Bald läufig? Problem mit Händen?
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TanteJu -
15. März 2014 um 08:26
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Lea wird nächste Woch 6 Monate alt und leckt sich immer wieder. Ich finde die Scheide auch recht geschwolle. Merkt man das vorher? Hose oder nicht? Ändert sich Verhalten (ist noch oft sehr wild)? ... Etwas überfordert...

Lea kuschelt sehr gerne mit uns, leckt auch gerne unsere Hände (auch wenn wir das nur bedingt toll finden...
, schlechte Erfahrung hat sie auch eigentlich nicht gemacht, streicheln und kraulen (meist wenn sie das will) ist auch ok. Wenn ich sie aber nur so rufe und sie anfassen will, besonders schlimm an der Leine, nimmt sie fasst ein Fluchtverhalten an...
Müssen wir sie an der Leine kurz halten (springt gerne kleinere Kinder an...), hat sie jetzt auch einige male in Richtung unserer Hände geschnappt
Wie kann das denn, bzw. wie können wir dem Herr werden? - Vor einem Moment
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Hi,
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Warum Leine kurz? Leine ja, aber wenn man flott weitergeht, muss man nicht extra kurz nehmen. Es hört sich so an als hätte euer Hund die Leine schon als unangenehme Situation verknüpft, ganz schlecht.
Überhaupt schent ihr sie zu viel anzufassen (das Lecken ist evtl. eine Art beschwichtigen - der Hund ist unsicher). Hunde finden gestreichelt werden nicht unbedingt von Geburt an toll!
Einen jungen Hand fasse ich draussen so wenig wie möglich an, das nervt die nur. Ihr seht ja, dass sie zurückgeht, das ist immer schlecht - und euer Fehler. Hände weg! Wenn du magst, kannst du dir mal das hier durchlesen: http://www.familienhund-info.de/2014/02/die-sa…m-anleinen.html
Ich mag auch nicht angegrabbelt werden, wenn ich grade mit was anderem beschäftigt bin.
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Läufigkeitstest: Geh mit deiner Hündin spazieren oder spiel mit ihr, so daß sie einige Minuten in Bewegung ist und keine Gelegenheit hat, sich zu lecken. Dann drückst du ein Papiertaschentuch auf die Scheide. Wenn sie läufig ist, müßte Blut zu sehen sein.
Dagmar & Cara
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Zitat
Warum Leine kurz? Leine ja, aber wenn man flott weitergeht, muss man nicht extra kurz nehmen. Es hört sich so an als hätte euer Hund die Leine schon als unangenehme Situation verknüpft, ganz schlecht.
Überhaupt schent ihr sie zu viel anzufassen (das Lecken ist evtl. eine Art beschwichtigen - der Hund ist unsicher). Hunde finden gestreichelt werden nicht unbedingt von Geburt an toll!
Einen jungen Hand fasse ich draussen so wenig wie möglich an, das nervt die nur. Ihr seht ja, dass sie zurückgeht, das ist immer schlecht - und euer Fehler. Hände weg! Wenn du magst, kannst du dir mal das hier durchlesen: http://www.familienhund-info.de/2014/02/die-sa…m-anleinen.html
Ich mag auch nicht angegrabbelt werden, wenn ich grade mit was anderem beschäftigt bin.
Wir sind keine perfekten Hundeflüsterer, noch ausgebildete Hundeerzieher daher läuft unsere Lea leider noch nicht wirklich verläßlich. Ich habe weder Lust, dass sie auf kleinere Kinder losprescht (wir arbeiten dran), noch meinen Kindern zu Hause zu erzählen, dass sie an einer größeren Straße, die wir gelegentlich passieren müßen,wegen z.B. einem anderen HUnd auf der anderen Straßenseite impulsiv zur Seite sprang und angefahren wurde... Da gehe ich lieber auf Nummer sicher als den Hund für eine perfekte Erziehung zu gefährden.... Das "kurz halten" passiert ja auch nicht häufig, aber in so einer Situation hat sie halt gestern in Richtung Hand geschnappt.
