Probleme mit der Erziehung. Hilfe
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Ich glaube nicht, dass dein Hund noch mehr "Auslastung" (oder nennen wir es körperliche Höchstleistung) braucht, das klingt eher nach einem Hund, der keinerlei Begrenzung kennt, keine Selbstbeherrschung, keine Frusttoleranz, kein Benehmen. Das Verhalten was du beschreibst klingt nach einem führungslosen, überdrehten Hund. (Bitte nicht sauer sein, das wird ja keiner mit Absicht gemacht haben, darum ist das auch keine "Schuld"zuweisung, denn schuldhaft ist nur, wer wissentlich und willentlich handelt. Es geht mir nur um die - wertfrei - Ursache des Verhaltens.
Ich denke, ihr solltet das Pferd genau andersrum aufzäumen und den Hund von innen nach außen kontrollieren lernen, damit er selber lernen kann, sich zu kontrollieren.
Was ihr jetzt macht ist einem tobenden Kind noch mehr zum Toben geben, damit es irgendwann vor Müdigkeit umfällt. Das funktioniert so nicht. Es würde deinen Hund viel mehr müde machen, 20 Minuten an der durchhängenden Leine, ansprechbar und selbstbeherrscht zu laufen als 2 Stunden rumzurasen. Ich hoffe, du verstehst was ich meine.
Habt ihr evtl nen guten Hundetrainer in der Nähe, der euch mal 2-3 Stunden lang die Basics erklärt, euren Hund und euren Umgang mit ihm analysiert? Ich denke das ist besser als Tipps ins Blaue hinein über ein Forum. Jeder Hund - aber vor allem - jeder Mensch ist anders.
Viel Erfolg!
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Hi,
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Okay, das klingt logisch..:/ Ich weis einfach nur nicht wie ich damit umgehen soll.. Sie ist so wuselig und immer total energiegeladen..

Ich bin ja an dem Leinentraining dran, aber sie schafft keinen Meter ordentlich zu laufen ._.
Ist die Methode mit dem "umdrehen sobald die leine straff wird" denn eigentlich richtig - oder bin ich da auch total auf dem Holzweg?:/&wegen dem Hundetrainer.. Ich weis nicht - wir wollen ab nächster Woche Einzelstunden in einer Hundeschule nehmen.. Ich weis aber nicht inwiefern die "gut" ist.. :-)
Die Stunden kosten 20€ für 60 Minuten.. Sie meinen 1 Stunde pro Woche ist gut.Passt das so?
Ich hab das Gefühl ich kenn mich überhaupt nicht aus, und weis nicht mehr wie ich mit Holly (das ist der Name von unserer Dame (; ) umgehen soll..Sie raubt mir echt oft die Nerven..
Und wenn sie dann immer so rumspringt, obwohl ich ordentlich mit ihr spazieren will, und ich sie dann setzen lasse, und etwas fester am Geschirr anfasse, schnappt sie gleich nach hinten&versucht mich zu beißen.. -
Kopfkino.....
Ich kenne mich recht gut mit Labbies aus (Die sind echt gaga...
)
und stelle mir dazu noch einen hibbeligen Dobi vor
und die beiden Bilder schieben sich im Kopf zu EINEM....BOAH, was ne Mischung ....du bist mutig

Mein Rat :
mach dich genau schlau über die enthaltenen Rassen , ihre Eigenarten , Besonderheiten , ihre Entwicklungsphasen, spezielle Probleme etc. etc.
Das wird helfen, deinen Hund besser zu lesen und zu verstehen !Viel Erfolg euch und nich die Öhrchen hängen lassen!
Ein Hund ist ein Langzeitprojekt und nie "fertig "
LGr m -
Oh, vielen Dank erstmal

