Futtermittelunverträglichkeit

  • Hallöchen,

    vielleicht weiß uns jemand zu helfen. Unser Pupser (American Bulldog, 1,5 Jahre alt) hat seit kleinauf eine Futtermittelunverträglichkeit. Das merkten wir daran, dass die Pfötchen dunkel und krustig wurde, das Fell schuppte, der Hund roch unangenehm. Wir probierten damals Josera kids, Orijen, Wolfsblut range lamb, Alaska Salomon. Wild plain, das vertrug er gut, bis wir aufgrund Lieferschwierigkeiten auf das mit Ziegenfleisch umsteigen mussten. Danach hat er es auch nicht mehr vertragen. Jetzt hab ich, weil ich keinen Rat wusste, einfach mal Bosch (mit Lamm und Reis) bestellt. Hund stinkt wie ein Iltis und pupst die ganze Zeit.
    Es nervt wirklich. Wenn ich nur wüsste, wie und was ich füttern kann, damit es dem Hund endlich besser geht. Ist Barfen das Allheilmittel? Ich hab mich da noch nicht rangewagt…
    Kennt jemand ein Futter für Allergiker oder sonstigen Rat?

  • Hallo,

    willst Du unbedingt Trockenfutter füttern. Evtl verträgt Dein Hund ja Nassfutter, was auch besser und gesünder ist, besser wie TroFu. Beim Barfen kenn ich mich leider nicht aus.
    Aber wir haben jetzt auch kpl auf Nassfutter umgestellt und wir sind begeistert. Er macht 2-3 x am Tag kleinen Output, er stinkt null und riecht auch nicht aus dem Maul. Auch ist seine Haut ist viel Besser geworden. Zahnstein haben wir auch fast keinen mehr.

    Überleg es Dir doch einfach mal. Aber wenn Du umstellst dann bitte nur mit einem hochwertigen Nassfutter. Dazu kannst Du hier im Forum die Suchfunktion benutzen, die spuckt da sehr viel aus.

    LG
    Nicole

  • Zitat

    Unser Pupser (American Bulldog, 1,5 Jahre alt) hat seit kleinauf eine Futtermittelunverträglichkeit.

    Die meisten Hunde bekommen eine Futterunverträglichkeit einige Wochen nach der Impfung.
    Das zugesetzte Aluminiumhydroxid ist bekannt dafür, dass man jede Art von Allergie damit auslösen kann.

    Zitat


    An der Universität Wien untersuchen Wissenschaftlerinnen, wie Allergien entstehen. Aluminium ist sehr gut dafür geeignet, in Tierversuchen Allergien jeglicher Art zu provozieren. Zunächst machten die Forscherinnen die Labormäuse gegen Äpfel oder Nüsse allergisch, indem sie die Lebensmittel zusammen mit Aluminiumhydroxid verfütterten.

    http://lex.referata.com/wiki/Aluminium…_in_Impfstoffen

    Ich würde den Hund mal einer klassischen Homöopathin vorstellen, welche die Gifte ausleitet und die Gesundheit stärkt.

    Dann würde ich unbedingt auf eine natürliche Ernährung umstellen.

    Der Tipp eines Tierarztes, wie man die Darmerkrankungen, Unverträglichkeiten, Allergien am besten heilt:

    Zitat


    Dirk Schrader: Bei vielen Hunden schaffen wir es, den Darm zu renaturieren.

    Das geht so: Loch im Garten graben: Industrienahrung rein. Rasen drüber sähen.

    http://www.houndsandpeople.com/de/magazin/wis…-hund-wirklich/

  • Zuerst einmal müßtest Du herausfinden, was Dein Hund nicht verträgt, ehe Du Dich für eine Fütterungsart (Nassfutter, Trockenfuter, frisch) entscheidest. Das wirst Du am sichersten durch eine Ausschlußdiät bewerkstelligen. Weiter einfach mit neuen Futtersorten rumprobieren wird nur zeitaufwendig und teuer (weil man ständig eine Futtersorte entsorgt) und schadet dem Hund, indem die Probleme ja weiterbestehen. Wenn es das Lamm war, was dein Hund im Wolfsblut Range lamb nicht vertragen hat (was ich jetzt herauslese, daß er das Futter nicht vertrug), wird er das Lamm auch im Boschfutter nicht vertragen.
    Barfen ist natürlich kein Allheilmitttel, sondern nur dann zum Ziel führend, wenn Du das, was Dein Hund nicht verträgt, dort wegläßt. Das ist aber die große Möglichkeit an dieser Fütterungsart bzw. am Selberkochen, daß sie auf den Hund individuell zugeschnitten werden kann, nur dazu mußt Du wie gesagt, ersteinmal herausfinden, was geht und was nicht

