Zweithund ja oder nein, euer Rat ist gefragt
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Hallo Zusammen,
wir haben einen 3 jährigen Rüden und seit 3 wochen ca. ein 3 monate altes mädchen.
Unser großer ist normalerweise aggresiv gegenüber anderen hunden und knurrt und bellt aber wenn er sie besser kennenlernt also ein paar mal mit denen spielt und sie beschnüffelt dann liebt er es mit denen zu spielen. Wir haben uns einen zweiten hund geholt weil wir gerne einen größeren wollten da unser rüde ein chihuahuamix ist. Als wir die kleine zu uns geholt haben war er sehr auf abstand und wollte eigentlich auch nix mit ihr zu tun haben. Mittlerweile sind sie die besten freunde und schlafen im selben körbchen. Von deiner Beschreibung war unser chihuahua schlimmer als dein hund und es hat trotzdem geklappt :) aber einen welpen zu einem hund der eigentlich eher ruhig ist wäre glaube ich keine so gute idee. Unser ist zwar 3 jahre alt aber er ist kaum müde zu bekommen und welpen sind ja auch so also passt das ganz gut.
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Ich denke, das kommt ganz auf den Hund an. Ich könnte jetzt anhand deiner Beschreibung im Eingangspost auch nicht rauslesen, ob das gut geht oder nicht. Es kann gut funktionieren, es kann auch in die Hose gehen.
Der Dreh und Angelpunkt: Ihr müsst euren Hund einschätzen können. Es gibt genug Hunde, die von Besuch nicht begeistert sind. Aus den unterschiedlichsten Gründen. Und das dann auch durch Knurren oder andere Verhaltensweisen sehr deutlich machen, den Hundebesuch vielleicht auch absolut nicht dulden und er sich in ein separates Zimmer (wie den Flur) verziehen muss. An sich sehe ich das zunächst gar nicht dramatisch, sondern verständlich. Es gibt eben auch unter diesen Hunden solche und solche. Eben diese, die wenn auch widerwillig AKZEPTIEREN, was "ihre Menschen" mit nach Hause bringen, wenn die Menschen es akzeptieren (also einen eigenen Zweithund, keinen Besuchshund, denn auch diesen Unterschied raffen Hunde sehr schnell und viele Hunde akzeptieren Hunde in so einem Kontext, wo sie sie in einem anderen Kontext nicht akzeptieren würden). Und diese, die sich auch noch auflehnen, obwohl auch dem Hund klar ist, dass der Hund als neues Mitglied der Familie von den Menschen akzeptiert und gewünscht ist.
Ich bin der festen Überzeugung, dass Hunde da sehr schnell einen Unterschied erkennen zwischen einem Zweithund und einem Besuchshund.Es muss ja nicht zwangsläufig eine innige Freundschaft entstehen, solange sich die Hunde akzeptieren lernen, ist das eine Basis.
Dennoch würde ich mich eben fragen, ob ein Zweithund zwingend sein muss. Ich kann nicht einschätzen, ob euer Hund erst mal nur Territorialverhalten o.ä. zeigt oder ob er wirklich einfach abgeneigt ist gegenüber anderen Hunden in seinem Reich als solche, weil er ohne glücklicher ist und sich so nur gestört fühlt. IHR kennt euren Hund und müsst das einschätzen können. Ist zweiteres der Fall, würde ich von einem Zweithund absehen, denn der Ersthund wäre vermutlich zwangsläufig unglücklich. An Nr. 1 kann man arbeiten und da wäre eine Zweithund nicht unmöglich, auch wenn der Ersthund vermutlich anfangs nicht begeistert wäre.
Ich finde, da muss man in so einer Situation seinen Hund schon selbst einschätzen können. WARUM zeigt er so ein Verhalten? Und ist er ein Hund, der "stur" bleibt oder akzeptiert er in letzter Instanz, was man ihm von Menschenseite als "akzeptiert" vor die Nase setzt? Das könnt nur ihr wissen, denke ich. Dazu muss man seinen Hund schon recht gut kennen.
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Zitat
Kann man den sagen ob sich eher Weibchen Weibchen oder Weibchen rüden besser verstehen?
Stimmt das auch das rüden öfter Pipi machen müssen als weiblein? :)
Am sichersten verstehen sich Hündin-Rüde. Dann hat man aber die Verhütungsfrage zu managen!
Bei Hündinnen heißt es, dass sie wenn, sich dann unerbitterlicher verfeinden.
Rüde und Rüde ist dann vielleicht einfacher.Rüden müssen nicht öfter als Hündinnen. Oder meinst du markieren? Aber das machen auch Hündinnen und ist beim Rüden maßgeblich Erziehungssache.
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Meine Hündin war immer speziell. Nähe zu anderen Hunden selten, viel weggeknurrt, hätte nie einen anderen Hund ins Haus gelassen. Sie war oft krank. Als sie 9 Jahre alt war, so krank, dass ich dachte, sie würde nicht mehr lange leben.
Futteraggressiv ist sie auch.Die einen sagten, blos keinen Zweithund, die anderen, wenn du es willst, dann klappt das.
Ich habe Welpe geholt und klar gesagt, der ist jetzt da. Die ersten drei Wochen musste ich aufpassen und so manches mal bekam der Zwerg eins aufs Dach, zurecht.
Ansonsten habe ich mich selten eingemischt.
Was soll ich sagen, die beiden sind best friends, sie hat ihn erzogen, sie duldet echt viel, hat sich wieder aufgerappelt, hat ihren zweiten Frühling und ist nun weit über 11.
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Zitat
Meine Hündin war immer speziell. Nähe zu anderen Hunden selten, viel weggeknurrt, hätte nie einen anderen Hund ins Haus gelassen. Sie war oft krank. Als sie 9 Jahre alt war, so krank, dass ich dachte, sie würde nicht mehr lange leben.
Futteraggressiv ist sie auch.Die einen sagten, blos keinen Zweithund, die anderen, wenn du es willst, dann klappt das.
Ich habe Welpe geholt und klar gesagt, der ist jetzt da. Die ersten drei Wochen musste ich aufpassen und so manches mal bekam der Zwerg eins aufs Dach, zurecht.
Ansonsten habe ich mich selten eingemischt.
Was soll ich sagen, die beiden sind best friends, sie hat ihn erzogen, sie duldet echt viel, hat sich wieder aufgerappelt, hat ihren zweiten Frühling und ist nun weit über 11.
und bei mir ist genau das Gegenteil passiert. Hündin, 11 Jahre, immer mit einem Zweithund zusammen hat den hinzugeholten Welpen konsequent abgelehnt. Auch in den 6 Monaten als sie noch lebte hat sie keinerlei Näherkommen geduldet. Sie hat ihn aggressiv verbissen. Keine Chance.
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