Welcher passt am besten?

  • Ich kenn mich jetzt nicht mit den Herdenschutzhunden aus aber unser Nachbar hatte vorher einen Kaukasen so gehalten und hat jetzt einen Pyrenäen in dieser Haltungsform.
    Der Kaukase hat super gemeldet ,war aber draußen beim spazieren gut verträglich.

  • ich denke mal die Aussage dass der Hund nicht zufrieden wäre mit Zwingerhaltung bezieht sich gar nicht so sehr auf den Zwinger selbst sondern auf das Getrennt sein vom Rudel en einem Großteil des Tages und dann noch der Nacht wenn man den Hund eben nicht im Haus hält.

  • So ist es ja nicht.
    Der Hund ist den ganzen Tag mit mir (und zwei, drei anderen Bezugspersonen) zusammen, draußen. Ich habe eine Gärtnerei, der Grund ist zum Großteil eingefriedet, sodaß der Hund auf zwei ha Bewegung hat. Beim Wohnhaus steht seine Hütte, und in die kann er zum Schlafen gehen, oder er kann sich dort aufs Dach legen oder neben der Hütte gibts auch Holzroste zum sich Ablegen. Er ist immer frei, tags wie nachts.
    Also ich will sagen, er ist nie alleine, wenn er das nicht aus eigenem Antrieb so haben will, weil wir hier immer auf dem Hof sind. Zwinger gibts hier nicht, bei seiner Hütte, die nicht verschließbar ist, steht ein einbetonierter Pfosten mit einer Kettte, an die man den Hund mal kurz anschließen kann, wenn ängstlicher Besuch kommt oder so. Da dreht es sich um wenige Minuten am Tag, wenn überhaupt.

    Ich habe einige Male gelesen, dass ein GSS lieber draußen als drin schläft, er braucht die Kühle, die Wärme mag er nicht so. Wenn das so stimmt, wäre es der perfekte Hund für die Umstände hier.

  • Hab ich das richtig verstanden, dass der Hund nicht ins Haus darf/soll?
    Dann wäre es für den Hund/die Hunde sicher perfekt.

    Sonst klingt es ja soweit was den Grund betrifft, nach einem schönen Hundeleben.
    Fände den großen Schweizer auch passend, was würdet ihr allerdings noch zu einem Rottweiler sagen? (Ohne HD/ED Problematik ;) )

  • Falls das in Frage käme, es gibt doch viele Nothunde, die es ggf lieber haben/nur kennen draußen zu leben, gibt ja auch Berner in Not http://www.berner-sennenhunde-in-not.de/

    Meine Frage wäre auch, ob der Hund ins Haus dürfte?

    Wenn du zwei nehmen wolltest (oder hast du schon einen? Habe sowas aus dem Eingangspost im Kopf), wäre das natürlich schön für die zwei, wenn sie denn draußen schlafen sollten. Dann haben sie sich.

    Bedenke aber immer, wenn Hunde ohne Aufsicht sind (zb Nachts dann), wäre es mir immer zu heikel, weil wer weiß, was mal über den Zaun fliegt :/

  • Ich hätte wohl das Wort Zwingerhaltung nicht verwenden sollen. Sorry Missverständnis. Ich wollte wirklich eher auf die Trennung von den Menschen hinaus & wusste ja die Umstände bei euch nicht.

    Ich finde das klingt gut. Ist euer Gelände komplett umzäunt? Ich denke der GSS kommt mit so einem Leben gut klar, wenn er soviel Anschluss hat.

  • Der Hund darf ins Haus, doch doch. Aber er sollte draußen schlafen. Also wenn wir ins Bett gehen, sollte er spätestens raus in seine Hütte. Oder sonst wo hin, wo er mag, er hat ja Platz genug, er ist ja immer frei. Die Hütte hat einen geschützten Standort, hat drei Böden (Holzboden, darauf zweiter Holzboden mit isolierendem Luftpolster, darauf dritter Holzboden mit 30 mm Styropur. Die vier Wände sind dreiteilig: Holzplatte, 40 mm Styropur, Holzplatte. Außerdem hat die Hütte einen Vorraum, was im Endeffekt heißt, dass der Eingang in den Schlafbereich um 90° zum "ersten" Eingang versetzt ist, sodass dort keine Zugluft ist. Als Polsterung gibts laufend frisches Stroh, also die Hütte ist schon eine super Sache.