Wir sollen sie aber laut Hundetrainer nicht so oft mit Leckerchen belohnen, sie ist sehr "fresssüchtig" und hört dann nur aufs Leckerchen, nichtg auf uns. Dass klappt auch relativ gut, aber wie soll ich ich sie ohne Anfassen loben

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Zitat
Wir sollen sie aber laut Hundetrainer nicht so oft mit Leckerchen belohnen, sie ist sehr "fresssüchtig" und hört dann nur aufs Leckerchen, nichtg auf uns.Das halte ich für Blödsinn. Also nur meine Meinung jetzt
Ich finde man sollte immer mit dem loben, was den Hund am besten motiviert. Ja, dass muss nicht unbedingt was zu fressen sein. Bei Etti war das als Welpe ein kurzes Zerrspiel, bei Luna war lobales Lob schon viel wert. Etti würde mir einen Vogel zeigen, wenn ich sie mit streicheln "belohnen" würde - draußen findet sie es supernervig angefasst zu werden.
Mittlerweile mag sie auch Leckerlies gerne, verbales Lob ist auch schon ein bisschen was wert, anfassen findet sie immer noch unpassend. Für Luna waren Leckerlies immer schon klasse, aber auch verbales Lob hat sie sehr gefreut und kurzes streicheln hat sie überglücklich gemacht. Spielen wollte sie nie so sehr.
Macht einfach das, was euer Hund am besten findet. Wenn ein Kommando sicher sitzt, dann könnt ihr auch mehr damit arbeiten, dass euer Hund "auf euch hört" - solange das aber nicht der Fall ist müsst ihr das "hören" erstmal richtig attraktiv und toll machen. Nicht jeder Hund hat einfach so ganz viel "will-to-please" (Etti meiner Meinung nach nicht ein bisschen und trotzdem hört sie super zuverlässig!) und ob viel oder wenig, ich würde mich darauf nicht verlassen wollen, das mein Hund machen möchte was ich will.An Außenreizen (Kinder, Hund, Mensch, rollender Ball, Eichhörnchen, Ufo...) habe ich Etti z.B. am Anfang "vorbeigespielt" (Zerrtau rausholen, Abstand halten und langsam vorbei während sie halt an dem Ding zerrt und wenig mitkriegt); als "bei Fuß" dann sicher saß, habe ich ihr das als Kommando gegeben und sobald der Reiz vorbei war gab es ein Leckerlie. Später bin ich dann einfach so vorbei gegangen und es gab ein Leckerlie, wenn sie den Reiz ignoriert hat.
Je nach Stärke des Außenreizes gebe ich ihr heute das Kommando "bei Fuß" oder lasse sie ohne Kommando vorbei gehen. Leckerlie gibt es unregelmäßig (aber meistens) und nach Schwierigkeitsgrad als Belohnung.
Durch das Auftauchen des Spielzeuges hat sie noch bevor sie einfach hätte dran vorbei gehen können gelernt, das Frauchen viel spannender sein kann als beispielsweise der andere Hund da. Sie hat also später bei Sichtung eines Reizes die Aufmerksamkeit auf mich gerichtet und war empfänglich für Kommandos, die dann auch immer belohnt wurden. Das macht sie also nicht "weil ich das will", sondern rein aus erlerntem Verhalten.Zur Läufigkeit: Die Zeichen sind bei jeder Hündin ein bisschen anders. Bei Etti schwillt sie Scheide sehr stark an, so dass ich es sofort sehe, wenn sie läufig wird. Bei Luna hat man es erst gemerkt, wenn ich durch ihr Verhalten mal die Taschentuchprobe gemacht hab. Allgemein schnüffeln läufige (oder bald läufig werdende) Hündin sehr viel rum und pinkeln/markieren sehr viel und in kleinen Portionen. Einige fangen auch an fremdes Hundepipi zu schlecken. Starke Verhaltensveränderungen hat die Läufigkeit meist nicht zur Folge, wobei viele Hunde etwas ruhiger werden. Ihr erste Läufigkeit hat Etti praktisch verschlafen^^ Wir dachten, sie wird vielleicht allgemein ruhiger, aber das ist nur minimal der Fall. Sie ist gerade fast mit ihrer zweiten Läufigkeit durch (während der sie ganz normal aktiv war) und ist kaum anders als vor ihrer ersten.
