Hyperaktivität - wie verhalte ich mich ?
-
-
Hallo liebes Dog Forum,
unsere Amstaffhündin Bluna ist nun 7 Monate alt und seid 3 Monaten bei mir und meiner Freundin. Sie ist unser erster Hund und wir taten es uns am Anfang mit der Erziehung ein wenig schwer und haben sicher auch einiges falsch gemacht
. Nach und nach , haben wir uns aber belesen und konnten dann auch einige Probleme in den Griff bekommen, wie z.b die Unterordnung und Unterwerfung innerhalb unserer Wohnung. Draußen haben wir jedoch manchmal weiterhin das Problem, dass Bluna hyperaktiv wird. Das tritt am häufigsten auf , wenn wir sie ohne Leine mit im Garten haben und sie dann beispielsweise wieder mit rein soll. Wenn ich sie rufe oder auf sie zu gehe , fängt sie an zu toben , sich wild zu drehen und zu kleffen. Ganz anders ist es wenn ich mit ihr spiele und ihren Ball werfe. Dort lässt sie sofort vom Ball ab wenn ich ''Aus!'' sage , macht Sitz und Platz und ist überhaupt nicht so unkontrolliert. Die einzige Möglichkeit sie zu beruhigen ist , einfach ins Haus zu gehen , bis sie nach ca 20-40 sek vor der Tür steht. Dann lasse ich sie rein und drinnen ist sie wie ausgewechselt.Doch das kann ja nicht Sinn der Sache sein. Was kann ich dagegen tun?Generell ist Bluna schon ein sehr lebendiger Hund aber wir können sie immer Kontrollieren und ich denke wenn wir da am Ball bleiben werden wir auch Erfolge sehen. Schließlich ist sie auch erst 7 Monate. Doch bei den ''ausrastern'' draußen weiß ich mir einfach nicht mehr zu helfen.
LG
Nils - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Hyperaktivität - wie verhalte ich mich ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Ähmm....
Als Erstes würde mir dazu einfallen, lass den Hund Hund sein.
Wenn sie 10 min braucht um mal richtig Gas zu geben, gerade bei dieser Rasse, dann lass sie doch.
Vor allem, wenn sie doch sonst auf "aus" etc hört, dann würde ich es ihr gönnen mal ein bisschen Freizudrehen.Du musst es ja nicht belohnen, damit sie es verknüpft als tolle Leistung. Aber einfach mal 10 min mir ihr ausgelassen toben und spielen? Was daran verkehrt?

Ich hatte eine Staff-Bullmastiff Mix und der hatte auch mal seine "drolligen Minuten", durfte er auch haben. Aber nach einer Gewissen Zeit sollte dann wieder Ruhe einkehren.
Ich habe ihn in dieser Zeit einfach Hund sein lassen, ob es in Matsch wühlen war, oder ins Wasser springen und umher zu rennen, ihn von der Leine zu machen aufm Feld und er drehte 6 Runden und drehte frei - fand ich völlig okay.Ich habe es empfunden, als wenn er ein Energieüberschuss hat und diesen soll er auch rauslassen. Uns geht es manchmal nicht anders, da denken wir auch: Boha ich könnte nun aber Bäume ausreißen. So entnahm ich das zumindest und es hat super geklappt und war kontrollierbar.
-
Zitat
Nach und nach , haben wir uns aber belesen und konnten dann auch einige Probleme in den Griff bekommen, wie z.b die Unterordnung und Unterwerfung innerhalb unserer Wohnung.
Wie sieht denn diese Unterordnung und Unterwerfung aus?
-
Zitat
Wie sieht denn diese Unterordnung und Unterwerfung aus?
Das sie ruhig und ausgelassen ist. Sie springt mich und auch meine Freundin nicht mehr an und hört auf alle Kommandos so gut wie sofort. (Ausbaufähig ist das natürlich noch ;-) ) Wenn sie doch mal zu grob ist oder aber etwas tut was sie nicht soll reicht teilweise schon das Aufstehen und ein normal gesprochenes ''Aus!'' und sie hört damit auf und legt sich hin .
