Bezugsperson und falsche Erziehung
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Guten Abend,
Ich hoffe jemand kann mir ein paar Tipps und Erfahrungen geben.
Mein kleiner chihuaha yorki mix Tessi wohnt seid einer Woche bei mir mit in einer wg,ich werde nicht immer in dieser wg wohnen bleiben und wenn ich irgendwann gehe geht auch mein hund mit mir, zurzeit bin ich noch viel am arbeiten sodass die kleine oft mit einem meiner Mitbewohner für ein paar stunden alleine ist, die beiden nehmen es mit der Erziehung nicht sehr ernst oft erwische ich die beiden dabei nicht durchzusetzen was ich Ihnen gesagt habe.
Nun ist meine angst das die kleine später lieber bei einen der beiden ist weil sie ja da quasi tun und lassen kann wss sie will und ich in ihren Augen spater die böse sein könnte weil mir eben die gute Erziehung sehr am herzen liegt.
Habt ihr Erfahrungen damit? Oder tipps für mich?
Lg - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Hallo erst mal :)
also ich glaube bei der Hundeerziehung passt der Spruch: "Zu viele Köche verderben den Brei."
Es wäre schon gut, wenn ihr alle wenigstens an einem Strang ziehen würdet und euch auf gewisse Grundregeln einigt, die jeder auch bereitwillig bezüglich dem Hund befolgen muss.Wegen der Bindung... ich habe die Erfahrung gemacht, der Hund bindet sich an den Menschen, der ihm die meisten Regeln gibt. Bei dem er eben weiß, woran er ist, der eine klare Struktur hat. Das gibt dem Hund die Sicherheit, die er braucht. Wenn du deinem Hund also diese Sicherheit bietest, kann es gut sein, dass er dich als primäre Bezugsperson sieht.
Mal schauen, was die anderen antworten :)
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Zitat
Nun ist meine angst das die kleine später lieber bei einen der beiden ist weil sie ja da quasi tun und lassen kann wss sie will und ich in ihren Augen spater die böse sein könnte weil mir eben die gute Erziehung sehr am herzen liegt.
Eine gute Erziehung hat nichts mit "böse sein" zu tun.
Ein Hund folgt dem, der liebevoll und souverän ist und eine soziale Kompetenz hat.ZitatPebblesParadise:
Wegen der Bindung... ich habe die Erfahrung gemacht, der Hund bindet sich an den Menschen, der ihm die meisten Regeln gibt.Ein Hund braucht nicht möglichst viele Regeln. Meine Hunde bekommen so wenig Regeln wie möglich. Sie sind selbstbewusst und folgen mir, weil sie mich lieben.
Regeln erkennen sie an, weil sie wissen, ich meine es gut mit ihnen. Sie vertrauen mir. -
Ich stimm euch zu

Außerdem kannst du dich freuen, wenn dein Hund ohne Probleme mit jemandem anders allein bleibt.
Meine Sitterhündin liebt mich auch wirklich sehr, und ich bin alles andere als die nette Tante die alles durchgehen lässt. Sie kommt auf mich zugestürmt wenn Herrchen sie bringt, da wird sie schon mal lebensmüde
ABER: wenn Herrchen abends wieder kommt geht sie mir geschickt aus dem Weg, sie will nämlich wieder nach Hause :) -
Ich bringe meine Kleine während meiner Arbeit häufig zu meinen Eltern. Sie fühlt sich da wohl, freut sich, wenn ich sie bringe, aber sie weiß genau, wo sie hingehört und will auch unbedingt wieder mit.
Zur Erziehung: meine Eltern machen auch nicht unbedingt das, was ich sage. Ist ein anderer Haushalt mit anderen regeln und das stört in der Erziehung überhaupt nicht. Sie kann das sehr gut trennen. -
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Moin,
och, alle meine Hunde wussten genau wo sie hingehören.... und alle wussten auch genau, was sie bei wem durften und was nicht. Das hat ihrer Zuneigung zu mir und ihrem Gefühl "da gehöre ich hin" keinen Abbruch getan. Solange sie also nicht mit etwas gefüttert werden, was ich nicht will - bin ich da heute sehr gelassen geworden.
Sorg Dich nicht, wie die anderen das auch schon schreiben, sie kann das trennen und unterscheiden. Ist doch eine tolle Lösungfür Euch, Du kannst in Ruhe arbeiten und sie ist nicht allein.

Sundri
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Du solltest nicht vergessen, auch was schönes mit dem Hund zu erleben. Die Böse wirst du nicht sein, nur weil du die Erziehung übernimmst, aber spannender wird der Hund evtl. doch die Mitbewohner finden, wenn es die sind mit denen hund "Party machen" kann.
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Erstmal danke für die zahlreichen antworten ihr habt mir ein bisschen die angst genommen, wenn es danach geht wer die schöneren dinge mit ihr unternimmt bin ich wohl eher die bezugsperson, ich verbringe jede freie Minute mit ihr nimm sie überall mit hin wo es mir möglich ist spiele viel mit ihr und gehe auch mehr mit ihr raus ich gehe mit ihr zur hundeschule und sie schläft nachts bei mir.
Nur ist es zurzeit nicht immer alles was "schönes" denn das ganze neue ist für sie manchmal noch angsteinflößend sie muss erst lernen was für sie was schönes ist denn mit mir auto fahren zb ist ihr noch nicht so geheuer.
Lg
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