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Zitat
Wir sind keine perfekten Hundeflüsterer, noch ausgebildete Hundeerzieher daher läuft unsere Lea leider noch nicht wirklich verläßlich. Ich habe weder Lust, dass sie auf kleinere Kinder losprescht (wir arbeiten dran), noch meinen Kindern zu Hause zu erzählen, dass sie an einer größeren Straße, die wir gelegentlich passieren müßen,wegen z.B. einem anderen HUnd auf der anderen Straßenseite impulsiv zur Seite sprang und angefahren wurde... Da gehe ich lieber auf Nummer sicher als den Hund für eine perfekte Erziehung zu gefährden.... Das "kurz halten" passiert ja auch nicht häufig, aber in so einer Situation hat sie halt gestern in Richtung Hand geschnappt.
Wir sollen sie aber laut Hundetrainer nicht so oft mit Leckerchen belohnen, sie ist sehr "fresssüchtig" und hört dann nur aufs Leckerchen, nichtg auf uns. Dass klappt auch relativ gut, aber wie soll ich ich sie ohne Anfassen loben

Genau darum geht es - ihr benutzt die <leine um den Hund einzuschränken, und das ist nicht Erziehung, das ist Management. Manchmal geht es nicht anders, aber das mus das letzte Mittel sein. Welcher Stress das kurz halten ist, habt ihr ja gesehen, wenn sie sogar schnappt. Natürlich muss man dafür üben - nicht erst in der schwierigen situation. Ihr müsst den Hund führen - seine Aufmerksamkeit bekommen, ihn mit dem Körper einschränken, nicht mit der Leine. Wenn der Hund Zug bekommt, dann zieht er zurück. Durch kurz halten lernt er nicht. Es wird nur imemr schlimmer.
Wenn der Hund "nur für Leckerlie" etwas tut, dann setzt ihr die Leckerlie falsch ein. Belohnung ist was anderes als Bestechung.
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Hallo TanteJu,
das können schon Anzeichen für eine beginnende Läufigkeit sein.
Was auch ein gutes Anzeichen ist, das sie häufiger Wasser lassen müssen oder markieren.Das ablecken der Hände oder dem Gesicht, ist eine Unterwerfungsgeste.
Frage 1.) Habt ihr Lea von klein auf?
Frage 2.) War das mit dem anleinen schon immer so, oder erst die letzter Zeit?
Frage 3.) Bekommt Lea Trockenfutter?Lea ist total verunsichert und panisch, ihr müsst dringend daran arbeiten, sonst verschlimmert sich das noch mehr.
Du musst in ganz kleinen Schritten, das verloren gegangene Vertrauen von Lea aufbauen und ihr die damit auch fehlende Unsicherheit nehmen.
Lea an die kurze Leine nehmen führt zu weiteren Panikattacken und sie reagiert mit Angstbeißen.
Das Angstbeißen verstärkst Du damit nur noch mehr.Schritt 1
Übe außerhalb der normalen Gassi-geh-Zeiten, also in ruhiger Umgebung (auch in der Wohnung) ganz ohne Stressfaktor.
Lege Halsband & Leine vor Dich auf den Boden, locke Lea zu Dir mit einem Leckerli, (wenn sie Trockenfutter bekommt, einfach von ihrer Tagesration abzweigen, dann brauchst Du keine Angst haben, das sie zunimmt) lass sie vor Dir absitzen, dann legst Du das Leckerli in das innere des Halsbandes, so lernt sie das, dass Halsband ihr nichts böses tut.
Schritt 2
Du nimmst das Halsband in die Hand, Lea sitzt vor Dir ab, Leckerli hinters Halsband halten, so das wenn sie ans Leckerli will, automatisch mit dem Kopf durchs Halsband schlupfen muss.
