Hund bellt bei anderen Hunden und im Büro
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Wir haben unseren Yoschi jetzt vier Tage bei uns. Er ist ein Jahr alt und hat vorher in der Stadt gewohnt. Leider konnte er bei seinen ehemaligen Besitzern draußen machen was er wollte. Für ihn gab es die Leine immer nur in komplett straffgezogenen Zustand und ausgestrecktem Arm. Das hat sich schon merklich gebessert, die Leine hängt nun oft durch und es wird auch nicht mehr jedes Auto angebellt, das vorbeifährt.
Ein großes Problem sind aber andere Hunde. Da tickt er komplett aus, bellt wie verrückt und hüpft an der Leine hin und her.
Außerdem nehme ich ihn momentan mit ins Büro. Jeder der mein Büro betritt, wird angebellt und angesprungen. Er bellt jedoch nur, wenn ich im Raum bin. Wenn ich mit ihm in einem anderen Büro bin und jemand reinkommt, ist das absolut kein Problem.
Diese zwei Probleme versuche ich durch konsequentes ignorieren zu lösen. Gelobt wird er nur, wenn er ruhig bleibt. Leider ist das fast nie der Fall, sodass er eigentlich nur lernt, dass ich ihm sein schlechtes Verhalten durchgehen lasse. Wie löse ich das?
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Wie soll dein Hund denn wissen, dass er weder bellen soll noch Leute anspringen? Wenn du ihm nicht
sagst, dass das Verhalten falsch ist und du was anderes möchtest. Ignorieren heißt dulden und so
behält dein Hund sein Verhalten bei. Er hat damit ja kein Problem. -
Angesichts der Tatsache, dass er noch gar keine Kommados kennt, ist es schwierig ihm begreiflich zu machen, dass er das nicht soll. Bij gerade erst dabei ihm das "nein" beizubringen.
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Ignorieren ist nicht der Weg. Zeig ihm eine Alternative auf und belohne diese.
Hat er einen festen Platz im Büro?Gesendet von meinem iPhone mit Tapatalk
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Zitat
Angesichts der Tatsache, dass er noch gar keine Kommados kennt, ist es schwierig ihm begreiflich zu machen, dass er das nicht soll. Bij gerade erst dabei ihm das "nein" beizubringen.
Dann verhindere diese "Unarten"!
Im Büro an die Leine, so das er niemanden anspringen kann!
Und das Bellen bei anderen Hunden, die Aufmerksamkeit zu Dir lenken, bevor sie bellt! -
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Da schließe ich mich an. Verhindere das!
Wenn mir so ein Hund entgegenkommt und Frauchen meint, das ignorieren zu müssen, schütze ich meine Hunde vor solch unverschämten Verhalten. Da das dann nicht der netteste Weg ist, wäre es nicht nur für deine Umwelt besser, wenn du dich um deinen Hund kümmern würdest, sondern auch für deinen Hund. Denn von anderen Menschen oder anderen Hunden vertrieben zu werden, ist keine Erfahrung, die ihm hilft, entspannter zu werden mit anderen Hunden.
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Das Problem am verhindern ist, dass er sich nicht ablenken lässt. Da kann ich ihn jedes Leckerli vor die Nase halten, Kopfstand machen oder sonstwas. Wenn er voll dabei ist, lässt er sich nicht ablenken. Im Büro klappt es gut, wenn ich ihm in dem Moment, wo die Tür aufgeht, bevor er es mitbekommt, dass jemand kommt, sitzen lasse und ein Leckerlie gebe. Dann ist er auch still und wird gelobt. Ich bekomme jedoch nicht immer mit, das jemand kommt. Oder telefoniere auch mal wenn jemand zur Tür reinkommt.
Bei anderen Hunden lasse ich ihn auch absitzen, sobald ich einen Hund sehe und versuche ihn mit Leckerlie abzulenken. Sobald der Hund sich aber auf zehn Meter nährt, ist vorbei.
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Was hältst du davon, wenn du nicht versuchst ihn zu bestechen und abzulenken, sondern wenn
du persönlich ihn in seine Grenzen weist. Zeige ihm dass du das nicht willst und bettel nicht um
seine Aufmerksamkeit.
Wenn er nach vorne geht blocke ihn und zwar so energisch wie es nötig ist, dass er dich wahr nimmt.
Ich würde da jetzt nicht lange rum experimentieren, sondern ganz klar das anspringen verbieten.Im Büro würde ich ihn auch anleinen und seinen Platz so einrichten, dass nicht jeder der bei dir rein kommt
direkt an ihm vorbei muß. Ist er ruhig mußt du ihn natürlich belohnen. -
Ich schätze, wenn der Hund in einer Situation nicht mehr ansprechbar ist, sollte man die Lösung viel weiter " vorne" , also schon im häuslichen Umfeld suchen und seinen Alltag mit dem Hund bewusst beleuchten und reflektieren.
Zumindest wäre das mein Ansatz.
Tipps zum management hast du ja bereits erhalten. -
Dein Hund mag wohl keinen Kontakt zu fremden Hunden und das zeigt er dir in dem er ständig ausrastet und bellt. Meine Pille war auch so. Schon von weiter Entfernung fing sie an zu kläffen. Ich habe es immer so gedeutet weil sie in ein einem großen Zwinger war und ständigen Stress hatte so zu sagen einen Zwingerkoller. Aber dann habe ich herausgefunden dass sie nur Sicherheit braucht.
Ich habe dann so angefangen und bis Heute bei behalten.
Wir haben drei Türen die wir öffnen müssen um auf die Straße zu kommen. Die Wohnungstür wird erst geöffnet wenn sie ruhig ist. Dann gehe ich als erstes raus und lade sie dann mit einem Handzeichen ein zu kommen. Dann im Hausflur das gleiche, hier wird sie angeleint aber erst wenn Ruhe herrscht. Dann öffne ich die Haustür. Hund muss hinter mir bleiben und ich gehe vor und schaue ob die Luft rein ist.(ist zwar unnötig da dort der Vorgarten ist. Egal.)
Dann laufen wir vor zur Gartentür sie muss hinter mir laufen. Dann das gleiche noch mal. Ich kontrolliere als erstes ob die Luft rein ist. So und jetzt wird sie wieder eingeladen mit einem Handzeichen und laufe dann ganz langsam (Entschleunigung). Bei Begegnungen gehe ich immer vor meinen Hund und schütze sie vor Scheinangriffen. Das hat sehr geholfen.
Heute läuft Pille ohne Leine , ohne Gebell. Hunde die auf sie zustürmen werden von mir verscheucht. Pille zeigt wenn sie Kontakt haben möchte und das ist sehr, sehr selten.
Auch das Ritual beim Gassiestarten Zuhause,im Hausflur und auf dem Weg zur Gartentür ist kein Thema
mehr. Alles läuft wie am Schnürchen ab... ohne Gebell und Hektik. Es hat sich so eingespielt. Geht aber mein Mann mit ihr ,sieht man ganz deutlich, dass sie nicht weiß wie sie sich zu verhalten hat und fällt ab und zu in das alte Schema zurück.
Wir benutzen keine Leckerchen - Vor einem Moment
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