Mein dreijähriger Rüde hatte epileptischen Anfall
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Hallo ihr Lieben!
Gestern früh hatte mein dreijähriger, nichtkastrierter Rüde Willi einen epileptischen Anfall. Dieser äußerte sich so:
Ich bin morgens aufgewacht und hab die Schlafzimmertür geöffnet, damit Willi zu uns rein kann (das machen wir früh immer so, er darf nämlich nicht mit im Bett schlafen). Er hat ruhig vor der Tür geschlafen und kam dann ins Schlafzimmer vor unser Bett. Dann fiel meinem Freund und mir auf, wie unheimlich er zitterte. Ich setzte mich sofort zu ihm auf den Boden und versuchte ihn zu beruhigen. Er zitterte immer weiter, war unheimlich ängstlich und suchte sehr stark nach meiner Nähe. Dann setzte er sich auf meinen Schoß und nach ca. 2min des Zitterns streckte er alle Beine von sich und krampfte. Das Krampfen dauerte nur ca. 5 sekunden. Danach war er immer noch sehr verwirrt und ängstlich, hat sich aber relativ schnell wieder beruhigt. Wir fuhren dann sofort in eine Notfalltierklinik. Der behandelnde Arzt war sehr kompetent, klärte uns über mögliche Ursachen auf und nahm ihm ertsmal Blut ab um ein großes Blutbild machen zu können. Am Dienstag bekommen wir die Ergebnisse.Ich arbeite selber mit behinderten Menschen, bin also durchaus vertraut mit Epilepsie - habe aber trotzdem ziemliche Angst. Ich arbeite halbtags und mach mir große Sorgen ihn in dem Zustand allein lassen zu müssen.
Der Arzt hat uns Diazepam mitgegeben, welches wir im Notfall - wenn er den Anfall länger als eine Minute hat, ihm verabreichen sollen.
Hat jemand damit Erfahrung - kann mir jemand Tipps geben?
Vielen Dank schonmal,
Lena
- Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Mein dreijähriger Rüde hatte epileptischen Anfall schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Schau doch mal in den Thread: Fussels Kampf gegen die Epilepsie. Da kommst du bestimmt weiter mit! Alles Gute....
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Ja, schreibe mal Sabine (Terrorfussel) an, sie kann Dir bestimmt Tipps geben.
https://www.dogforum.de/fussels-kampf-…ie-t128397.htmlIst Dein Hund in den letzten 3 Monaten geimpft worden, hat er ein Spot-On oder Wurmmittel bekommen? Auch so etwas kann Anfälle auslösen.
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hey du ,
Unser Hund hatte auch Krampfanfälle. Wir haben ihn, wenn wir weg waren in einen (großen) raum "gesperrt" den wir halbwegs sicher mit Kissen ausgestattet haben und seine decke +Wasser rein gestellt . Das ging recht gut und man konnte ihn auch ein paar stunden allein lassen . Zum Schluss kam bei uns wegen anderen Probleme noch so ne Art schlafbox zum Einsatz in dem seine decke lag und wo man ne Tür auf und zu machen konnte . bevor wir dann gegangen sind haben wir ihn ordentlich ausgepowert und dann was trinken lassen danach in die box und Tür zu . Hört sich brutal an war es aber gar nicht . In so einer box hat unser Hund auch einen Rückzugsort gesehen .Erst mal ruhe bewahren und auf die Ergebnisse warten . :hug: .
viel glück und hoffentlich konnte ich dir ein bisschen weiter helfen
liebe grüße marie -
Zitat
Ja, schreibe mal Sabine (Terrorfussel) an, sie kann Dir bestimmt Tipps geben.
https://www.dogforum.de/fussels-kampf-…ie-t128397.htmlIst Dein Hund in den letzten 3 Monaten geimpft worden, hat er ein Spot-On oder Wurmmittel bekommen? Auch so etwas kann Anfälle auslösen.
super, das mach ich! nein, geimpft nicht in den letzten Monaten, das ist schon länger her. Na ich hoff einfach dass die Ergebnisse gut sind und man schnell was dagegen machen kann. Dankeschön!
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Zitat
hey du ,
Unser Hund hatte auch Krampfanfälle. Wir haben ihn, wenn wir weg waren in einen (großen) raum "gesperrt" den wir halbwegs sicher mit Kissen ausgestattet haben und seine decke +Wasser rein gestellt . Das ging recht gut und man konnte ihn auch ein paar stunden allein lassen . Zum Schluss kam bei uns wegen anderen Probleme noch so ne Art schlafbox zum Einsatz in dem seine decke lag und wo man ne Tür auf und zu machen konnte . bevor wir dann gegangen sind haben wir ihn ordentlich ausgepowert und dann was trinken lassen danach in die box und Tür zu . Hört sich brutal an war es aber gar nicht . In so einer box hat unser Hund auch einen Rückzugsort gesehen .Erst mal ruhe bewahren und auf die Ergebnisse warten . :hug: .
viel glück und hoffentlich konnte ich dir ein bisschen weiter helfen
liebe grüße marieHallooo, vielen Dank für deine Nachricht! Das mit dem Raum ist eine gute Idee, das werd ich denk ich erstmal machen. Ich hoffe jetzt einfach, dass das Ergebnis ganz gut ausfällt und man schnell was dagegen machen kann! Sind die Krampfanfälle denn nun nicht mehr da oder hat eurer immer noch welche? Vielen Dank für die liebe Antwort! Ganz liebe Grüße
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... und ich hätte eine Idee für die Nacht.
