Was sollte ich meinem Hund beibringen?

  • Hallo,
    ich habe jetzt seit fast vier Wochen eine sehr liebe fünfmonatige Airedale Hündin bei mir. Sie ist wahnsinnig klug und verschmust, beherrscht mittlerweile sitz, hier und spring in verschiedenen Varianten und geht prima an der Leine, was am längsten dauerte. Das eigentlich tolle daran habe ich aber erst in einem Video gesehen: Eine Frau die ihrem Hund beibrachte, dass immer wenn sie stehen blieb, der Hund sich neben sie setzte. Das fand ich eine tolle Idee und das macht sich bei uns auch prima, weil ich mich problemlos jetzt unterhalten kann, ohne dass sie mich gleich zum nächsten Laternenpfahl ziehen möchte. Von allein hätte ich mir das vermutlich nicht überlegt. Habt Ihr noch mehr solcher nützlichen Ideen?
    Vielen Dank vorab.

  • Hausschlüssel aufheben, der einem grundsätzlich dann vor der Haustüre runterfällt, wenn man mit 10 Einkaufstüten vor selbiger steht *gg

    Handy bringen, weil man´s in der Wohnung verlegt hat.

    Halsband suchen und bringen (das macht meine Biene, die Dinger fliegen bei uns immer überall in der Wohnung rum - selbst das Kettenhalsband von Bossi).

    Im Restaurant brav liegenbleiben, während man ißt - kann man ja klein mit nem Kaffee trinken anfangen, später ausweiten. War mal mit nem Trainer essen, der hat in Restaurant im Biergarten die Hunde ohne Leine/Decke etc. in ein Eck gelegt in Sichtweite - die haben sich während des ganzen Essens nicht vom Fleck gerührt! Meine hätten (unangeleint!) in der Zeit das gesamte Restaurant um ne "Spende" angebettelt *gg

  • Also das mit dem Hinsetzen, wenn Mensch stehenbleibt ist wahrlich innovativ ;)

    Was bringt man 5 monatigen Hunden so bei?

    Für mich ist es:

    1. Vertraue mir
    2. Vertraue mir
    3. Vertraue mir

    und praktisch finde ich, wenn ein Hund nicht jagen geht, kommt wenn ich ihn rufe und lernt an anderen Hunden und Menschen vorbeizugehen :D

  • Zitat


    Für mich ist es:

    1. Vertraue mir
    2. Vertraue mir
    3. Vertraue mir

    Das ist sehr richtig und dafür tue ich auch viel indem ich u.a. auch nachts mit ihr auf der Couch schlafe um das "wir gehören zusammen" zu festigen, aber lernt der Hund das Vertrauen nicht am besten durch gemeinsames Erleben von Neuem? Außerdem habe ich mal gelesen, dass man durch ständige Forderung dem frühzeitigen geistigen Verfall entgegenwirkt (In dem Artikel ging es zwar um Nonnen, aber ich glaube, das ist übertragbar ^^) und in vielen Erziehungsbüchern steht ähnliches (ich will doch einen super-smarten-Hund).

  • Zitat

    Außerdem habe ich mal gelesen, dass man durch ständige Forderung dem frühzeitigen geistigen Verfall entgegenwirkt (In dem Artikel ging es zwar um Nonnen, aber ich glaube, das ist übertragbar ^^) und in vielen Erziehungsbüchern steht ähnliches (ich will doch einen super-smarten-Hund).

    Klar, der Hudn das "neue" Vorzeigekind.

    Gefördert bis zum Hundeabi :D
    Mindestesn alle 3 Monate einen neuen Spezialtrainer und eine neue Methode. ;)

    Oder einfach "Back to the Roots" und Hundesprache lernen!

  • Kleinigkeiten, die ich im Alltag nicht missen will:

    - ein "geh auf deinen Platz und entspann dich"-Signal. Bei uns besonders praktisch bei Besuch und beim Staubsaugen. Und auch allgemein, wenn Hundi grade mal Sendepause hat :D
    - "anziehen": wenn ich Shira Halsband oder Geschirr hinhalte, schlüpft sie von selbst rein.
    - "schau": Hund guggt direkt zu mir hoch. Hilft gut beim Ablenken von komischen Sachen und generell für die Ansprechbarkeit
    - "gib mir DAS" (worauf ich zeige). Fand ich praktisch als Ichs mal übel im Rücken hatte und mir dauernd mein Schlüssel runtergefallen ist :ops:

    Muss ja nicht alles direkt bei einem jungen Hund sein, da sind andere Sachen viel wichtiger. Bei uns hat sich das alles so nebenbei eingeschlichen mit der Zeit (außer schau. Das wird geübt.)

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