Innerhalb von 8 Wochen zwei Othämatome
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Hallo zusammen,
ich habe einen 12 jährigen Mischling mit Schlappohren. Vor 8 Wochen hatte er plötzlich ein dickes Ohrläppchen.
Beim Tierarzt wurde dann ein Othämatom / Blutohr festgestellt, Ursache waren Milben im Ohr und durch kräftiges Schütteln. Sie haben es erst mit punktieren versucht...ohne Erfolg. Beim zweiten Besuch wurde er dann operiert, innen bekam er eine Schaumstoffschablone und außen kleine Röhrchen. Nach der OP hatten wir knappe 4 Wochen ruhe, bis morgens das Ohr plötzlich wieder angeschwollen ist. Nach weiteren 2 Wochen punktieren wurde er heute erneut operiert, leider wieder ohne Garantie :/Er schüttelt sich sehr oft und lässt sich dabei auch nicht stören...Ohren sind laut Tierarzt 1A sauber und Milbenfrei.
Nun zu meine Frage
Wie bekomme ich das Schütteln in den Griff? Habe durch einen Bekannten ein Erziehungshalsband empfohlen bekommen, dass durch Knopfdruck einen Wasserstrahl von sich gibt. Was haltet Ihr von sowas und gibt es vllt. noch andere Möglichkeiten?Wäre über Tipps oder Erfahrung sehr dankbar!
Viele Grüße
Christian und Henry - Vor einem Moment
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Hallo,
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Ich hätte das nicht operieren lassen, aber nun ist es so.
Ich habe so etwas bisher mit Traumeel-Salbe eingerieben.
Das dauert einige Zeit, aber die Schwellung ist komplett zurück gegangen.
Das Blut wird vom Körper wieder abgebaut.ZitatEr schüttelt sich sehr oft und lässt sich dabei auch nicht stören...Ohren sind laut Tierarzt 1A sauber und Milbenfrei.
Wurde ein Fremdkörper im Ohr ausgeschlossen? Die können mitunter sehr tief sitzen.
Man sollte natürlich die Ursache angehen, damit sich nicht immer wieder ein Hämatom bildet.Ein Erziehungshalsband würde ich auf keinen Fall verwenden. Das kann den Hund richtig verstören.
Wenn ein Fremdkörper ausgeschlossen wurde, würde ich mal zu einer Tierheilpraktikerin gehen, die mit der klassischen Homöopathie arbeitet.
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Ohrzwang kann auch Indiz für eine Allergie sein.
Da dein Hund die Ohren immer noch schüttelt hat er entweder Schmerzen oder Juckreiz.
Ich finde hier sollte man die Ursache finden, und das gelingt bestimmt nicht mit einem Erziehungshalsband. :/Ich frage mal was du deinem Hund so fütterst,
denn hier kann auch das Problem liegen. :| -
Würde da auch erstmal alles abklären lassen.
Damt die Ohren nicht immer wieder verletzt werden bzw. die Blutgefäße aufgehen,kannst du ihm eine Feinstrumpfhose überziehen,das die Ohren beim schütteln quasi anliegen.
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Hallo.
Erst einmal ist natürlich wichtig, ob euer Hund noch andere Symptome hat. Schüttelt er sich denn öfter oder kratzt sich besonders häufig? Ist er schlapp, irgendwelche Zeichen einer Infektion?
Wenn es ihm ansonsten völlig gut geht und er sich wie jeder Hund im normalen Rahmen schüttelt, finde ich das nicht schlimm. Deswegen halte ich auch den Versuch das Schütteln abzutrainieren - erst recht mit solchen Methoden - für etwas seltsam.
Wenn er nur an den Ohren Hämatome bekommt, würde ich mich nicht weiter sorgen. Gerade Schlappohrhunde neigen etwas stärker dazu, wie mancher Mensch eben schneller aus der Nase blutet als ein anderer.
Das sind Bereiche, in denen sehr dünne Gefäße liegen und die dann mal schnell reißen, dann blutet es natürlich ins Gewebe. Nur leider wird so ein Hämatom am Ohr nicht so gut abgebaut wie an anderen Stellen, das kann sehr lange dauern. Man kann den Prozess durch entsprechende Salben unterstützen, aber wenn sich das bei eurem Hund wirklich so schwer abbaut, finde ich die Entscheidung zur OP okay - im Zweifelsfall könnten sich Abbaureste des Hämatoms nämlich verkapseln und entzünden. Ob man wartet oder manuell ausräumt, ist wohl letztendlich eine Abwägungssache.
Wurde denn eine Entzündung ausgeschlossen? Ist die Stelle besonders durckschmerzhaft, heiß, kam bei der OP etwa auch Eiter, wurde ein Abstrich gemacht, war das Blut frei von Entzündungszeichen wie Erhöhung der weißen Blutkörperchen?
Aber ich glaube, die Möglichkeit hat euer Tierarzt sicher beachtet. Antibiotika hat er schließlich nicht bekommen, oder?Wenn es dem Hund ansonsten gut geht, würde ich wie empfohlen die Ohren nach Möglichkeit schützen. Und ansonsten akzeptieren, dass er das durchaus - besonders an der selben Stelle - wieder haben kann. Besonders neu eingesprossene Gegäße sind sehr zart, also vielleicht vor allem jetzt in der Abheilungsphase die Ohren vor Schüttel-flug-kräften schützen.

