Rhodesian Ridgeback ♥
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Nun ist es doch anders gekommen, wie es so manchmal ist im Leben.
Morgen holen wir unsere Süße ab.
Sie ist 8 Monate alt, ging bereits schon regelmäßig zur HuSchu und sollte eine Begleithundeprüfung ablegen, also darauf wurde hin gearbeitet.
Für ihr Alter ist sie super ruhig und gelehrig. Hört und ist total ausgeglichen.
Also wirklich ein Traum von Hund :fondof:Meines Erachtens bisschen wenig auf den Rippen, ich weiß das diese Rasse dünn gehalten ist, aber bei ihr ist es mir doch bisschen zu arg. Aber das kann man ändern, denn 3 kg mehr würden da keinesfalls auffallen :)
Nun suche ich Ridgeback Besitzer mit denen ich mich austauschen kann und die mir vielleicht von ihrem Schätzchen bisschen aus dem Alltag berichten möchten.
Ich freue mich auf Morgen und bereue bisher keiner meiner Entscheidung was die Maus betrifft.
Hier noch mal die Kleine
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Hi,
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hab ichs doch geahnt. -
Zitat
hab ichs doch geahnt.
Eigentlich wollte ich mich dem Gedanken abneigen, aber sie ist so eine tolle Maus.
Sie ist super ruhig und entspannt und mein Sohn hat sich mit ihr auch so gut verstanden, es hat einfach alles gepasst und ich gehe ganz stark davon aus, dass wir wirklich keine falsche Entscheidung getroffen haben :)
Sie hat sich wirklich vorsichtig in mein Herz geschlichen, denn ich wollte es mit Absicht nicht so an mich ran lassen, weil es ja bisher nicht geklappt hatte und ich wollte nichts übers Knie brechen, aber ich kann einfach nicht anders :fondof: -
Kleiner Tip:
Mach Anti-Jagd-Traning von Anfang an, egal ob deine neue Maus jagdliche Ambitionen zeigt oder nicht. Da Ridgebacks Spätentwickler sind, also erst mit ca 3 Jahren erwachsen werden, ist auch nicht selten, dass dann auch erst der echte Jagdtrieb erwacht.
Als Auslastungsprogramm würde ich Nasenarbeit empfehlen, egal ob Fährtenarbeit, Mantrailing oder Objektsuche, der Ridegeback ist ein wahrer Allrounder was Nasenarbeit angeht und du wirst sehen wir deine Maus nochmal richtig aufblüht mit einer solchen Aufgabe. Wenn es dir möglich ist, such dir was, was du wirklich regelmäßig jede Woche machen kannst.Viel Spaß mit deiner Maus.
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Zitat
Kleiner Tip:
Mach Anti-Jagd-Traning von Anfang an, egal ob deine neue Maus jagdliche Ambitionen zeigt oder nicht. Da Ridgebacks Spätentwickler sind, also erst mit ca 3 Jahren erwachsen werden, ist auch nicht selten, dass dann auch erst der echte Jagdtrieb erwacht.
Als Auslastungsprogramm würde ich Nasenarbeit empfehlen, egal ob Fährtenarbeit, Mantrailing oder Objektsuche, der Ridegeback ist ein wahrer Allrounder was Nasenarbeit angeht und du wirst sehen wir deine Maus nochmal richtig aufblüht mit einer solchen Aufgabe. Wenn es dir möglich ist, such dir was, was du wirklich regelmäßig jede Woche machen kannst.Viel Spaß mit deiner Maus.
Ohh, sehe ich jetzt erst :)
Danke für den Tipp, da werde ich gleich Morgen mal in der HuSchu nachfragen, vielleicht haben die gute Trainingsmöglichkeiten. Darüber müsste ich dann auch erst mal Erfahrung sammeln.
Momentan haben wir leider ein anderes Problem, wir wurden anscheinend ein kleines bisschen "belogen", denn Bahlia hat wahnsinnige Angst vor Männern. Wird unter sich nass und läuft weg.
An mich orientiert sie sich total, fixiert mich... Was natürlich auch nicht richtig ist. Aber momentan gebe ich ihr wohl den Schutz.