Ja, sie ist auch wirklich ein verrücktes Huhn.
Wir haben uns diese Mischung mehr oder weniger "unfreiwillig" ausgesucht.. ;D
Sie kommt von Bekannten der Bekannten (....) .. (;
Uns wurde damals gesagt, Sie ist ein Labbi-Schäferhund-Mix..
Nunja, als sie klein war sah es auch noch sehr danach aus.. Mittlerweile hat uns der Tierarzt gesagt, dass sie rein status-mäßig mehr Dobermann ist..Sie hat auch keinerlei Wesensmerkmale vom Labbi.. Sie frisst eher schlecht, ist so gut wie nie faul.. und mit Kindern kommt sie irgendwie auch nicht klar ._.
Außerdem hasst sie Schwimmen!Den Schäferhund in ihr kann man auch nicht sehen.. Ich weis auch nicht was für eine Hexe wir da zu Hause haben

von der Farbe & dem Fell ähnelt sie den silber-Labbis.. oder Weimeranern(;
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Das ist doch gut mit dem Trainer!
Zum Apportieren: Lasse den Hund absitzen, werfe oder lege den Ball irgendwo hin und sie darf erst auf dein Kommando hin zum Ball laufen.
Wenn du den Ball wirfst und sie sofort hinterher rennen lässt, wird sie das auf Dauer gaga im Kopf machen und sie wird für dich unansprechbarer (Stichwort "Balljunky").Der Dobi ist ein Spätentwickler, man sagt, er braucht 3 J, um erwachsen zu werden im Kopf. Labbis bleiben oft ihr Leben lang "kindlich". Insofern: Halte durch ;-)
Die Hibbeligkeit ist ein häufiges Problem beim Dobi, der früher ja als Gebrauchshund gezüchtet wurde und von daher ein niedrige Reizschwelle haben sollte, weil er halt "was mitkriegen" sollte, melden sollte, für den Halter jederzeit ansprechbar sein sollte, um seinen Dienst zu verrichten.Ich glaube es geht bei euch um eine feine Ausbalancierung von Auslastung und Ruhe, um die Stärkung der Frustrationstoleranz und um Impulskontrolle. Ich denke, die Trainingsstunden sind eine gute Entscheidung. Einmal die Woche eine Stunde und dann eine Woche alleine üben, finde ich realistisch.
Wenn Frustrationstoleranz und Impulskontrolle besser werden, wird sie auch weniger zerstören bei euch in der Wohnung. Aber das dauert, bis sich das aufbaut. Insofern würde ich an eurer Stelle überlegen, ob es möglich wäre, den Hund zB in einer Hundetagesstätte unterzubringen. Das würde eure Wohnung definitiv schonen
Ich würde gerne ein Foto sehen (das Avatarbild ist so klein)

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Ich würde gern ein Foto posten, aber ich komm hier nicht klar

also ich hab mal den Blog meiner Kleinen Schwester ausgenutzt um paar Bilder von ihr hoch zu laden. Leider sind alle meine schönen Bilder auf dem Handy, und die auf dem PC sind alle behindert, egal.. man sieht sie ^^
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Genau, Kopf hoch und durchhalten.
Schau doch, ob das was der Trainer sagt und macht, sich für dich gut anfühlt UND ob du direkt siehst, dass es was verändert. Wenn dem so ist, bleib ruhig dran. Wenn nicht, spar dir das Geld uns schau noch mal wen du sonst so finden kannst.
Es sind sehr viele Kleinigkeiten, die du im Alltag schon machen kannst. zB sie NUR streicheln oder sonst wie ihr freundliche Aufmerksamkeit schenken, wenn sie ruhig ist. Die meisten streicheln gedankenverloren ihre Hibbelhunde und verstehen gar nicht wieso der immer hibbelig ist.
Konzentrationsübungen jeglicher Art - in kurzen Einheiten.
Zu Hause mal nen Platz zuweisen (wo ist egal) aber da muss sie bleiben, auch wenn ihr rumlauft.
Bei spannenden Dingen mal neben dir festbinden und einfach warten bis sie runterkommt - auch, wenn das lange dauert - dann freundlich und ruhig Zuwendung geben und gemeinsam in Ruhe das "was auch immer sie aufgeregt hat" betrachten...
Man kann ohne Ende Möglichkeiten finden, die einem helfen können. Aber natürlich ersetzt das kein gutes Training. Ihr schafft das schon!

