, wenn man miteinander ein bestimmtes Ziel verfolgt, z.B. beim Mantrailing. Da kommt man nur zum Erfolg, wenn beide Parteien zusammenarbeiten, Hund und Du. Einerseits muß der Hund selbständig arbeiten (er hat ja die Nase!), andererseits mußt Du ihn in schwierigen Situationen unterstützen können - dabei lernt er, auf Dich zu gucken und sich auf Dich verlassen zu können. Ergebnis: er guckt vielleicht auch im Alltag häufiger auf Dich. Wenn da ein Husky mit drin ist, könnte daher natürlich seine recht hohe Eigenständigkeit resultieren..... Aber wenn das der Huskyanteil ist, mit dem Du Dich da rumschlägst - hast Du es schon mal versucht, ihn irgendwas ziehen zu lassen? Sodaß er da seine Aufgabe findet?
Mehr fällt mir gerade nicht ein ;-) - dazu müßte man Euch evtl. auch mal zusammen unterwegs sehen. Aber ich glaube, in dem Geschriebenen ist schon genug drin, daß man ein paar Wochen zu tun hat, und gucken kann, wie er auf Dauer reagiert.....
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Schon mal herzlichen Dank für die Anregungen! Aaaalso: da er ne Fährtennase hat , hab ich natürlich gern sowas ausprobiert wie Leckerlies in Maulwurfshügel versteckt und solche Sachen, überall halt wo ich daxhte das könnte spannend für ihn sein.... Allerdings hat er ja draussen nix, aber auch gar nix für Leckerlies übrig
Auch das geliebte quitschie net. Ich hab ihn also gerufen , schau mal hier....such....das macht er auch, 3 x...dann ist es uninteressant, und fressen tut er s nicht, nur dran kratzen, hab ich gefunden und nu Frauchen? Selbstverständlich gabs Lob für suchen und finden....Das mit dem Anleinen seh ich auch so, er wurde ja wohl mal angebunden und ausgesetzt..am Supermarkt anbinden geht gar nicht, da bekommt er richtig Panik. Das hab ich tatsächlich so geübt wie von euch geschrieben, es war am Anfang richtig schlimm, der ist ewig weit weggelaufen, und dann eher noch ein hasch mich doch drangehängt. Das geht jetzt ganz gut, ist auch nicht immer so das er auf Abstand bleibt, nur wenn er gerade so richtig Spass hatte am Toben...oooch, schon vorbei? Aber man will ihn natürlich bei Bedarf immer anleinen können, hier sind auch einige Reiter unterwegs und es kommt ja auch durchaus vor das andere Hundebesitzer mich bitten meinen anzuleinen, weil ihrer nicht verträglich ist. Er tut definitiv niemanden was, aber ich muss es nicht haben das er zu jemanden rennt und dann was abbekommt....
Denn zum Huskieanteil....wow, kann der stur sein!
Er ist mein erster Hund der nicht überall mitkommt, wenn ich den Raum wechsel, oder koch, oder auf Klo geh bsplweise, das kenn ich so nicht. Er bleibt ruhig im Körbchen oder hinter der Couch liegen, selbst wenn wir schlafen gehen, geht er nicht zwingend mit. Er kann jedenfalls auch ohne Sichtkontakt zu haben gemütlich chillen....lass die mal machen.....hab's hier grad gemütlich. Auch wenn wir essen, war es gewohnt das meine beiden Vorgängerinnen ankamen und sich daneben gelegt, oder unter den Tisch gegangen sind. Nicht so Spikey, er kommt gemütlich angetrödelt wenn wir längst fertig sind.... Im Grundsatz ja toll, kein Betteln oder sowas, aber das er nicht überall guckt was wir machen ist doch sehr gewöhnungsbedürftig gewesen.Ich hätte nich ein Beispiel, er hatte panisch Angst vor Feuerwerk und Böllern. Ziemlich am Anfang als er bei uns war war mein Mann mit ihm unterwegs.....an dem Tag war nur leider das Abschlussfeuerwerk vom Drachenfest hier....hui....er war nur 50 m entfernt,als es losging. Da durfte mein Mann das erste Mal testen wieviel Kraft der gute hat wenn er das will.....ein Ruck....zwei Ruck...mein Mann ist nicht grad schwächlich, aber dagegn war er dann machtlos, und eh total überrascht. Zack, lag mein Mann, Hund hat samt Leine Fersengeld gegeben....wenn man dahin läuft braucht man 20 min, mein Mann ruft mich an, ich zieh schuhe an und raus....da steht er schon....schäumend und samt Leine.....hihi....lass mich schnell rein es knallt. Abends geht er mit mir meist n anderen Weg als tagsüber, nachdem er immer wieder mal n Knallen zu hören bekam, hat er verknüpft, diesen Weg geh ich nichtt mehr rein, dann knallt es, und abends ist es unsicherer.......wenn ich ihn dann also in diese Strasse mitnehmen wollte, fängt er an zu bocken....erst stehen bleiben, dann rückwärts gehen...Frauchen da geh ich nicht hin....dann versucht er sich aus Geschirr, oder abends nehm ich manchmal auch nur Halsband , zu ziehen.nachdem er das mal erfolgreich geschafft hatte, hat er die Technik raus wie er sich rausziehen kann wenn es nicht anders geht. Ich hab natürlich n anderen Weg eingeschlagen und all diese Dinge, und wir haben mittlerweile zwei Jahre trainiert , Panik ist jetzt bei Böllern nicht mehr, aber : wenn er wo nicht her will.....stur, stur stur. Oder im Gegenteil, wenn er unbedingt wohin möchte... 2 Häuser weiter zu meiner Mutterr, grins....
