bettelt und klaut und nichts hilft ...
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Hallo,
Ich würde an deiner Stelle das "Ins Körbchen" Kommando so aufbauen, dass er auch drin bleibt, bis du ihn wieder frei gibst. Das bedeutet aber wieder ein gutes Stück arbeit (und Nerven).
Sonst könnte ich mir vorstellen, dass er evtl. eine Handlungskette aufgebaut hat: Also Betteln -> Dann gibts (wenn auch nur negative) Aufmerksamkeit, dann geht er wieder weg und das Spiel beginnt von vorne. Er hat ja einen starken Drang bei euch zu sein und eure Aufmerksamkeit zu bekommen (wenn er bellt, wenn er vor die Türe kommt).
Ich würde betteln mit einer Maßnahme beantworten die er doof findet. Also kurz vor dir Türe setzen/ Rücken zu drehen oder auf dem Platz anleinen... Das lernen viele Hunde sehr schnell.wir haben auch die methode "ignorieren" schon durch, d.h. rücken zudrehen und nicht beachten. das hat leider nichts gebracht ... er ist nur um so aufdringlicher geworden.
und ja, wir haben neues futter, sind umgestiegen von bosch active auf bestes futter fellow banane. er mochte das von anfang an nicht, aber wir haben gedacht, hunger ist der beste koch - abgesehen davon, dass ich 30 euronen (für 10 kg) nicht einfach in den müll schütten will, nur weil es herrn hund nicht mundet.
wenn es abend wird und ein tag voller betteln ihm nichts gebracht hat, frißt er übrigens seine mahlzeit ratzekahl auf. naja, nützt ja auch nix

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Du hattest zu diesem Thema ja schonmal einen Thread erstellt: https://www.dogforum.de/seit-kastra-nu….html#p10892251 Das war kurz vor Weihnachten. Hast Du denn die Hormonsubstitution, die von Woelfchen empfohlen wurde, mal machen lassen?
Dann habt Ihr Anfang Februar auch noch auf getreidefreies Futter umgestellt.
Und letztlich arbeitet zumindest Dein Mann, der ja wohl Bezugsperson für Euren Hund ist, seit dem Herbst länger und ist seltener Zuhause.
Ich könnte mir vorstellen, dass eine Kombi aus den 3 Punkten der Grund für das Problem ist.
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hormonsubstitution habe ich noch nicht machen lassen, weil ich dachte, wir kriegen das problem mit erziehung in den griff. außerdem fehlt uns im moment ein bißchen die zeit für nicht-dringende tierarztbesuche. allerdings fahren wir in den osterferien in urlaub, bis dahin müssen wir nochmal wegen impfen und co. vorstellig werden, dann können wir das gleich damit verbunden.
was genau glaubst du hat der wechsel der hauptbezugsperson mit seinem freßverhalten zu tun? denkst du, es bereitet ihm streß, dass mein mann jetzt weniger zu hause ist und nicht mehr soviel zeit für ihn hat? wenn ja, dann muss er sich aber doch irgendwann dran gewöhnen, immerhin ist der wechsel ja schon über ein halbes jahr her. und herr hund zeigt dies verhalten immer, egal, ob ich allein mit ihm bin oder ob mein mann sich kümmert oder beim kochen, essen etc. dabei ist.
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und komisch, gerade wo ich das schreibe, sitzen wir, d.h. meine tochter und ich (mein mann ist nicht da) im wohnzimmer und essen und herr hund liegt auf seinem platz und schläft, nachdem sein bettelblick aus dem korb heraus konsequent ignoriert wurde. :?
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Ich würde zuerst mal darüber nachdenken, ob der Hund einen Mangel hat. Man muss doch nicht immer gleich vom bösen, die Situation ausnutzenden Hund ausgehen
. Stell dir mal vor, dein Körper schreit nach etwas und wenn du dir nimmst, was du brauchst, wirst du bestraft.Was füttert ihr? Habt ihr mal ein Blutbild machen lassen?
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Ich finde es ziemlich unfair dem Hund gegenüber, mit immer rigideren Erziehungsmassnahmen zu kommen (Hund wegsperren usw.) und dabei über die Ursache geflissentlich hinwegzusehen.
Gib dem Hund einfach ein Futter, welches ihm schmeckt und von dem er satt wird.
Das Problem mit dem Testosteronmangel sollte man auch mal angehen. -
Hallo,
ich würd ihn, wenn möglich auch anbinden, oder anleinen bei Tisch, wenn er um alle Gäste rumspringt - im Prinzip so, als wär man im Restaurant, da hüpft Hund ja auch nicht um den Tisch rum (oder sollte nicht, lach).
