Verdacht auf Mammatumor - Mache mir sorgen
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Hallo liebe Community,
meine kleine macht mir mal wieder sorgen und ich muss das Wochenende abwarten, bis ich erneut meinen Arzt kontaktieren kann.. deshalb hoffe ich, dass ich mich durch das Schreiben etwas beruhigen kann..
Vor drei Wochen waren wir mit ihr bei unserem TA wegen Scheinschwangerschaft.
Er hat ihr Prolaktinhemmer gespritzt und ihre Milchleisten abgetastet. Dabei meinte er es sei angeschwollen, aber das sei ja normal bei der Scheinschwangerschaft. Da sie mittlerweile 7 Jahre alt ist und als Nebenwirkung der Scheinschwangerschaft, wie auch des Prolaktinhemmers, Knoten in der Milchleiste erfolgen können, müsse man öfter mal abtasten, aber momentan sei alles in Ordnung. Vor zwei Wochen musste ich wieder mit ihr hin, da sie nach unserem Spaziergang auf der Wiese extremen Juckreiz an ihrer Vulva hatte und auch rote Pünktchen bekommen hat. Hab eine Salbe gegen den Juckreiz bekommen und er hat sie auch nochmal abgetastet und gemeint, sei noch nicht ganz abgeschwollen aber alle ok so.So und nun habe ich am Mittwoch bei ihr unter der letzten Zitze auf der rechten Seite ein Knötchen ertastet! Klein, kugelig und hart. Mein TA, wie es der Teufel will,ist diese Woche noch im Urlaub, also hab ich direkt in der Klinik angerufen. Dort hab ich dann am Donnerstag einen Termin bekommen. Die Ärztin dort meinte, es könne sein dass es ein geschwollener Lymphknoten in Folge der Scheinschwangerschaft sei, aber dass es sich trotzdem sehr verdächtig nach einem Tumor anfühle. In diesem Fall würde sie mir raten den Tumor entfernen zu lassen mit samt einer Kastration. Ich hatte zwar schon mit der Nachricht, es sei ein Tumor, gerechnet, aber nicht mit einer zusätzlichen Kastration .. Da sie nicht 100% ausschließen konnte, dass es ein Lymphknoten ist, meinte sie, ich solle noch zwei- drei Wochen warten und dann müsste der weg sein. Ansonsten ist es sicher ein Tumor. Dass mein TA nichts ertastet hat erklärte sie damit, dass das umliegende wohl Gewebe zu sehr geschwollen war. Sie meinte auch, man muss nicht direkt operieren und es würde nichts ausmachen noch zwei Wochen zu warten, da der Knoten noch sehr klein sei und die Mammatumore würden auch nicht so schnell streuen. Bericht an meinen TA würde erfolgen.
So. Und nun kann ich nichts anderes machen wie warten.. Ich mache mir so wahnsinnige Sorgen, denn ich habe für mich selbst schon ausgeschlossen, dass es ein Lymphknoten ist. Ich finde es grausam einfach warten zu warten mit dem Gefühl ich lasse einen Tumor "in ihr sitzen". Andererseits habe ich solche Angst sie operieren zu lassen. Sie ist so klein und wiegt nur 2,4 kg. Außerdem ist mir aufgefallen, dass sie seit gestern mehr trinkt als sonst. Also nicht übertrieben viel, sondern einfach mehr als sonst. Bilde ich mir das nur ein, weil ich jetzt auf alles haargenau achte? Ich habe auch so Angst, dass der Tumor schon gestreut haben könnte.. Würde sie sich dann aber anders verhalten? Eigentlich ist sie fit und das Herz sei auch gesund, wie die Ärztin in der Klinik meinte. Ich finde es so schrecklich zu warten.. Am Montag rufe ich direkt meinen TA an, um ihm alles zu berichten, aber hat bis dahin vielleicht irgendjemand ein paar beruhigende Worte für mich
Gibt es Erfahrungen bezüglich Kastration und Tumorentfernung? Eigentlich habe ich sie nicht kastrieren lassen, weil ich immer angst hatte, dieses kleine Wesen so einer großen OP unterziehen zu lassen .. Nun überlege ich aber auch, falls es tatsächlich ein Lymphknoten wäre, ist es dann sinnvoll sie trotzdem zu kastrieren, um die scheinschwangerschaften zu vermeiden? Wie schätzt ihr das vermehrte trinken ein? Kann das vom Tumor kommen?So, vielen Dank, wenn ihr das alles gelesen habt und danke auch, falls ihr Antworten für mich habt..
