Jagen & Selbstbelohnung
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Also für meinen Hund ist die ultimative Selbstbelohnung bei der Jagd auf Aufnehmen und Zutragen der Beute. Und das kann man eben wunderbar mit toten Gegenständen simulieren, es braucht nicht zwingend Wild.
Aber auch Anzeigen und Stöbern findet er klasse. - Vor einem Moment
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Nun ja, er soll ja mal hüten, so dass er einen gewissen Jagdtrieb durchaus behalten sollte. Er sollte nur stets kontrollierbar sein. Insofern bin ich geneigt zu sagen - Ziel erreicht. Er bleibt ja auch im Platz, wenn ich etwas werfe, solange bis er darf. Allerdings kann ich das bei Wildtieren nicht simulieren, denn die kommen nicht gerade wenn er schon im Platz ist.
Ich stimme der Haltung von flying-paws schon zu, denn das Hüten ist ja ein kontrollierter Jagdtrieb. Insofern kann ich jegliche Regung ja nicht unterbinden, sonst müsste ich ihm später wieder anerziehen, dass er jetzt doch soll.
LG
Prunus -
Ich beschäftige mich auch gerade mit dem Thema, nicht weil wir aktuell ein Problem haben sondern weil bei meinem Hund gerade langsam altersbedingt der Jagdtrieb erwacht. Ich versuche jetzt von Anfang an damit zu arbeiten, dass wir Zeigen und Bennenen machen werden und die ersten Jagdsequenzen (Anzeigen und Beschleichen) unter Kommando stellen, mal gucken wie das klappt, wir fangen gerade erst an :)
Ich bin da kein Experte, aber meine Trainerin sagte, dass es selbst bei Hunden mit starkem Jagdtrieb oft funktioniert. Also dass es ihnen oft reicht diesen Teil der Jagd "kontrolliert" ausleben dürfen, was man dann auch als Belohnung einsetzen kann.
Ich bin immer ganz schlecht im Erklären, aber es gibt da ein Video. Das sieht bei ihr dann zum Beispiel so aus:
http://www.chico-rockt.de/2013/03/anti-j…gen-von-vogeln/ -
Zitat
Ich bin immer ganz schlecht im Erklären, aber es gibt da ein Video. Das sieht bei ihr dann zum Beispiel so aus:
http://www.chico-rockt.de/2013/03/anti-j…gen-von-vogeln/Für Vorsteher ist das natürlich super, da ist das Anzeigen an sich ja schon (selbst)belohnend.
(Bei meiner "Hetzerin" klappt das nur bedingt, weil sie ja was anderes möchte. :/ ) -
Ja, stimmt, da hast du recht.
Ich kann ja am Samstag mal fragen, was sie in dem Fall dann machen würde. -
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Zitat
Ja, stimmt, da hast du recht.
Ich kann ja am Samstag mal fragen, was sie in dem Fall dann machen würde.Hab auf der Seite noch etwas gestöbert und Eva Zaugg bringt hierzu auch einige Vorschläge (und interessante Videos).
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Man kann ja Jagdspiele machen (also nicht gerade mit Joggern, aber vielleicht mit der Reizangel).
Futterbeutel apportieren machen wir auch gerne.
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Zitat
Solange Du den Hund aber (noch) stoppen kannst, ist doch gut. Allerdings würde ich beim nächsten Mal dann schneller eingreifen (genauer gucken, wo was kommen könnte), sodaß eben dieser Erfolg nicht mehr eintritt.
Er soll ja mal Hüten, insofern würde ich eigentlich nicht schneller eingreifen wollen. Würde ich das hinterhersetzen im Ansatz unterbinden, wie soll ich ihm dann später klar machen, dass das bei den Schafen gewünscht ist?
Ich übe sehr viel Triebkontrolle, aber er darf auf Kommando eben auch mal laufen, zumindest bei unbelebten Objekten.
LG
Prunus -
Jagdtrieb ist nicht aberziehbar. Entweder hat ihn der Hund oder er hat ihn nicht.
Ein Hütehund, der, weil ihm das Jagen von Rehen verboten wurde, nicht nach ein paar vernünftigen Trainingseinheiten am Vieh aus dem Quark kommt, der hätte auch ohne das Verbot kein Talent...

Geschickterweise beginnt man den den Hund in der "Prägezeit" auf Jagdobjekte an seine zukünftigen eben solche heranzuführen, damit er lernt, dass er da die intrinsische Belohnung ungestraft einheimsen kann. Frei nach dem Motto: Hier ja, dort nein.
Viele Grüße
Corinna -
Corinna...mal wieder perfekt

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