Uns hat eine halbe Zitrone gute Dienste erwiesen. Anfangs war der Kleine so klein, dass er die Nase nicht auf den Wohnzimmertisch brachte - dann wuchs das Kerlchen und irgendwann merkte er dann - da ist ja was drauf - da komm ich ja ran (vielleicht, wenn ich mich auch noch auf die Hinterbeine stell?!?) - immer, wenn er das machte, zack, Zitrone auf die Nase - nach nur zwei Versuchen gab er auf - insgesamt brauchte ich die Zitrone nur fünfmal - allerdings war bei uns das Problem ja nicht verfestigt, sondern wurde im Keim erstickt.
Und anstelle eines schnell gegessenen Leckerlis mal ein gefüllter Kong oder Ähnliches? Da ist Hund auch ein wenig beschäftigt und rast nicht gleich wieder zum Tisch...
Aber ein Versuch wär es wert, auch gerade, wenn man Hund nicht anleinen kann (im Garten, z.B.) oder wenn er trotzdem versucht zu betteln. Und Zitrone kostet ja auch nicht die Welt, und kann auch ein paar Tage rumliegen.Ich bin aber auch der Meinung, dass Ursachenforschung zwecks des Futters betrieben werden muss. Wie würdest du reagieren, wenn du jeden Tag was vorgestellt bekommst, das du nicht magst? Vermutlich würdest du auch im Schrank kruschteln, ob es da nicht noch was anderes gibt (so machen es meine Kinder
). Vielleicht doch wieder das alte Futter? Und den "Rest" des jetzigen untermischen, bis es weg ist, wenn du es nicht wegwerfen magst (hab übrigens auch schon zwei angefangene Säcke dem Tierschutz gespendet, wenn es Hund nicht verträgt, was will man machen..... da wurde es wenigstens noch verwertet). Viel Glück, dass sich das Problem bessert! -
Zitat
wir haben auch die methode "ignorieren" schon durch, d.h. rücken zudrehen und nicht beachten. das hat leider nichts gebracht ... er ist nur um so aufdringlicher geworden.
[/quite]
Ignorieren kann auch zu Frust beim Tier führen.
Naja der Hund hat schon einen Grund was nicht zu mögen. Wir haben unser Trockenfutter, als wir auf Selbermachen umstellten, bei Ebay Kleinanzeigen verkloppt.
Ja weil er Hunger hat.
Das klingt zwar alles wie "der Hund ist ein hinterhältiger Schlingel". Es gibt aus meiner Sicht 2 Möglichkeiten ... ihr habt ihm das Verhalten bei gebracht oder es hat andere Ursachen.
Natürlich nervt das Verhalten aber ich würde da mich zuerst überprüfen ob ich nicht selbst an dem Verhalten Schuld bin, mal anderes Futter testen (vielleicht den Hund gleich früh mal mit ner Dose Nassfutter abfüllen) und schauen ob er selbiges Verhalten zeigt und das alles mal notieren. Schwankt das Verhalten von Tag zu Tag etc.Wie sieht eigentlich sein Kot aus? Trinkt er genug?
Wenn sich dann wirklich eine körperliche Ursache weitgehend ausschließen lässt, dann würde ich einen vernünftigen Verhaltensberater zur Rate ziehen - einer der ohne "Tricks" und fiese Sachen arbeitet oder dem Hund das "abgewöhnen" will sondern dem Hund anderes Verhalten angewöhnen will.
Wir haben z.B. gleich von Anfang an einen "Küchenplatz" eingeführt. Da legt sich der Hund hin wenn wir Essen in der Küche machen und bekommt ziemlich zuverlässig was. Wenn er nicht da liegt bekommt er nichts.
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Ich würde unbedingt vor jeglichen Maßnahmen den Hund gründlich beim TA durchchecken lassen (Hormone, Mangel o.ä.), denn beim Hund einer ehemaligen Nachbarin war es so:
Kot (auch eigenen!) und Müll fressen, Kindern das Essen aus der Hand schnappen, klauen....
Sie hat monatelang immer härtere Maßnahmen (Einschränken, Strafen) angewandt - bis raus kam, dass der Hund extreme Mangelerscheinungen hat. Sie hat sich heftigst geschämt, hatte den TA-Besuch auch ewig verschoben........
Nach Behandlung und Futterumstellung war das Problem dann verschwunden.LG
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Fütter doch einfach mal was,das er auch gerne isst und ihn satt macht.
Oft beendet das schon das Problem. - Vor einem Moment
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