Schritt 3
Anleinen ohne am Halsband packen
Lea vor Dir absitzen lassen (Leine liegt vor Dir am Boden).
Streichle Lea mit der Hand sanft über den Brustkorb und dann seitlich runter, dann nimmst Du die Leine und gleitest langsam wieder an ihrer Brust hoch und lässt dabei immer die Leine mit hoch gleiten, am Hals hoch bis zum Ring, Karabinerhaken öffnen und einharken ohne Lea dabei festzuhalten.
Schritt 4
Lockeres bei Fuß gehen (paar Schritte) Lea wieder ableinen und alles auf den Boden legen, Lea alles in Ruhe abschnuffeln lassen und ruhig ermuntern dazu, in dem Du ein Leckerli zwischen die Leine fallen lässt.Lea wird feststellen das anleinen was ganz tolles sein kann und nichts wovor sie Angst haben muss.
Zum letzen Problem, sbylle hat da schon Recht
Lea kurz nehmen verstärkt das ganze nur noch.
Leine locker lassen, so das sie gut am Boden steht und dann noch ca.30 cm Leine dazugeben.
Wenn Jogger, Kinder oder andere Hunde kommen, wo Lea anspringen will, einfach wortlos mit Lea in einem flotten Schritt weitergehen und sie total dabei ignorieren, egal ob sie wie wild an der Leine zerrt oder kläfft, einfach flott weiterlaufen.
Lea wird gefrustet sein, da Deine Reagtionen ausbleiben und sie wird den Spaß daran verlieren.Das Hochspringen ist ein hundetypisches Verhalten, er macht in guter Absicht eine Unterwerfungsgeste, die vom Menschen falsch verstanden wird. Und da der Menschenmund nicht so einfach wie ein Hundemund zu erreichen ist, springt der Hund hoch. Als Alternative kann man dem Hund auch beibringen an der Hand zu lecken.
Wenn der Mensch dann anfängt den Hund für das Springen anzuschreien, desto mehr versucht der Hund zu springen, denn er möchte den wütenden Menschen beschwichtigen und so beginnt ein Teufelskreis.Das aller, aller Wichtigste an der ganzen Sache; Loben, Loben, Loben und nochmals Loben.
Leckerli's
Wenn Lea nicht in Stimmung ist - abbrechen
Hast Du einen miesen Tag - nicht üben - führt nur zu Frust auf Beiden Seiten.Glg Linda
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Zitat
Das ablecken der Hände oder dem Gesicht, ist eine Unterwerfungsgeste.Kann es sein, muss es aber nicht. Manche Hunde lecken einfach gerne. Wenn ein Hund das in Situationen macht, in denen er Angst oder Stress haben könnte, dann würde ich das auch als Unterwerfungsgeste interpretieren.
Macht das ein Hund aber in einer total entspannten Situation muss das nicht unbedingt was mit Unterwerfung zu tun haben. -
Hallo ElliUndEtti,
ja das stimmt was Du da sagst.
Zum einen zeigen Hunde dadurch seine Freude, oft aber auch seine Unsicherheit und Angst.
Bei Lea denke ich das es doch eher Unsicherheit und Angst sind, was auch zum Zurückweichen und Angstbeißen passen würde.TanteJu beschreibt ja:
an der Leine, nimmt sie fasst ein Fluchtverhalten an, an der Leine kurz halten, Hände geschnappt
Das sind eigentlich alles Anzeichen für fehlendes Vertrauen, Angst und große Unsicherheit.Lea kommt in bestimmten Situationen total in Panik und sie hat Null Chance auszuweichen, als einziger Ausweg sieht sie dann nur noch Flucht oder Angstbeißen.
Das schlimmste was man einem veränstigten Hund antun kann, ist ihn festhalten zu wollen oder sich sofort zu nähern, statt abzuwarten bis das Tier wieder beruhigt hat.
Gruß Linda
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@ Traumcollie
Ich bin ganz deiner Meinung!
Ich wollte nur den Satz nicht so stehen lassen, weil sowas schnell aufgeschnappt wird und sich dann als Pauschalaussage verselbstständigt.
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