• Hallo Liebes Forum,

    ich habe mich bei Euch angemeldet, weil seit ein paar Tagen klar ist, dass mein Hund Gerry (Rüde, 11 Jahre) einen Tumor zwischen seiner Hinterpfote hat. Der Tierarzt hat vorher versucht abzuklären, ob es sich bei diesem Geschwür um ein Abszess handelt, was auch meine Große Hoffnung war.
    Doch leider stellte sich das Gegenteil heraus, so dass ich jetzt die Gewissheit habe und mit den Nerven am Ende bin. Da wir bis jetzt noch nicht wissen, ob dieser Tumor gut oder bösartig ist, warte ich jetzt auf die Ergebnisse aus dem Labor.

    Gerry geht es soweit ganz gut, er frisst weiter super und benimmt sich soweit fast normal. Er ist zwar aktuell etwas nörgelig und unruhig, aber ich vermute das es an dem Wundschmerz liegt, da bei ihm gestern eine Gewebeprobe genommen wurde, und vermutlich auch durch die Zugsalbe, die dieses Ding etwas anschwellen lassen hat.

    Ich würde jetzt gerne von Euch wissen, welche Erfahrungen Ihr gemacht habt, und was ich tun kann um ihn das Leben so erträglich wie möglich zu machen?

    Lieben Gruß
    Raphael

  • Solange das Laborergebnis nicht da ist, kann man nichts da zu sagen.
    Je nach Tumorart, und davon gib´s einige, ist die Therapie unterschiedlich.

    Im übrigen gibt es gerade an den Pfoten auch tumorähnliche Gebilde, die durch Fremdkörper (Dornen, Grannen, winzige Splitter) verursacht werden, und die sind gut zu operieren.

  • Die Ungewissheit ist sicherlich das Schlimmste momentan, aber ich muß mich meinem Vorschreiber anschließen,
    bevor du nicht den genauen Befund hast, kann man auch nur schwer Ratschläge geben.
    Ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass es sich um einen gutartigen Tumor handelt.
    Alles Gute und melde dich dann wieder.....

  • Zitat

    Solange das Laborergebnis nicht da ist, kann man nichts da zu sagen.
    Je nach Tumorart, und davon gib´s einige, ist die Therapie unterschiedlich.

    Im übrigen gibt es gerade an den Pfoten auch tumorähnliche Gebilde, die durch Fremdkörper (Dornen, Grannen, winzige Splitter) verursacht werden, und die sind gut zu operieren.

    Hallo und danke für die Antwort,

    die Tierärztin sagte mir, dass sie sich nicht trauen würde an der Stelle zu operieren,
    weil sie die Wunde nicht vernähen könne, und nahm sogar das Wort ,,Amputation‘‘
    in den Mund, was für mich nicht in Frage käme, da wir im 3. Stock wohnen und Gerry stolze 41kg wiegt.

    Ehrlich gesagt hatte auch ich die Meinung, dass er in etwas hineingetreten ist, denn vor einigen Monaten habe ich bei ihm bemerkt, dass diese Stelle etwas entzündlich war, und habe ihm damals was drauf gemacht.

    Ich bin der Meinung, dass dieses Teil explosionsartig gekommen ist.

    Ist es denn möglich dass die Ergebnisse aus dem Labor, evtl. eine andere Diagnose erstellen, als mein Tierarzt?

    Lieben Gruß

  • Zitat

    Ist es denn möglich dass die Ergebnisse aus dem Labor, evtl. eine andere Diagnose erstellen, als mein Tierarzt?

    Lieben Gruß

    Na sicherlich, sonst würde er es ja nicht in ein Labor schicken.

    Warte ab und entscheide dann. Das ist natürlich viel einfacher gesagt als getan, aber es hilft leider nichts :/ .

    Ich drücke die Daumen :smile: .

  • Mein Hund hatte auch einen Tumor im hinteren großen Ballen. Er wurde vor 14 Tagen operiert und der Tumor vollständig entfernt.
    Bis gestern ist er noch mit einem Cast-Verband, bzw. Gipsschiene, rumgelaufen, heute ist die Gipsschiene ab, aber noch immer ein sehr dicker Verband drum rum. An einer Stelle klafft die Wunde ein bisserl auseinander und die Wundränder wurden schon 2x aufgefrischt. Ballen heilen allgemein sehr schlecht, da das obere Hornhautgewebe fast nicht durchblutet ist. Also das wird eine langwierige Sache.......
    Heute müssen wir wieder zum Verbandswechsel und hoffen, dass die kleine Stelle jetzt endlich auch anwächst. Ansonsten muss es vielleicht noch einmal nachoperiert werden.
    Ich weiß nicht, wo genau das bei dem Hund ist, aber hier stand das Thema Amputation überhaupt nie im Raum. Außer der Tumor wäre schon beim Knochengewebe angelangt gewesen. Was er Gott-sei-Dank noch nicht war.

    Als ich vor 14 Tagen in der Klinik war und die Zubildung am Ballen zeigte, wurde sofort eine Feinnadelbiopsie von dem Gewebe gemacht. Hierzu wurde Ultraschall gemacht, um sicher zu sein, auch das richtige Gewebe zu treffen.
    Außerdem noch am selben Tag die Lunge geröngt, Ultraschall der Bauchorgane, Blutbild und Probenentnahme des Lymphknotens, der ober drüber war. Um auszuschließen, dass der Tumor nicht schon gestreut hatte. Außerdem Röntgen des Fußes, um die Größe und Lage des Tumors festzustellen, bzw. ob er noch vom Knochen entfernt ist und wie weit.

    Ehrlich gesagt, würde ich so was nicht von einem niedergelassen TA operieren lassen. Es sei denn, er hat sich genau darauf spezialisiert. Ansonsten würde ich mir eine gute Tierklinik suchen. Und vor allem nicht mehr so lange warten.
    Ich hatte an einem Donnerstag Termin, wo die Probe entnommen wurde. Am Freitag war das Ergebnis da und am Montag lag Paul unterm Messer.

    Viel Glück deiner Fellnase

  • Eine Frage habe ich noch: ist es denn seriös ohne einen Befund vorliegen zu haben, mir an den Kopf zu hauen, dass Gerry mit viel Glück noch ein Jahr zu Leben hat?

    Des weiteren habe ich schon Medikamente für ihn bekommen, unter anderem homöopathische Mittelchen und ein Antibiotikum.

    Herzliche Grüße

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!