Zitat
Ich habe es empfunden, als wenn er ein Energieüberschuss hat und diesen soll er auch rauslassen. Uns geht es manchmal nicht anders, da denken wir auch: Boha ich könnte nun aber Bäume ausreißen. So entnahm ich das zumindest und es hat super geklappt und war kontrollierbar.Ja vllt hast du damit recht , aber ich muss sie doch jederzeit kontrollieren können ? Das heißt wenn eine fremde Person oder ein anderer Hund kommt , muss ich sie zu mir rufen können. Das klappt momentan eben nicht. Im Gegenteil, sie fühlt sich eher noch davon animiert.
-
Mich würde dazu mal interessieren wie ihr euren Hund dazu bekommen habt, dass er euch nicht mehr anspringt und auch sofort mit seinen Handlungen aufhört, wenn ihr nur aufsteht. KAnn sein, dass da der Hund begraben ist.
-
-
Zitat
Das sie ruhig und ausgelassen ist. Sie springt mich und auch meine Freundin nicht mehr an und hört auf alle Kommandos so gut wie sofort. (Ausbaufähig ist das natürlich noch ;-) ) Wenn sie doch mal zu grob ist oder aber etwas tut was sie nicht soll reicht teilweise schon das Aufstehen und ein normal gesprochenes ''Aus!'' und sie hört damit auf und legt sich hin .
Ja vllt hast du damit recht , aber ich muss sie doch jederzeit kontrollieren können ? Das heißt wenn eine fremde Person oder ein anderer Hund kommt , muss ich sie zu mir rufen können. Das klappt momentan eben nicht. Im Gegenteil, sie fühlt sich eher noch davon animiert.
Ach so, dann hatte ich das oben falsch verstanden. Das ist natürlich nicht Sinn, dass sie sich in diesem Fall noch animiert dazu fühlt. Ich gehe mal davon aus, dass sie gut sozialisiert ist?
Meiner war es und wenn er einen am "Rappel" bekommen hat und auch meinte jetzt aber mit dem Hund spielen zu wollen und hörte auf mich nicht, dann habe ich mich umgedreht und immer "Tschüß Joker" gerufen
Es hat tatsächlich geklappt, indem ich in die andere Richtung gegangen bin. Oder aber ich stand still und wartete bis er auf mich zu kam, Leine ran und bat den anderen Besitzer jetzt mit seinem Hund an mir vorbei zu gehen und das er auf mich fixiert sein soll und nicht dem Hund die Aufmerksamkeit gibt. Das klappt niemals auf Anhieb und braucht Übung und Zeit. Aber bei uns half das eigtl sehr gut. -
Zitat
Mich würde dazu mal interessieren wie ihr euren Hund dazu bekommen habt, dass er euch nicht mehr anspringt und auch sofort mit seinen Handlungen aufhört, wenn ihr nur aufsteht. KAnn sein, dass da der Hund begraben ist.