  • Mein Bekannter hat zwei American Bulldogs,sein Rüde hat bei Fertigfutter auch so reagiert,dazu kam neben den Blähungen noch Gekratze,weicher Kot und ständig Probleme mit den Ohren.
    Er hat dann von jetzt auf gleich,auf Barf umgestellt,er füttert 80/20 sprich 80% Fleisch queerbeet und den Rest Obst und Gemüse.
    Ca 10 tage nach dieser Umstellung klang alles ab.Der Hund sieht topp aus,hatte nie wieder Probleme mit den Ohren,Kot usw.
    Sein Rüde wiegt gute 55 kg,da muß man natürlich die Möglichkeit haben,Futter gut wegfrieren zu können.

    Nach 3 Monaten haben die dann versucht,mal Belohnungskekse zu geben und diese geringe Menge,von jedem mal was,hat er super vertragen.

  • Klingt nach Atopischer Dermatitis mit Malassezienbefall, aber eine Diagnose kann man hier nicht abgeben. Geh zum Spezialisten = Dermatologen, denn wenn man das nicht in Schach hält, bekommt dein Hund wirklich heftige Probleme, denn unbehandelt wird das schlimmer. Sind die Ohren befallen mit schwarzem Schmodder?

    Zugrunde liegt meist eine Futtermittelunverträglichkeit oder/und Allergie, auch gegen Hausstaub, Gräser, Milben etc.. Muss man rauskriegen, gegen was, was nicht immer möglich ist. Jeder 5. Hund hat das mittlerweile.

    Da fängt man an, die Fleischsorten rauszubekommen (egal ob Trocken, Nass, Barf, Gekocht), die er verträgt. Meist wird eine Diät gegeben von 8 Wochen mit Pferd und Kartoffel (wirklich nur die beiden Sachen) oder einem hypoallergenen Futter vom TA, dann wird langsam aufgestockt, was er verträgt. Werden die Symptome besser, verträgt er es. Gleichzeitig muss man mit einem dermatologischen Shampoo die befallenen, roten, juckenden Stellen 2-3 mal die Woche waschen, das Shampoo einwirken lassen, ausspülen. Es gibt auch Sprays gegen den Juckreiz.

    Hier ein gutes Shampoo:
    http://www.feedmyanimal.de/virbac-pyoderm…CFY_ItAodWmUAcQ

    Aber bitte mit dem Dermatologen absprechen, ich weiss schliesslich nicht, ob Dein Hund das wirklich hat.

    Ganz klar, dass, wenn ein Hund gegen z.B. Lamm allergisch/futterunverträglich reagiert, er dies in jeder Form tut, ob trocken, nass, selbstgekocht, roh. Denn der Körper erkennt die Eiweisse des Fleisches als "Feinde", er hat ein überschiessendes Immunsystem, mit dem er die Proteine "bekämpft" bzw. nicht verwerten kann. Die Gifte in den Lebensmitteln spielen auch für mein Gefühl eine grosse Rolle, was für eine, weiss man noch nicht. Dass sie aber in allen Darreichungsformen giftig sind, weiss man auch. Auch Barflieferanten sind keine Heiligen, bzw. ist es ja selbst für Menschen schwierig, gutes Essen zu bekommen. Denn Lämmer, Hühner, Rinder etc. werden schon im Mutterleib vollgepumpt bzw. sind diesen Umweltdingen ausgesetzt. Ob der Hund diese als TF frisst oder als Barf ist egal.

    Bei uns ist es SeeFisch, den er verträgt: roh, gekocht, getrocknet, als TF von Wolfsblut - also in jeder Form.

  • Zitat

    Dass sie aber in allen Darreichungsformen giftig sind, weiss man auch. Auch Barflieferanten sind keine Heiligen, bzw. ist es ja selbst für Menschen schwierig, gutes Essen zu bekommen. Denn Lämmer, Hühner, Rinder etc. werden schon im Mutterleib vollgepumpt bzw. sind diesen Umweltdingen ausgesetzt. Ob der Hund diese als TF frisst oder als Barf ist egal.


    da hast Du Recht! Deshalb bereiten mir persönlich auch immer die ominösen Entgiftungen beim Barfen Schwierigkeiten, weil die Gifte finden sich ja in der frischen Nahrung genauso

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