Angeblich soll sie auch ohne Bedenken alleine bleiben können, ja, dass haben wir gestern gesehen!
Mehrere Stellen bepinkelt, ich vermute aus Angst. Als wir dann rein kamen (sie war als Test eine Stunde alleine, wir waren im Garten ohne Sicht), hat sie sich ein zweites Loch gefreut. Als wenn man sich Jahre nicht mehr gesehen hätte. Auch in der Wohnung läuft sie mir auf Schritt und Tritt hinter her, aber das wird so langsam besser. Ich verweise sie in ihr Körbchen und gebe Leckerli und gehe dann eben dahin, wo ich hinwollte. Wiederhole beim weggehen noch 1-2 Mal "bleib" und dann klappt es auch ohne Probleme.Mein Freund kann sie nicht ohne Leine laufen lassen, sie haut ab, hat vor ihm aber keine Angst.
Bei mir ist sie ein Traumhund. Ohne Leine, hört super, hält alle 3-4 Meter Blickkontakt und läuft nie weit vor raus.
Also echt ein Traum.Na ja, nächste Woche Freitag kommt ein Hundetrainer zu uns und schaut sich das Ganze mal an.
Natürlich weiß ich, dass es eine Umstellung für sie ist, aber dieses Verhalten ist wirklich nicht normal.
Man merkt/sieht ihr an, dass sie mal eine bestimmte Erfahrung gesammelt haben muss. -
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Ich rate dir, les dich speziell zu der Rasse ein bissl ein.
Kleiner Abriss:
Ridgebacks sind Spätentwickler, also erst mit ca. 3 Jahren erwachsen. Wach- und/oder Jagdtrieb kann hier auch erst später auftreten. Auch bei der allgemeinen Erziehung sollte man bis zum 3. Lebensjahr nicht schludern. Ich kenne Ridgebacks, die mit 2 nochmal nen pubertären Schub bekommen haben, welcher dann auch ein paar Monate anhielt.
Ridgebacks sind als Wach- und als Jagdhunde gezüchtet worden. Sie gehen im Rudel auf Großwild, spühren es eigenständig auf und halten es in Schach bis der Großwildjäger da ist.
Das heißt Ridgebacks haben gern mal einen großen Aktions- und Individualradius. Also auch wenn deine Maus jetzt noch eng bei dir bleibt, heißt das nicht, dass es nach der Eingewöhnungszeit immernoch so ist. Jetzt kann das alles noch mit dem neuen Zuhause und der vermutlich starken Unsicherheit zu tun haben. Aber je länger sie bei dir ist, umso mehr wird sie evtl. den Radius vergrößern, was es für dich schwierig macht direkt auf sie einzuwirken.Jagdtrieb ist fast immer vorhanden, bei wenigen Ausnahmen nicht stark ausgeprägt, aber immer da. Der Ridgebacks weiß schon lange vor dir, dass da Wild in der Nähe ist. Er stöbert und scheucht es ganz gezielt auf. Wenn deine Maus bei deinem Freund abhaut und möglicherweise auf Jagd geht, dann MUSS die Leine dran bleiben, sonst kann Schlimmes passieren.
Wachtrieb kann ausgeprägt sein, muss aber nicht. Ein gewisses Maß an Wachtrieb merkt man schon, aber das lässt sich im Normalfall relativ gut händeln.
Des Weiteren zeichnet einen Ridgeback auch sehr eigenständiges Denken und Handeln aus, eben weil sie früher selbstständig loszogen und sich im Rudel bei der Jagd selbst organisiert haben. Für dich heißt das, erlernte Kommandos werden immer wieder infrage gestellt. Vielleicht kennst du das von nem Terrier, bei dem ist es ähnlich. Das wird auch oft als "Sturheit" bezeichnet, ist aber nichts anders als andauernd zu hinterfragen ob das Kommando von gestern heute noch Gültigkeit hat. Einen langen Atem und immer wieder Übungen auffrischen wird dich vermutlich laaange Zeit begleiten.
Das Positive:
Ridgebacks sind meistens eher zurückhaltend Fremden gegenüber, ohne dabei aggressiv zu sein, also wenn da kein Aggressionsproblem ist meine ich.