Du meinst das sie eher Angst vor uns hat ? Denke ich eher nicht. Beim anspringen (was am schlimmsten war wenn einer von uns nach Hause kam) haben wir sie einfach nicht mehr so euphorisch Begrüßt und wenn sie uns angesprungen hat , sie einfach mit dem Bein leicht zur seit geschoben und somit das anspringen unterbrochen. Bitte nicht falsch verstehen, ihr wurde sicher nicht das Knie an den Kopf geschlagen
Sie hört nicht sofort mit jeder Art von Handlung auf , natürlich nicht. Eher ist es so , dass ich nach dem Kommando AUS aufstehe und sie sofort Blickkontakt mit mir hat und sich meistens gleich hinsetzt oder gar hinlegt. Wie gesagt MEISTENS aber nicht immer. Sie hat auch mal ihre Dickschädelphasen wo sie natürlich nicht gleich das macht , was verlangt wird. Da hilft es dann aber schon wenn man auf sie zu geht , denn spätestens dann schaut sie uns an und nach einem weiterem AUS ist dann auch gut
Zitat
Meiner war es und wenn er einen am "Rappel" bekommen hat und auch meinte jetzt aber mit dem Hund spielen zu wollen und hörte auf mich nicht, dann habe ich mich umgedreht und immer "Tschüß Joker" gerufen
Es hat tatsächlich geklappt, indem ich in die andere Richtung gegangen bin. Oder aber ich stand still und wartete bis er auf mich zu kam, Leine ran und bat den anderen Besitzer jetzt mit seinem Hund an mir vorbei zu gehen und das er auf mich fixiert sein soll und nicht dem Hund die Aufmerksamkeit gibt. Das klappt niemals auf Anhieb und braucht Übung und Zeit. Aber bei uns half das eigtl sehr gut.Ja das ignorieren und weg gehen hilft ja bei uns auch , jedoch ist das für mich nicht die idealste Lösung. Ich weiß nur nicht wie es sonst machen soll , denn auf sie zu gehen und AUS brüllen , bringt sowieso nichts , im Gegenteil. Sie wegzerren ebenfalls.
Vllt haben ja noch andere Leute so ein Problem mit ihrem Wuffi in den Griff bekommen ?LG
-
Laufe Deinem Hund auf keinen Fall hinterher, um ihn einzusammeln, Dein Hund soll Dir hinterherlaufen.
Ich würde den Spieß umdrehen uns ins Haus rennen und ich gehe davon aus, dass er dann mitrennt. Dann loben und dies ruhig 3-5 mal hintereinander wiederholen.
Mach das ein paar Tage und ich gehe davon aus, dass der Hund dann kommt wenn Du zum Haus gehst und "komm mit" sagst.
Der Hund hat Angst, dass dann das tolle Spielen vorbei ist. Lasse Ihm also mehr Zeit.
-
Hallo,
Lass dem Hund doch einfach Zeit. Sie ist 7 Monate alt, keine Ahnung wie andere das sehen, aber ich denke da kann man perfekten Gehorsam einfach nicht erwarten. Der Hund ist doch keine Maschine, der quasi auf Knopfdruck jedes Kommando befolgt?!...sehe ich jedenfalls so.

Das mit dem Toben im Garten würde ich garnicht so ernst nehmen, meiner (6 Monate) hat auch hin udn wieder seine 5 Minuten, ich lass ihn dann einfach. Er will auch oft nicht reinkommen, dann lass ich die (Balkon-)tür halt auf, bis er kommt.
oder mach drinnen was interessantes, dann kommt er auch 
Ich finde, man sollte sich gerade bei Junghunden einfach entspannen, es ist doch kein Weltuntergang wenn er mal nicht kommt. Sicheres Gebiet für Auslauf auswählen, ansonsten Schleppleine ran und tolle Belohnungen bieten :)
-
Mit Unterordnung und Unterwerfung kommt man nicht weit. Es ist viel einfacher, einen Hund zu erziehen, wenn die Bindung gut ist.
Ein Hund, der freiwillig gehorcht, weil sein "Rudelführer" liebevoll, souverän und sozial kompetent ist, ist viel leichter zu lenken.
ZitatJa vllt hast du damit recht , aber ich muss sie doch jederzeit kontrollieren können ?
Eine gute Bindung entsteht durch Verständnis, Respekt vor dem anderen Lebewesen.
Wenn meine Hunde nicht mit ins Haus wollen, können sie im Garten bleiben und toben. Ich schränke sie nicht ständig in ihrer Entscheidung ein. Wenn ich weg will und sie darum ins Haus müssen, kommen sie ohne Probleme.Deine Hündin ist nicht hyperaktiv, sondern hat das Temperament einer jungen Hündin von 7 Monaten. Sie muss ihre Energie durch Bewegung loswerden. Wenn Du dafür Verständnis hast, tut das eurer Beziehung gut.
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!