Falls Dein Hund ein echter Couchpotatoe ist, dann könnte man versuchen, daß er nachts neben Dir in einem Laufstall (ich weiß nicht wie groß Dein Hund ist) schläft. Voraussetzung ist natürlich, daß er dort nicht rausspringt und ein Laufstall auch akzeptiert. Bei Fußhupen ist sowas leicht, bei größeren Wuffels schon schwieriger. Ein Laufstall kann man auch gut auspolstern.
Ich habe erst an eine Wurfbox gedacht, aber ein Laufstall könnte den Zweck auch erfüllen und ist günstiger in der Anschaffung. -
Hallo!
Wenn die Bluttests negativ sind, heißt das ja noch nicht viel ...
Um Anfälle, die von einer anderen Grunderkrankung ausgelöst werden, auszuschließen, muss/kann man dann weiterforschen.
Sollte es wirklich eine primäre Epilepsie (die nicht von einer anderen Erkrankung ausgelöst wird) sein, gibt es aber doch gute Behandlungsmöglichkeiten, so dass viele Hunde ein (fast) normales Leben führen können.
Ich glaube, Sabine (Fussels Frauchen) behandelt ihren Hund eher alternativ. Finde ich toll, wenn man da das Passende findet.
Meine Hündin bekommt den Wirkstoff Phenobarbital und verträgt es sehr gut. Sie ist damit jetzt fast zwei Jahre anfallsfrei.Alles Gute für deinen Hund!
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Hallo,
mein Terrier hat auch Epilepsie. Wir haben damit gelernt zu leben und ich versuche gewisse Stressfaktoren zu vermeiden (bei ihm waren unschöne Hundebegegnungen anfangs immer ein Grund zu krampfen und zwar direkt danach) und habe auch gelernt auf welche Lebensmittel er reagiert.
Seinen ersten Anfall hatte er schon mit 5,5 Monaten und mittlerweile ist er fast 8 Jahre alt und lebt ein normales Leben, mit gewissen Punkten auf die ich eben halt achte.
Er krampft zwar auch aus der Ruhe, ohne auslösende Faktoren von oben, aber er hat davor eine Aura und dann weiß ich schon, dass ich ein Auge mehr auf ihn haben muss. Er kommt bei den Krämpfen mittlerweile eigentlich immer in den Status epilepticus und hat Serienanfälle. Man lernt darauf zu achten und Anfälle gegebenenfalls mit Medikamenten zu unterbrechen.
Sind bei dem großen Blutbild auch die Schilddrüsenwerte dabei?
Habt ihr einen Tierarzt, der sich mit Epilepsie auskennt?Hier im Forum gibt es einen Thread mit dem VETAMIND-Schlüssel, der ist für die Abklärung recht hilfreich:
https://www.dogforum.de/epilepsie-beim-hund-t107671.html -
ZitatAlles anzeigen
Hallo,
mein Terrier hat auch Epilepsie. Wir haben damit gelernt zu leben und ich versuche gewisse Stressfaktoren zu vermeiden (bei ihm waren unschöne Hundebegegnungen anfangs immer ein Grund zu krampfen und zwar direkt danach) und habe auch gelernt auf welche Lebensmittel er reagiert.
Seinen ersten Anfall hatte er schon mit 5,5 Monaten und mittlerweile ist er fast 8 Jahre alt und lebt ein normales Leben, mit gewissen Punkten auf die ich eben halt achte.
Er krampft zwar auch aus der Ruhe, ohne auslösende Faktoren von oben, aber er hat davor eine Aura und dann weiß ich schon, dass ich ein Auge mehr auf ihn haben muss. Er kommt bei den Krämpfen mittlerweile eigentlich immer in den Status epilepticus und hat Serienanfälle. Man lernt darauf zu achten und Anfälle gegebenenfalls mit Medikamenten zu unterbrechen.
Sind bei dem großen Blutbild auch die Schilddrüsenwerte dabei?
Habt ihr einen Tierarzt, der sich mit Epilepsie auskennt?Hier im Forum gibt es einen Thread mit dem VETAMIND-Schlüssel, der ist für die Abklärung recht hilfreich:
https://www.dogforum.de/epilepsie-beim-hund-t107671.htmlVielen Dank für die Nachricht! Da es an einem Samstag passiert ist, waren wir in einer Notfallklinik - der behandelnde Arzt machte auf mich einen recht kompetenten Eindruck und konnte uns vielseitig darüber aufklären. Ob die Schilddrüsenwerte dabei sind, weis ich nicht - da muss ich am Dienstag gleich fragen, wenn ich mit dem Arzt spreche. Ich denke ich werd erstmal abwarten, was das vorläufige Erbenis sagt und dann überlegen, zu einem guten Tierarzt, der sich damit auskennt, zu gehen. Ich hoffe so, dass man es gut und schnell behandeln kann. Im Moment gehts dem Willi wunderbar - überhaupt keine vitalen Veränderungen oder sonstiges. Hoffentlich bleibt das erstmal so.

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