Hund frisst schlecht und scheint "traurig"
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Gast72066 -
18. Februar 2014 um 12:41
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Hallo ihr Lieben,
(Vorsicht lang!)
Seit Sonntag frisst meine Kleine - normalerweise der absolute Staubsauger - nicht mehr besonders gut. Da sie sehr dünn ist und eigentlich immer Hunger hat, habe ich ihr seit ca. einem Monat zusätzlich zum Nassfutter (morgens und abends und nur per Handfütterung, da sie seit Anfang an zur Futteragression neigt) auch tagsüber Trockenfutter zur Verfügung gestellt, wodurch sie inzwischen ein für ihre Größe normales Gewicht (immer noch sehr dünn, aber laut Tierärztin ok) hat. Sie ist eine inzwischen 8 Monate alte Malteserin und wiegt 3,5 Kilo.Das hat sie in den letzten Wochen kaum noch angerührt, aber da sich ihre Körperproportionen inzwischen normalisiert haben, fand ich das total in Ordnung, denke mir sie reguliert das schon selbst. Und dann, seit Sonntag Abend, knabbert sie ihr geliebtes Nassfutter, das sonst in einer Minute eingesaugt wird nur noch ein bisschen an, frisst maximal die Hälfte, und ist auch sonst weniger aktiv als normal. Ihre Lieblingsleckerlies nimmt sie nur noch an, wenn die letzte richtige Mahlzeit schon ca. einen halben Tag her ist, das erschwert natürlich Erziehungsspiele etc.
Sie scheint keine Schmerzen zu haben, verdaut wie immer, lässt sich problemlos überall abtasten, und die Tierärztin, mit der ich heute telefoniert habe, meint es wär alles in Ordnung, solang die anderen Faktoren stimmen, das ist vielleicht nur so ne Phase. Wenn das länger andauert oder schlimmer wird soll ich auf jeden fall vorbei gucken, sonst macht sie sich jetzt aber keine Gedanken.
Da ihr in den letzten Tagen irgendwie die riesige Lebensfreude fehlt, die sie sonst immer ausstrahlt, frage ich mich ob das auch andere Gründe haben kann. An zwei Tagen die Woche, wenn ich lange arbeite, ist sie in der Hundetagesstätte, was sie über alles liebt, sie ist da wirklich gern. Für mich natürlich super, dann kann ich ohne schlechtes Gewissen in die Arbeit gehen
dort hat sie sich in einen anderen Hund "verliebt", die beiden sind wirklich untrennbar. Wenn ich sie abhole und er ist noch da, dann freut sie sich kaum über mich (bin fast ein bisschen eifersüchtig aber damit kann ich leben ;), sonst ist beim abholen die Freude immer groß. Gestern bin ich gekommen, kurz nachdem ihr Freund abgeholt wurde, er ist mir mit seinem Frauchen gerade entgegengekommen. Und da hab ich sie drinnen die ganze Zeit heulen und schreien und fiepsen gehört, so wie sie sonst höchstens mir manchmal hinterherschreit (und nie so lang!)Kennt sich damit jemand aus? Hat sie vielleicht Liebeskummer??? Mir gegenüber verhält sie sich einigermaßen normal, aber sie spielt z.B. Nur noch mit mir wenn ich sie auffordere, sucht sich keine "eigene Beschäftigung" mehr wenn ich Haushalt mache oder für mein Studium lerne oder so sondern legt sich meistens nur in irgendeine Ecke oder unter ihre geliebte Kommode und macht gar nichts oder schläft.
Übertreib ich total? Soll ich mir Sorgen machen? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Sie ist mein erster Hund und ich wäre über eure Erfahrungen sehr dankbar...
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Hi,
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Könnte sie eventuell läufig werden/sein?

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Hab ich mir schon überlegt, ich kenne natürlich die Anzeichen noch nicht, ist ja auch von Hund zu Hund unterschiedlich. Aber sie ist nicht zickig oder so, und andere Hunde die wir treffen, auch Rüden, reagieren ganz normal auf sie, wie immer. Wenn sie läufig wäre dürfte sie außerdem nicht in die HuTa, und ich glaube selbst wenn ich das nicht sofort bemerke, die Trainerinnen da kennen sich aus und würden sie mich sofort abholen lassen :)
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Zitat
Könnte sie eventuell läufig werden/sein?

Ja, das Verhalten spricht eindeutig dafür
Mit ihrem " Freund " würde ich jetzt langsam aufpassen 
Ist ihre Vulva schon geschwollen ? Hat sie sie Ausfluss ? Leckt sie sich häufiger ?
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Nicht geschwollen, kein Ausfluss, keine Blutstropfen, lecken nach wie vor nur nach dem Pipigang

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Hallo,
manche Hündinnen haben gewisse Probleme auch länger vor der eigentlichen Läufigkeit, zumal es sich hier um die erste Läufigkeit handelt?...
Ich würde es weiter beobachten und schauen, ob sie zudem noch anhänglicher wird, vermehrt schläft etc. Es ist wie bei Menschen sehr individuell und deine Hündin muss nicht unbedingt "zickig" werden
Ich wünsche dir und deiner Hündin alles Gute

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Das klingt entweder nach einem gründlichen (und leider teuren
) Check in der Tierklinik
oder nach "ich wart noch ab , vielleicht ist es ein versteckter Infekt oder die Läufigkeit ..Ich würde mir alles andere "dazwischen " sparen .
Kein langes Rumgedoktere eines ratlosen aber dabei gutverdienenden TAes
mit wochenlangen Medikamentengaben etc.Hab grad woanders n Fall, das wurde ein Rotti ein halbes Jahr lang mit Antibiotika vollgestopft für viel Geld
und ist innerlich schon halb kaputt von Harnkristallen als Folge einer Stoffwechselstörung.Hat jetzt ein anderer TA festgestellt und behandelt nun hoffentlich mit Erfolg...

du schreibst von WOCHEN der Futterunlust bzw es verschlechtert sich , also Tendenz abwärts .
Klingt in meinem Ohr NICHT nach abwarten.
Aber das musst du selbst entscheiden, natürlich
LGr m -
Nachtrag

Da die Läufigkeitsanzeichen fehlen (keine geschwollene Vulva etc. )
Nach ein paar Wochen "anders sein " musste dürfte sollte doch mal was auftreten .
Oder wie sehen die andern das "hier" ?
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Vielleicht stellen sich ihre Hormone schon um

Wir brauchen hier Bubuka , die kennt sich damit aus

:mod: Bubuka … wo bist Du … wir brauchen Dich hier !!!!!!!!!!!!!
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Zitat
Vielleicht stellen sich ihre Hormone schon um

Wir brauchen hier Bubuka , die kennt sich damit aus

:mod: Bubuka … wo bist Du … wir brauchen Dich hier !!!!!!!!!!!!!
Dann isses n Impfschaden

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