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Vielen Vielen Dank für eure Hilfe
Fühle mich schon vieel wohler. 
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ZitatAlles anzeigen
Hallo ihr Lieben!
Ich schreibe, um etwas Hilfe bei unseren Problemen mit unserer Hündin zu bekommen.
Sie ist 12 Monate alt, hurra, ich bin im spinnertsten Alter, dass es gibt ...ein Labrador-Dobermann Mix, sehr ängstlich aber auch sehr agil!Sie ist bei uns, seit dem sie 10 Wochen alt ist. Wir haben Schrittweise alles mit ihr geübt und sie hat auch gelernt allein zu sein.
Nun zu den "Problemen"
- Wir sind umgezogen, und seit dem wir hier wohnen Zieht sie wie eine Blöde an der Leine, es war auch vorher so dass sie nicht super an der Leine laufen konnte, aber hier.. sie ist nicht mal ansprechbar.. immer geradeaus, zur seite.. man kann stehen bleiben, sie zurück ziehen, egal was.. sie rennt wieder nach vorn. was kann man da machen?
Nstumpf stehen bleiben. Keinen weg, kein Ziel . Nur ein Weg: jeder Zentimeter in Ruhe. Nur ein Ziel : in diesem Zustand KEINEN Zentimeter. und wenn wir da ne stunde stehen. die Ueit nehm ich kir doch gern
Wäre meine Vorgehensweise - Außerdem gibt es seit dem sie etwa 6 Monate ist arge Probleme beim allein lassen.. egal ob es 10 min, 1 Stunde oder 3 Stunden sind.. Sie macht alles kaputt!
Kaut an kissen, zerfetzt sie, verfleischt die Couch, "buddelt" Löcher in die Wände.. Wir sind wirklich am Ende mit ihr. DAVOR hat es immer super geklappt! sind für mich Stressanzeichen- Das letzte, was uns so richtig stört, ist dass sie, wenn andere Hunde auf uns treffen (z.b. Beim Spazieren gehen) einfach total austickt.. SOLANG man sie NICHT hinlässt. Wenn man zb. weiter geht und sie ablenken will.. Sie zieht wie irre, kläfft und fletscht die zähne.schau dir einen verunsicherten Dobermann an. Der geht genauso und dabei nach vorn :/ . geht man aber auf den anderen Hund zu freut sie sich voll&will spielen!! Grosshirn an Kleinhirn: "umschalten auf Labbi -Modus . Und dann können alle Hirnteile ne längere Pause machen ...
Ich würde mich super freuen, wenn jemand das Problem kennt und vielleicht tipps hat! Danke :-*
dein Hund hat eine multiple PersönlichkeitNein, natürlich nicht .
Mein Hundepuzzle (DSH mit einem ungeplanten Rottweiler darin...der ebenfalls enthaltene Labrador scheint im nichts verschwunden...) hat auch lange zwischen seine Rassen hin-und her experimentiert .
Was werd ich denn nun von all dem, was ich in mir habe...?
Bei rausgekommen ist übrigens ein Charakter, der mit keiner der drei Rassen irgendwas zu tun hat.
Noch ne vierte, fünfte drin...? Wir werden es nie erfahren .
Aber im Dunkeln muss er auf jeden fall an die kurze Leine , egal, wo er dann den Schutztrieb herhat...
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Oh, wenn du es jetzt so sagst.. Stimmt
Sie ist immer mal so.. mal so..Achja, ist es nicht herrlich so einen Wusel zu haben? ^-^
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