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Hallo,
leider kann ich Dir nicht viel helfen, nur meine Daumen anbieten, dass es tatsächlich nur ein Lymphknoten ist.Wir haben Rüden und von daher kenne ich mich mit Scheinschwangerschaften nicht aus.
Die Hündin meiner Freundin hatte Mammatumore, wurde wiederholt operiert und starb auch an Krebs; vermutlich waren es Metastasen.
Was die Kastration angeht, würde ich abwarten, was die Biopsie ergibt. Bei einem Tumor würde ich die Hündin kastrieren lassen, denn diese hormonell bedingten Tumore kämen sonst sicherlich wieder.
Es werden aber bestimmt noch ein paar User schreiben, die sich mit Hündinnen besser auskennen als ich
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In "meiner" Klinik werden Hündinnen mit Mammatumor nicht automatisch auch kastriert, sie halten das für nicht nötig. Die Entfernung der Gesäugeleiste (ganz oder teilweise) ist bei sachkundiger OP auch kein so´n großen Problem. OK, ist ein sehr langer Schnitt, aber meiner Münsterländerhündin wurden im Abstand von 6 Monaten jeweils 1 Gesäugeleiste entfernt. Super operiert, gut mit Schmerzmitteln versorgt, kaum Probleme beim laufen, aufstehen, krummmachen zu kacken, nach 3 Tagen wollte man schon wieder hinter den Katzen hinterher.
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Mein Toypudelchen Betty hatte Tumore an der Gesäugeleiste - ihr wurde mit 13 Jahren noch die eine Gesäugeleiste entfernt - aber auf Grund des Alters wurde nicht kastriert - die Maus hatte die OP super gut überstanden - sie wurde 16 Jahre alt.
Odett - ehemalige Zuchthündin - jetzt knapp 12 Jahre - ihr wurden letztes Jahr insgesamt drei Tumore an der Gesäugeleiste entfernt - OP super überstanden - Hund geht es super - sie wurde nicht kastriert.
Lilly - ca 14 Jahre alt - hat auch an drei Zitzen Tumore - die werden nicht mehr operiert - ebenso kommt keine Kastration in Frage.
Ihr geht es super - letzter Bluttest von vor ein paar Wochen - alles paletti für ihr Alter.Erstmal sind nicht alle Tumore bösartig und im Normalfall wachsen sie recht langsam oder gar nicht mehr und müssen auch nicht streuen.
Ein schnellwachsender Tumor sollte aber nicht verharmlost werden.
Also es muss jetzt wirklich nicht der Weltuntergang sein und Hunde können auch mit kleinen Tumoren prima alt werden.
Wenn du dich entschließt, den Tumor entfernen zu lassen, dann lass ihn untersuchen - dann weißt du gleich, ob gut- oder bösartig.
Also bleib einfach erstmal ruhig

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Erstmal solltest Du von Deiner Panik runterkommen.
Panik macht blind und lässt einen falsche Entscheidungen treffen.Ich verstehe nicht, warum Du Deiner Hündin bei einer Scheinschwangerschaft einen Prolaktinhemmer spritzen lässt. Die haben gefährliche Nebenwirkungen.
Eine Milchbildung in der Scheinschwangerschaft ist völlig natürlich und muss nicht behandelt werden.Sollte es im Gesäuge tatsächlich mal zu Problemen kommen, kann man Entzündungen einfach mit einem Quarkwickel behandeln. Man kann auch mit der Homöopathie sehr gut Probleme behandeln.
Zu den Gesäugetumoren:
Ich hatte in 40 Jahren viele Hündinnen, auch Tierschutzhündinnen in Pflege.
Da ich immer alte Hunde aufnehme, haben auch viele Hündinnen mal einen Gesäugetumor.
Bis jetzt hatte ich noch keine einzige Hündin mit einem bösartigen Tumor.Circa 85 % aller Gesäugetumore sind gutartig!!!!
ZitatIch mache mir so wahnsinnige Sorgen, denn ich habe für mich selbst schon ausgeschlossen, dass es ein Lymphknoten ist.
Warum gehst Du nicht erstmal von einem geschwollenen Lymphknoten aus?
Wenn es mein Hund wäre, würde ich mal eine gute Tierheilpraktikerin aufsuchen.
Man kann den Lymphknoten, aber auch Gesäugetumore sehr gut mit der klassischen Homöopathie behandeln. Bei einigen Hündinnen sind die Tumore durch die Behandlung wieder weggegangen.Eine Operation würde ich sehr gut abwägen und nicht voreilig machen lassen.
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