Liebe Grüße
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Ich hätte das nicht operieren lassen, aber nun ist es so.
Ich habe so etwas bisher mit Traumeel-Salbe eingerieben.
Das dauert einige Zeit, aber die Schwellung ist komplett zurück gegangen.
Das Blut wird vom Körper wieder abgebaut.Wurde ein Fremdkörper im Ohr ausgeschlossen? Die können mitunter sehr tief sitzen.
Man sollte natürlich die Ursache angehen, damit sich nicht immer wieder ein Hämatom bildet.Ein Erziehungshalsband würde ich auf keinen Fall verwenden. Das kann den Hund richtig verstören.
Wenn ein Fremdkörper ausgeschlossen wurde, würde ich mal zu einer Tierheilpraktikerin gehen, die mit der klassischen Homöopathie arbeitet.
Laut Tierarzt dürfte nichts im Ohr sein, er hat extra mit einer Verlängerung nachgeschaut.
Das mit der Traumeel-Salbe werde ich mal versuchen, sobald er die Fäden gezogen bekommt...Erziehungshalsband hat sich dann auch erledigt, war nur eine eventuelle Notlösung.Vielen Dank

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Zitat
Ohrzwang kann auch Indiz für eine Allergie sein.
Da dein Hund die Ohren immer noch schüttelt hat er entweder Schmerzen oder Juckreiz.
Ich finde hier sollte man die Ursache finden, und das gelingt bestimmt nicht mit einem Erziehungshalsband. :/Ich frage mal was du deinem Hund so fütterst,
denn hier kann auch das Problem liegen. :|Also Schmerzen schließe ich aus, da macht er sich anders Bemerkbar.
Seit dem Blutohr bekommt er nur noch Nahrung ohne Weizen, da ich vermute, dass er darauf reagiert....Allergietest bekommt er sobald alles gut überstanden ist.Er bekommt als Nassfutter Rinti Sensible und als Trockenfutter Wolfsblut.
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Zitat
Würde da auch erstmal alles abklären lassen.
Damt die Ohren nicht immer wieder verletzt werden bzw. die Blutgefäße aufgehen,kannst du ihm eine Feinstrumpfhose überziehen,das die Ohren beim schütteln quasi anliegen.
Guter Tipp, Danke

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Hallo.
Erst einmal ist natürlich wichtig, ob euer Hund noch andere Symptome hat. Schüttelt er sich denn öfter oder kratzt sich besonders häufig? Ist er schlapp, irgendwelche Zeichen einer Infektion?
Wenn es ihm ansonsten völlig gut geht und er sich wie jeder Hund im normalen Rahmen schüttelt, finde ich das nicht schlimm. Deswegen halte ich auch den Versuch das Schütteln abzutrainieren - erst recht mit solchen Methoden - für etwas seltsam.
Wenn er nur an den Ohren Hämatome bekommt, würde ich mich nicht weiter sorgen. Gerade Schlappohrhunde neigen etwas stärker dazu, wie mancher Mensch eben schneller aus der Nase blutet als ein anderer.
Das sind Bereiche, in denen sehr dünne Gefäße liegen und die dann mal schnell reißen, dann blutet es natürlich ins Gewebe. Nur leider wird so ein Hämatom am Ohr nicht so gut abgebaut wie an anderen Stellen, das kann sehr lange dauern. Man kann den Prozess durch entsprechende Salben unterstützen, aber wenn sich das bei eurem Hund wirklich so schwer abbaut, finde ich die Entscheidung zur OP okay - im Zweifelsfall könnten sich Abbaureste des Hämatoms nämlich verkapseln und entzünden. Ob man wartet oder manuell ausräumt, ist wohl letztendlich eine Abwägungssache.
Wurde denn eine Entzündung ausgeschlossen? Ist die Stelle besonders durckschmerzhaft, heiß, kam bei der OP etwa auch Eiter, wurde ein Abstrich gemacht, war das Blut frei von Entzündungszeichen wie Erhöhung der weißen Blutkörperchen?
Aber ich glaube, die Möglichkeit hat euer Tierarzt sicher beachtet. Antibiotika hat er schließlich nicht bekommen, oder?Wenn es dem Hund ansonsten gut geht, würde ich wie empfohlen die Ohren nach Möglichkeit schützen. Und ansonsten akzeptieren, dass er das durchaus - besonders an der selben Stelle - wieder haben kann. Besonders neu eingesprossene Gegäße sind sehr zart, also vielleicht vor allem jetzt in der Abheilungsphase die Ohren vor Schüttel-flug-kräften schützen.

Liebe Grüße
Er schüttelt sich eigentlich schon seit klein auf, jedoch seit dem Hämatom intensiver und öfter.
Mit seiner Haut hat er auch schon lange immer wieder Probleme, ein Allergietest brachte aber keine Ergebnisse.Da es aber gleich behandelt wurde, gab es keine Entzündung, war aber kurz davor. (War die Aussage der Ärztin bei der 1. OP; bei der heutigen OP kann ich leider noch nichts sagen, da die behandelnde Ärztin nicht mehr da war)
Antibiotika und Schmerzmittel hat er aber bekommen.
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