Bewegung für 10 Monate alten Labbi-Mix
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Liebe Community
nach dem mein Tierarzt mir das OK gegeben hat, nehme ich Janosch zum Joggen mit - und relativiere hier auch gleich. Ich nehme bewusst Strecken, wo er zu 90 % ohne Leine laufen kann und laufe nur eine halbe Stunde - sprich ca. 4,5 km. Er macht auch nie den Eindruck, als würde ihn das sonderlich anstrengen.
Gestern Abend war mein Mann noch einmal auf einer großen Wiese und hat mit ihm Frisbee gespielt. Als die beiden wiederkamen, legte sich Janosch erst einmal für eine halbe Stunde hin und hat so gehechelt, wie ich es von ihm nur noch aus Welpenzeiten kenne (da hatte er das öfters).
Ist das zuviel für ihn? Ich dachte, er zeigt das, wenn er nicht mehr kann und man kann ihn mit Spielen nicht überfordern.
Eure Meinung interessiert mich ...
Liebe Grüße
- Vor einem Moment
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Frisbee ist wirklich sehr anstrengend für Hunde. Das sollte man immer nur wenige Minuten lang machen. Bei jungen Hunden, deren Gelenke und Sehnen noch nicht so gefestigt sind, muß man ganz besonders darauf achten, daß der Hund sich nicht überlastet; Sprünge, scharfe Drehungen und ruckartiges Bremsen können schaden.
Man kann Hunde mit Spielen sehr wohl überfordern, gerade mit Beutefangspielen. Denn der Hund ist dann sozusagen 'Im Rausch' und hört von selbst nicht auf.
Dagmar & Cara
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Also von Kiwi (gleichalt) kenne ich das so, dass ICH im Auge behalten muss, wann das Maß voll ist.
Wenn ich sie lassen würde, ginge sie schon vollwertig mit wandern und ich hätte nen Tennisarm vom Dummywerfen. Bevor mir der Hund zu sehr hochfährt beende ich das ganze. Gerade wenn sie mit Freude dabei ist überwiegen die Glückshormone ganz eindeutig und körperliche Belastungserscheinungen werden hinten angestellt.
Das "hetzen" der Frisbee ist ja auch nochmal was anderes als joggen. Ich gehe mit Kiwi auch zügig 4 km und brauche dafür etwa 40 Minuten, plus an- und ableinen, Gehorsamkeitsübungen zwischendurch ect.
Wenn ich den Dummy, die Frisbee oder was auch immer auspacke, dann pusht sie sich nochmal richtig hoch, egal was wir vorher schon gemacht haben. Den Moment wo der Hund keinen Bock mehr hat hab ich noch nicht erlebt, eben weil ich vorher das ganze beende. Ich setze das ganze auch eher als Belohnung ein bzw kombiniere mit Übungen.Hat dein Mann denn eine ungefähre Zeitangabe gemacht, wie viele Wiederholungen, wie weit geworfen, bloßes Hinterherjagen oder auch mit Pause zum runter kommen ? Ich denke, es war Janosch wirklich zu viel, das ist aber erst daheim ausgefallen als das Adrenalin ein wenig nachgelassen hat.
LG
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Danke euch :-)
Nein, er hat nicht gesagt wie oft er hat Janosch rennen lassen. Allerdings waren sie bestimmt eine halbe Stunde auf der Wiese. Mittags habe ich ihm schon die Frisbee geworfen, beende das aber auch nach so ca. 15 Minuten, alleine schon, weil ich dann keine Lust mehr habe. Ich werde es meinem Mann nochmal sagen - er darf ihn nicht so überfordern, der arme Hund (ich meine Janosch ...
)Mit dem Joggen bin ich jetzt noch einmal beruhigt, da hat Kiwi ja in etwa die gleiche Bewegung

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Gerade mit reinen "Nachjagen und Fangen"-Geschichten bin ich bei Kiwi lieber etwas vorsichtiger. Eben wegen der Gelenke, man soll auch nicht verachten, dass sich ein Hund vor sowas aufwärmen sollte. Wenn wir aus dem nichts anfangen durch die Gegend zu sprinten, ist das auch nicht sonderlich gesund
Wir merken das dann wahrscheinlich noch eher, der Hund ist dann dermaßen mit Feuerseifer bei der Sache, dass Belastungserscheinungen rest hinterher, wenn übrehaupt, sichtbar werden.
Klassisches Beispiel erst letztens im Bekanntenkreis gehabt: Der Hund (einjährig) hat sich aus dem gemeinsamen Spaziergang abgeseilt und ist einem Hasen nach. Als er dann irgendwann wieder kam lief er vollkommen lahmfrei, erst daheim ist dann Stunden später aufgefallen, dass ein Pfotenballen so sehr verletzt ist, dass genäht werden musste.
Dann hat der Hund auch gehumpelt. Sprich Adrenalin baut sich ab, oh da tut ja was weh.
Ich find in dem Zusammenhang auch immer erstaunlich wie leichtfertig manche Hundehalter die Anmerkung nehmen, dass der Hund lahmt. Darauf kommt dann oft : Wenn er aber was sehr interessantes sieht, dann läuft er als wäre nichts, so schlimm kann das nicht sein
Ne halbe Stunde Frisbee finde ich zu viel und auch 15 Minuten sind nicht zu unterschätzen. Dann lieber etwas Kopfarbeit, das lastet auch aus und der Hund "läuft sich nicht kaputt"

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Frisbee werfen, Dinge werfen, würde ich gar nicht machen. Es gibt nichts fieseres für die Gelenke und man kann den Hund auch nicht "besser" überlasten, weil er wegen des Hetzkicks nichts mehr mitbekommt. Ist eh eine an sich blöde Beschäftigung...
Viele Grüße
Corinna -
Ich werde es ihm auf jeden Fall heute Abend gleich sagen. Das mit dem Adrenalin hatte ich mir bisher auch gar nicht bewusst gemacht

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Für wirklich aufputschende Spiele wie Frisbee o.ä. gilt bei mir die 5-Minuten Regel! Mehr muß wirklich nicht sein...
Wie man Frisbee schonend trainiert, darüber findest du hier im Forum bestimmt einiges an Informationen. Schau mal in der Rubrik 'Hundesport' unter 'DiscDogging'.
Dagmar & Cara
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