Junghündin bellt alle an - Schon eingreifen?

  • Ich kann den meisten "Vorpostern" nur zustimmen...Hunde sind erstaunlich anpassungsfähig und wenn die kleine sich eh an euch gewöhnen muss, kann sie sich auch gleich daran gewöhnen, dass es Regeln gibt und dazu zählt z. B. nicht alles erstmal grundsätzlich niederzubellen ;)

    Ich wünsch euch viel Spaß mit ihr und natürlich viel Erfolg beim Training. Gebt ihr Zeit, aber seid konsequent!

  • Zitat

    Eingewöhnung und Rücksichtnahme auf den Hund sind ja gut und schön. Aber ganz ehrlich: ich würde dem Ganzen jetzt schon entgegenwirken. Warum soll ich mir es unnötig schwer machen und die Regeln, die für das tägliche Zusammenleben gelten, erst in absehbarer Zeit einzuführen? Die große Stärke unserer Hunde ist ihre Anpassungsfähigkeit.

    Ich persönlich würde die kleine Krawallschwester im Moment nicht mehr zu anderen angeleinten Hunden hinlassen, sondern daran arbeiten, dass sie es ertragen lernt, den Frust, der mit solch einer Begegnung verbunden ist, auszuhalten. Auch im Alltag kann man zahllose kleine Übungen einbauen, in der Hundchen lernt, dass die Sonne weiterhin scheint, auch wenn man mal etwas nicht bekommt. Parallel würde ich auch bereits an der Leinenführigkeit feilen.

    Wie gesagt: Eingewöhnung schön und gut. Aber bis dahin hätte ich einfach keine Lust, mich durch die Gegend schleifen zu lassen, weil Madame irgendwas gesehen hat, was sie näher bestaunen möchte.

    Viele Grüße
    Frank

    :gut:

    Ich habe ja auch seit einer Woche eine 10 monatige alte Hündin, die ebenfalls aus einem rumänischen Tierheim kommt. Bei mir gelten seit Tag 1 die gleichen Regeln wie für alle anderen. Ankommen kann sie auch, wenn die Regeln stehen - ich denke, das gibt ihr mehr Sicherheit, als wenn ich die Regeln auf einmal ändere. Am Anfang war es schon ein etwas blödes Gefühl für mich, weil ich gleich Grenzen setzen musste - aber dem Hund hat es nicht geschadet und jetzt ist es schon wesentlich harmonischer ;)

  • Was auch immer Regeln und Grenzen bedeutet. Nicht zu vergessen ist, dass man ggf noch rausfinden sollte, ob es Angst als grundlegende Emotion ist. Bei Angst und Stress sind Regeln und Grenzen im herkömmlich verstanden Sinne eher kontraproduktiv.

  • Vielen Dank für die vielen Antworten! Ich hab heute versucht etwas eher zu gehen so dass noch nicht sooo viele Hunde da sind. Die Ponys auf dem Weg zum Wald findet sie immerhin schon nicht mehr so spannend. Die ersten Hunde waren so aufregend, dass sie selbst danach noch vor sich hin bellte. Später wurde es besser und auch Leute ohne Hunde waren dann recht egal. Hab sie jetzt nicht mehr laufen lassen wie sie wollte sondern rechts neben mir recht nah und das hat sie auch super gemacht bis halt Hunde kamen. Den Futterbeutel findet sie toll wenn er aufgeht aber dass sie den holen könnte oder sowas, das ist ihr noch nicht ganz klar. Sie kennt sowas ja auch nicht. Morgen lernt sie die Hündin meiner Tante kennen. Mal sehen wie sie sich benimmt wenn sie dann mit spazieren geht. Könnte ihr ja eine Hilfe sein.

    Sie scheint sich auf jeden Fall schon was eingelebt zu haben... grad rannte sie mit einem Schuh an der Tür vorbei. So ein Klischeehund! :lol:

    Das mit dem direkt Grenzen setzen find ich ansich auch. Nur bei dem Bellen weiß ich einfach auch nicht was ich dagegen tun soll außer sie versuchen abzulenken. Aber ist das die richtige Strategie?

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