Zwicken und Beißen beim Welpen?

  • hallo

    wir haben jetzt einen 11 wochen alten Golden Retriever welpen

    ich weis nicht wirklich wie ich mich bei ihr verhalten soll

    wenn wir spielen wird sie mit der zeit richtig agressiv also sie kaut zwar auf ihrem spielzeug rum aber wenn ich es ihr werfe und sie bekommt das gerade nicht mit springt sie mich total an und zwickt und beisst total

    durch die milchzähne tut das natürlich höllisch weh sie hört dann nicht auf und wird immer wilder

    wie soll ich da reagieren ich sag dann nein und schieb sie weg


    danke für eure hilfe

  • bei meiner hats geholfen als ich einmal laut "aua" gesagt habe, dann die hand weggezogen habe und den raum verlassen habe und sie ignoriert habe!
    quasi, du beisst mir in die hand und tust mir weh dann ist das spiel erstmal gestrichen und du luft für mich!wenn dein welpe es dann versteht, also aufhört zu zwicken wenn du aua sagst loben und das spiel geht weiter, wenn er weiter zwickt spiel gestrichen!

  • ausserdem ist dein welpe nicht agressiv wenn er dir im spiel in die hand zwickt, nenne es lieber mal wild!ausserdem zwickt er weil er noch keine beisshemmung gelernt habt, dass ist ein baby dass bei null anfängt und alles noch lernen muss auch dass die hand des besitzers kein kauknochen ist!


  • Ich will es einmal so sagen , mit 11 Wochen ist er noch ein Baby .
    Wie schon gesagt wurde , er muss einiges lernen , vor allem Ruhe . Und er muss erst einmal angekommen sein , sprich die Menschen kennen lernen und die Umgebung . Es sind so viele Umwelteinflüsse die da auf so einen kleinen jungen Hund einprasseln , die ihn normalerweise selbst schon genug hochpushen beziehungsweise die er verkraften/verarbeiten muss .
    Du siehst dein Handeln mit dem Hund als " Spielen " . Für den Hund ist es aber kein Spiel . Den du trittst mit seinen Sachen quasi in einen Wettstreit mit ihm . Den für ihn sind es seine Sachen und er sieht/empfindet nur , das du ihm diese streitig machst ... du hast sie ja in der Hand .
    Du denkst , wegwerfen genügt und Hundi soll es dir brav bringen . Nur warum soll er es dir Bringen ? Von ihm aus gesehen ist es sein " Spielzeug"/Beute . Etwas zu Bringen oder Bringen zu dürfen , muss der Hund erst lernen . So wie du es jetzt machst , baust du dir nur einen beutetriebigen Hund auf der glaubt immer um seine Beute mit dir Kämpfen zu müssen . Also das Gegenteil von dem , was du eigentlich erreichen willst .
    Lass ihm seine Sachen und wenn du einmal einen seiner Sachen in den Händen hast und er kommt , dann gib ihn ihm einfach . Ohne rumgefumle oder werfen . Alles langsam und ruhig .
    Setz dich auf den Boden und schau das er beginnt den Kontakt mit dir zu suchen , quasi auf freundschaftliche Art . Mach dich interessant für ihn ... da helfen zB Lekerli oder normales HTF . So wird er dich als positiv verknüpfen und nicht , das er mit dir Raufen verbindet .

    Das war es mal im Groben .
    Es gibt sicher welche die es nicht so sehen , oder es besser ausdrücken/beschreiben können .

    Ps :
    Ich denke der größte Fehler wird gemacht , in dem der Welpe gleich " bespielt/bespaßt " wird . Man Pusht ihn auf , weil man denkt der Welpe will beziehungsweise braucht das . Nur ein Welpe braucht viel Ruhe und Schlaf , um sich entwickeln zu können , denn hat er dies nicht hat man sich einen Hektiker erzogen der glaubt dauernd Powern zu müssen . Solch einen Hund dann ruhig und ausgeglichen zu machen , ist sehr schwer .
    Daran sollten Ersthundebesitzer , aber auch alle anderen HB/innen ... denken .

    LG . Josef

  • Zitat


    Ps :
    Ich denke der größte Fehler wird gemacht , in dem der Welpe gleich " bespielt/bespaßt " wird . Man Pusht ihn auf , weil man denkt der Welpe will beziehungsweise braucht das . Nur ein Welpe braucht viel Ruhe und Schlaf , um sich entwickeln zu können , denn hat er dies nicht hat man sich einen Hektiker erzogen der glaubt dauernd Powern zu müssen . Solch einen Hund dann ruhig und ausgeglichen zu machen , ist sehr schwer .
    Daran sollten Ersthundebesitzer , aber auch alle anderen HB/innen ... denken .

    LG . Josef

    Irgendwie witzig, man nimmt heute die Bespaßung/Auslastung junger Lebewesen äußerst ernst ;) .

    Ist bei Hunden wie bei Kindern. Die müssen auch von frühkindlicher Musikerziehung über frühkindliche Spracherziehung, mathematische Förderung, Sportförderung das volle Programm absolvieren. Freies Spielen draußen mit anderen Kindern wird immer weniger, dafür ist kaum noch Zeit. Ist es so verwunderlich, dass Kind wie Hund da zu Hektikern werden und sich kaum zu ruhigen, ausgeglichenen Zeitgenossen entwickeln können? :denken:

  • Zitat

    Irgendwie witzig, man nimmt heute die Bespaßung/Auslastung junger Lebewesen äußerst ernst ;) .

    Ist bei Hunden wie bei Kindern. Die müssen auch von frühkindlicher Musikerziehung über frühkindliche Spracherziehung, mathematische Förderung, Sportförderung das volle Programm absolvieren. Freies Spielen draußen mit anderen Kindern wird immer weniger, dafür ist kaum noch Zeit. Ist es so verwunderlich, dass Kind wie Hund da zu Hektikern werden und sich kaum zu ruhigen, ausgeglichenen Zeitgenossen entwickeln können? :denken:


    Nur bei Kindern ist es ja gleich was anderes .
    Den die haben dann sofort ADS oder ADHS und bekommen die Chemiekeule .
    Es wird das Symptom , also die Auffälligkeit behandelt und nicht nach der Ursache oder dem Auslöser gesucht .

    Aber du hast vollkommen Recht , mit deiner Aussage .


    LG . Josef

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