Jetzt muss ich erstmal nachsehen was da sonst noch stand um dazu was zu sagen,

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So hab schnell mal gespieckt....
es wurde gesagt, pfeife muss auch konditioniert werden....klaro, hab natürlich in der Wohnung angefangen damit, gepfiffen wenn er in nem anderem Raum war und das grosses Trara und Lob und Leckerlie...er weiss es genau! Aber das leidige Thema.....draussen....egal....nur Ohren nach hinten drehen wo ich bin...falls er die Pfeife von jemand anderem hört......aaaah, Frauchen? Haste gehört, heisst da is n Hund....lass uns schnell mal gucken gehen.Meine Körpersprache kennt er natürlich sehr gut, auf kurze Distanz ist das ja auch gar kein Thema, und Sitz, Platz, oder Warte oder sowas, klappt dann ja auch toll. Nur wie kann ich mir das auf Distanz vorstellen? Wenn er eh abgelenkt ist und es grad toll findet zu toben?
hab ihm übrigens beigebracht : schau....dann muss er in die Augen gucken und dann gibts was tolles, auch da, funktioniert praktisch immer zuhause, aber net unterwegs. Hab es lang und breit versucht, Schleppleine....warten bis er guckt...lob....oder bis er kommt....lob..., auch so....habe praktisch Monatelang immer sehr geachtet wie seine Körpersprache ist, bleibt er stehen um zu schnüffeln, oder schaut er ob ich komm? Über lange Zeit hab ich das echt gemacht, immer wenn er irgendwie bei mir war, gelobt. Leckerlies kann ich ja vergessen...auch mal n kleinen Spurt oder rumspringen war drin...aber das hat er offensichtlich nicht verknüpft wie ich dachte,hihi.
Er kennt zum Beispiel auch weiter, wenn vorher warte war, an der Strasse bsplweise, dann ist das sein Kommando zum weitergehen. Er kann es also...eigentlich....wenn nicht der Sturkopf durchkommt. Das sind die Kommandos die er sich beim Clickern gemerkt hatte, und immernoch macht.
ich geh übrigens fast immer allein mit ihm, ich bin sehr ruhig, auch gelassen, weil er ja niemanden was tut. Ich wiederhol nicht x mal ein Kommando oder sowas, rede nur wenn es auch etwas für ihn gibt. Klar, kommt es vor das ich auch mal n Satz sag, guck dahinten ist deine Freundin....oder irgendsowas.aber das ist es auch. kein ewiges auf ihn eintexten.Eine der Erfahrung mit dem Sturen an der Schleppleine: Spikey liegt am Ende der Leine, Frauchen ruft, Spike dreht nur die Ohren....Frauchen zupft an der Leine, Spikey dreht nur die Ohren....Frauchen dreht sich um und ignoriert ihn....Spikey wälzt sich fröhlich im Gras....Frauchen hält es 10 min aus zu warten auf einen Blick oder irgendetwas....Spikey guckt sich die Gegend an....ah, ein Radfahrer....ah, ein Jogger....andere Hunde gehen vorbei....Frauchen kann warten, hier läuft das Fernsehen für ihn auch so...hihi, es ist ihm ja sowas von egal, ich hab mich schon in die Hocke begeben...bin " umgefallen" , er weiss einfach genau es geht ihr nicht wirklich schlecht. Wenn es mir nämlich wirklich schlecht ging, macht er sich Sorgen, die einzige Gelegenheit wo er auch bellt. ( ach ja, er bellt nämlich nie...er kann s , aber er tut es nicht)
Ja wirklich er ist manchmal einfach sehr eigenständig, er braucht mich nicht wirklich zeigt er mir manchmal wohl. Autsch.... Ich hab übrigens Fahrrad und Inliner versucht, aber er hat kein Bock.