Und sie haben eine relativ hohe Frustrationstolleranz. So schnell bringt den Ridgeback nichts aus der Ruhe.
Und was ich persönlich ganz toll finde, dass sie eine sehr deutliche hündische Körpersprache habe. So klar konnte ich noch nie an einem Hund hündische Dinge ablesen. Und wenn du deine Maus ordentlich mit Nasenarbeit beschäftigst, wird dir ein Herz aufgehen, wenn du siehst mit welcher Energie und Inbrunst sie an die Sache herangeht. Da spricht ihre Körpersprache Bände.
Bzgl. der Probleme, die du momentan hast, so lass den Trainer mal daheim bei dir alles beobachten. Hier scheint es eher angebracht zu sein in eurem gewohnten Umfeld daran zu arbeiten.
PS:
Meine Trainerin, hat mir zu Anfang, als Ashanti neu bei mir war, folgendes gesagt:
Man muss mit einem Hund 4 Jahreszeiten durchmachen, um ihn richtig kennenzulernen und mit ihm zusammen zu wachsen.
Sieh hatte voll und ganz Recht
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Mira und ich sind auch schon seit 2 Jahren zusammen und es ist wirklich nicht immer super einfach aber wir haben uns zusammen gerafft :)
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Huhu vom Ridgeback an den Ridgeback :)
Bei Fragen zur Erziehung etc. kannst du dich gern bei uns melden :)
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Zitat
Jagdtrieb ist fast immer vorhanden, bei wenigen Ausnahmen nicht stark ausgeprägt, aber immer da. Der Ridgebacks weiß schon lange vor dir, dass da Wild in der Nähe ist. Er stöbert und scheucht es ganz gezielt auf. Wenn deine Maus bei deinem Freund abhaut und möglicherweise auf Jagd geht, dann MUSS die Leine dran bleiben, sonst kann Schlimmes passieren.Das hast Du falsch verstanden :)
Sie geht nicht stiften oder haut ab, weil sie jagen will oder der Gleichen.
Sondern weil sie Angst hat vor Männern. (was der Hundetrainer und nächste Woche erläutern soll, warum und wieso)Heißt:
Mein Freund kann mit ihr an der Leine super laufen/gehen. Sie freut sich riesig.
Macht er sie ab, dann bekommt sie Angst (warum auch immer) und lässt sich dann nicht mehr anleinen/"einfangen" von ihm. Bin ich dabei, orientiert sie sich nur an mir.
Genauso bei Schwiegervater, an der Leine freut sie sich mit ihm und sie geht problemlos mit. Er hat sie dann einmal abgemacht um mit ihr Ball zu spielen, dann haute sie ab und zog die Rute zwischen die Beine und lies sich nicht mehr auf ihn ein. Ich musste extra von der Schule nach Hause fahren um sie "einzufangen".Hinzu, weiß ich das diese Rasse gejagt hat. Unser Schild am Tor hat ein Löwe und Ridge drauf mit dem Text: In Afrika jage ich Löwen, hast Du Mut?

Also über die Geschichte bin ich informiert. Aber um Anti-Jagt Training zu machen, weil Du mir den Tipp gegeben hast, dass diese Spätentwickler sind, werde ich heute in der HuSchu mal fragen :)
Das mit dem Spätentwickler wusste ich bis dato nicht. Aber man lernt ja nie aus
Aber danke erst einmal für die Einblicke.
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Der Hund ist auch erst 8monate. Da kommt sicher noch einiges. Ich finde es "gut" das (sie?) nur angst hat und sich das nicht in Aggression umwandelt. Das durfte ich schon bei einem Rüden erleben.
ich würde sie auch vorerst nicht mehr ableinen (zumindest nicht die Männer) sie muss erst mal im Haus vertrauen aufbauen und das kann bis zu mehreren Monaten oder auch Jahren dauern.
Anti Jagd Training haben wir übrigens nicht gemacht
wir haben hier in zwei Jahren einen Hasen gesehen und dem ist sie auch nicht nachgelaufen.
Da sie große verlustangst hat und sie weiß wenn ich Tschüß sage das ich gehe, ist das unser super Rückruf. Das funktioniert auch beim katzen Jagen was sie doch schon mal gemacht hat - Vor einem Moment
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