  • Zitat

    Falls das in Frage käme, es gibt doch viele Nothunde, die es ggf lieber haben/nur kennen draußen zu leben, gibt ja auch Berner in Not http://www.berner-sennenhunde-in-not.de/

    Meine Frage wäre auch, ob der Hund ins Haus dürfte?

    Wenn du zwei nehmen wolltest (oder hast du schon einen? Habe sowas aus dem Eingangspost im Kopf), wäre das natürlich schön für die zwei, wenn sie denn draußen schlafen sollten. Dann haben sie sich.

    Bedenke aber immer, wenn Hunde ohne Aufsicht sind (zb Nachts dann), wäre es mir immer zu heikel, weil wer weiß, was mal über den Zaun fliegt :/

    Das mit dem Haus hab ich ja schon beantwortet.
    Ich war eine Weile der Meinung, dass ich zwei hier haben will, ich hatte immer nur einen, aber z.Zt. bin ich wieder mehr der Ansicht, dass einer vielleicht doch ok ist. Ich weiß es selbst nicht so genau :D.

    Ich bin auch gerne bereit, einer Nothund zu nehmen, ich muss keinen Welpen mit Papieren und so haben, sondern einen Hund, mit dem mich von Anfang an mehr als Sympathie verbindet, so war es immer. ABER: der Berner Sennenhund ist halt leider ein krankheitsanfäliger Hund, und das will ich eigentlich nicht.

    Die andere Sache, wenn was über den Zaun fliegt: sowas gab es hier noch nie, aber trotzdem ist man vor so was nicht gefeit. Was wäre anders, wenn der Hund im Haus schlafen würde? Dann käme morgens raus und würde eben dann das fressen, was einer übern Zaun geworfen hat. Mal so ganz pragmatisch gesehen.

  • Landbewohner
    Das klingt ja doch wirklich sehr schön bei euch :)

    Hätte jetzt selbst auch noch einen Rotti oder eben Herdenschutzhunde wie zB die Tibetdogge (Do Khyi) im Kopf gehabt - die haben auch ein recht guten Wachtrieb und sind Fremden gegenüber zurückhaltend, was ja ggf. für Besucher auch nicht schlecht ist, dass der Hund nicht direkt jeden anspringt und begrüßt.

  • Zitat

    Ich hätte wohl das Wort Zwingerhaltung nicht verwenden sollen. Sorry Missverständnis. Ich wollte wirklich eher auf die Trennung von den Menschen hinaus & wusste ja die Umstände bei euch nicht.

    Ich finde das klingt gut. Ist euer Gelände komplett umzäunt? Ich denke der GSS kommt mit so einem Leben gut klar, wenn er soviel Anschluss hat.

    Ja, ein Großteil (2 ha) sind komplett eingezäunt. Daran schließt sich noch einmal ein ha an, der durch mehrere Tore im Zaun erreichbar ist, und wo die Schnitt- und Obstgehölze stehen, der ist komplett offen. Direkt an meinem Grundstück liegt dann auch ein größerer Wald, was zur Folge hat, dass auf dem Weg am Grundstück vorbei, ab und zu mal Leute laufen, die im Wald spazieren gehen. Oder dass oft Autos zum Waldrand fahren und Leute mit ihren Hunden spazieren gehen.

    Übrigens: es gibt viele Hundehalter, denen es völlig wurscht zu sein scheint, dass sie über fremdes Land gehen. Hauptsache, sie können ihren Hund laufen lassen. Ist mit Reitern auch nicht viel anders.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!