Selbstverletzung nach Verletzung an der Pfote

  • Hallo ihr Leute,

    ich war mit meinem Hund schon mehrmals beim Tierarzt der dem Hund entzündungshemmende Medikamente fur das Pfötchen verabreicht hat. Irgendwann kam der Hund aus dem Garten mit einer verletzen Pfote, sie humpelte etwas und hat sich die pfote wund geleckt. Sie bekam eine Halskrause doch wegen dem Juckreiz hat sie ihre Pfote überall gegengehauen. Irgendwann verheilte alles und wir hatten eine Woche Ruhe, keine Halskrause, kein Pfotentanz wo sie ihre hintere Pfote uberall gegen knallen lässt, Und jetzt wo wieder ales verheilt ist behinnt der ganze zirkus von vorne sie beißt sich ohne ersichtlichen Grund in die Pfote bis sie blutet, Halskrause wieder um und sie tanzt den Boden blutig. Jetzt hat sie wieder einen abgewickelten Fuß, um noch mehr Schäden zu reduzieren. Was soll man da noch machen?

    Lieben Gruß

  • Den Tierarzt wechseln bzw. eine fähige Tierklinik aufsuchen.
    Da kann eventuell noch was drin stecken oder auch z.B. eine Knochenhautentzündung etc. sein.

    Aufjedenfall würde ich mir noch weitere kompetente fachliche Meinungen einholen !

  • dem schließe ich mich nur an.

    Natürlich verpasst man den lieben Kleinen eine Halskrause, damit sie die Wunde nicht unnötig traktieren. Wenn ein Hund aber so vehement da ran will, dann sollten bitte alle Lampen angehen --- und das meine ich bitte nicht böse, nicht falsch verstehen. Ich habe schon viele Hundehalter erlebt, die sind hier einfach alleine gelassen worden.

    Was meint denn dein TA dazu?

  • Zitat

    Natürlich verpasst man den lieben Kleinen eine Halskrause, damit sie die Wunde nicht unnötig traktieren. Wenn ein Hund aber so vehement da ran will, dann sollten bitte alle Lampen angehen --- und das meine ich bitte nicht böse, nicht falsch verstehen. Ich habe schon viele Hundehalter erlebt, die sind hier einfach alleine gelassen worden.

    ?

    Dieses vehemente Pfotenlecken oder -knabbern ist häufig ein Schmerzzeichen.

    Ich kenne es von Dago. Wir sind durch die Hölle gegangen; weder der damals behandelnde TA, noch die THP wussten, warum Dago sich rupft wie ein Huhn. Die THP sagte sogar, er sei dement und wollte ihm irgendwelche hom. Mittel zur Beruhigung geben. Dann war unsere TÄ wieder in der Praxis und sie stellte direkt fest, dass Dago Schmerzen hatte.

  • Ich würde auch direkt in eine Tierklinik gehen.
    Entweder steckt in der Tiefe eine Entzündung oder evtl. hat Dein Hund auch Probleme mit der Wirbelsäule, wodurch z. B. ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Pfoten entstehen kann.

  • Danke für die Antworten.

    Ich bin auf jeden Fall heute mal zu einem anderen Tierarzt gegangen, der hat sich Zeit genommen für den Hund.
    Leider war die Pfote so angeschwollen das er nichts finden konnte und hat uns erstmal empfohlen das wir bis Freitag den Fuß in Kamille baden sollen + Antibiotika, 2 Spritzen bekam sie ebenfalls, weil sich das mal wieder derbe entzündet hat. Jetzt steht sie unter einer 24h beobachtung von mir, da sie alle halbe Stunde wieder in Versuchung kommt das Hinterpfötchen kaput zu schlagen. Heute morgen gabs wieder ein Massaker als mein Papa ihr was zu fressen geben wollte, der Fußboden war mal wieder blutig. Das ist echt ein Horrortrip. Wenn sie den nicht kaputtbeißen kann dann mit aller Gewalt auf den Fußboden reißen.

    liebe Grüße

  • Wurde ein Blutbild gemacht? Ich kann mir vorstellen, dass da vielleicht auch eine Futrermittelunverträglichkeit vorliegt. Mein Runde macht das selbe wenn Sachen gefressen hat die er nicht verträgt. Eventuell hilft eine Ausschlussdiät?!

  • Ich denke damit wirds kaum was zu tun haben. Die pfote ist ja nicht durchs essen angeschwollen sondern durch das anschließende lecken und beißen in eine wunde. Leider ist der Fuß auf Grand Canyon Größe angeschwollen und sie macht nichts anderes mehr als sich ihr eines Pfötchen zu zerstören.
    10 Jahre lang hatten wir keine Probleme mit ihr und nun sowas blödes, das bringt uns schon an die Grenzen, eine Sekunde nicht hingesehen und schon knallt sie sich den Fuß mit Gewalt irgendwo gegen. Könnte sogar sein das sie sich früher oder später mit dieser hohlen Methode die Krallen bricht.

    lg

  • Weißt du ob mit der Schilddrüse alles okay ist? Ich weiß dass das eine Standardfloskel hier im DF ist, aber wir hatten hier im Sommer was ähnliches. Oppa hat sich über Nacht das komplette Fell von der Hinterseite der Vorderpfoten gerupft und geleckt und geknabbert. Mein TA hat dann auf Milben untersucht und ein großes gesamtblutbild gemacht mit besonderem Augenmerk AIF Hormonwerte, Schilddrüse und Entzündungswerte. Und der SD wert war deutlich zu niedrig.
    Hatte sie denn vorher eine Verletzung an der Pfote oder kam das dass erste mal aus dem Nichts? Wurde mal geröngt? Mein TA hatte mir gegen sen Juckreiz Ceterezin? (Das heuschnupfenmittel) mitgegeben. Das hat gut geholfen. Dosierung für 20kg Hund waren 1,5 Tabletten täglich. Bekommen hat er sie immer Abends weil er abends am meisten dran rum gemacht hat.
    Gute Besserung euch

  • Paul hatte letzte Woche eine OP am Fußballen und er bekam so eine offene Gipsschiene (Cast-Verband). Also die geht vorne runter, um den Fuß unten rum und hinten hoch. Seitlich offen und er läuft auf dem Gips. Schön dick mit Watte umwickelt, elastische Binde und unten noch mit Tape fixiert. Da geht also nix kaputt, wenn dein Hund irgendwo gegen schlägt. Und dran rumlecken ist auch nicht drinne, das dauert, bis das Päckchen aufgepackt wäre.

    Ich weiß ja nicht, aber vielleicht wäre das eine Möglichkeit für euch?
    Aber ich würde wahrscheinlich nach einer guten Tierklinik suchen. Paul hat trotz schmerzhafter OP nicht einmal versucht, an dem Verband rumzulecken.
    Also wenn dein Hund wie irre an seiner Pfote rummacht und wie du schreibst, "zerstören" will, dann steckt da möglicherweise mehr dahinter, als nur Juckreiz.

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