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Was fällt euch noch ein? Es wäre einfach super wenn ich sowas wie Ball, Frisbee, Beutel oder so interessant machen könnte draussen. Dann kann ich ihn auch körperlich auspowern wenn ich n schlechten Tag hab, er hat relativ klare Vorstellung von Fährten die er liebt: Meine Mama, Oma, mein Bruder oder natürlich mein Mann sind vorher da vorbeigekommen.....er weiss wo sie hin sind.... Er betritt einen Raum...hebt die Nase, kurzes schnüffeln, dann hat er alle Stofftiere geortet, auch wenn sie hinters Sofakissen gefallen sind und er sie definitiv nicht sehen konnte, oder auf m hohen Wohnzimmerschrank....er findet sie, auch draussen verlorene von den armen kleinen Kindern, Spike findet sie überall...meine Oma z.B. Hat spasseshalber alles mal woanders hingestellt.... Hehe, danach sagte sie nur, wow, er riecht sie wirklich, er sieht sie nicht.... Jetzt kriegt er natürlich immer welche geschenkt.... Ist aber für ihn uninteressanter als das suchen und finden. Um das draussen machen zu können , bräuchte ich ja jemand der hilft, was schwierig ist. Personen die er kennt findet er im Affenzahn, ich konnte meinem Mann mal genau sagen wo er jeweils die Strassenseite gewechselt hat. Und er musste das halt mehrfach....tja, das a und o wird seine Motivation sein, wenn ich nichts finde was er als Jackpot empfindet, wird es recht schwierig mit dem Belohnen.
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So hab schnell mal gespieckt....
es wurde gesagt, pfeife muss auch konditioniert werden....klaro, hab natürlich in der Wohnung angefangen damit, gepfiffen wenn er in nem anderem Raum war und das grosses Trara und Lob und Leckerlie...er weiss es genau! Aber das leidige Thema.....draussen....egal....nur Ohren nach hinten drehen wo ich bin...falls er die Pfeife von jemand anderem hört......aaaah, Frauchen? Haste gehört, heisst da is n Hund....lass uns schnell mal gucken gehen.
Drinnen konditionieren und erwarten, das es draußen funktioniert, klappt nicht!
Draußen muss man, in ganz kleinen Schritten, wieder ganz neu anfangen!Eine der Erfahrung mit dem Sturen an der Schleppleine: Spikey liegt am Ende der Leine, Frauchen ruft, Spike dreht nur die Ohren....Frauchen zupft an der Leine, Spikey dreht nur die Ohren....Frauchen dreht sich um und ignoriert ihn....Spikey wälzt sich fröhlich im Gras....Frauchen hält es 10 min aus zu warten auf einen Blick oder irgendetwas....Spikey guckt sich die Gegend an....ah, ein Radfahrer....ah, ein Jogger....andere Hunde gehen vorbei....Frauchen kann warten, hier läuft das Fernsehen für ihn auch so...hihi, es ist ihm ja sowas von egal, ich hab mich schon in die Hocke begeben...bin " umgefallen" , er weiss einfach genau es geht ihr nicht wirklich schlecht. Wenn es mir nämlich wirklich schlecht ging, macht er sich Sorgen, die einzige Gelegenheit wo er auch bellt. ( ach ja, er bellt nämlich nie...er kann s , aber er tut es nicht)
Ja wirklich er ist manchmal einfach sehr eigenständig, er braucht mich nicht wirklich zeigt er mir manchmal wohl. Autsch.... Ich hab übrigens Fahrrad und Inliner versucht, aber er hat kein Bock.
Und wo bleibt die Konsequenz?
Wenn man ruft, Hund rührt sich nicht, muss was passieren! Sonst lernt er nur: Frauchen wartet ja brav, dann kann ich ja in Ruhe meine Sachen erledigen! -
Ich wollte damit nur ein Beispiel geben für sein Uninteresse ( die Sache wo er an der Schleppleine liegt, und alles toll findet , nur nicht kommen, oder zu mir gucken...) . Ist ja gerade meine Frage, wie bekomm ich zuverlässig seine Aufmerksamkeit, obwohl ihn draussen alles andere interessiert....und was ich halt so ausprobiert habe schon, klar muss ich Konsequenzen ziehen, wenn ich ihn also versuche zu mir zu ziehen.....stur, dagegen stemmen, warten wie empfohlen von Trainer... Das war halt nicht der Erfolgsweg. Auch die Sache mit schnell gehen, ihn nicht gross beachten und schnelle Richtungswechsel haben wir probiert, soll den Effekt haben dass er mehr auf mich achtet. Er scheint aber mehr zu spüren oder halt an meiner Körpersprache zu sehen, was ich vor habe. Er wird dann langsam oder eben schneller, spürt auch vorher die Richtung.... Und das ist auch etwas was ich nicht sehr lang hinternander machen kann, gehört zu den Dingen die mich so anstrengen das es bei mir Konsequenzen hat. Wenn man das n Jahr machen soll, okay, das hab ich echt nicht, aber einige Wochen, jeden Tag, bei jedem Spaziergang. Er hat auch unfassbar gut raus welche Leine ich nehme, wieviel Bewegungsfreiraum er da hat, nehm ich die kurze rennt er nicht rein, nehm ich schleppleine weiss er bevor ich bremsen muss, hab ich 10 m...passiert nur äusserst selten , das er sich da mal verschätzt.
Und wir haben natürlich die Pfeife auch längere Zeit draussen versucht, vielleicht hab ich einfach die Schritte zu gross gemacht?!
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Was ich damit sagen will, er schätzt mich verflucht gut ein, und passt sich da sehr schnell an....ebenso eben an die Gegebenheiten wie Leine, wo wir Spazieren gehen, und welche Tageszeit...wer ist noch unterwegs....
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