Nachbarhund geht auf meinen los
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Hallo!
Ich habe ein ziemlich heikles Problem. Seit ein paar Wochen wohnt beim Haus gegenüber ein Schäferhund (Rüde). Wir haben einen Labrador-Beagle-Mix (ebenfalls Rüde), mit dem wir bisher noch nie Probleme bei anderen Hunden gehabt haben. Er ist ein total lieber und umgänglicher Hund. Komischerweise bellt er am Zaun immer zum Nachbarsgrundstück, sobald der andere Hund im Hof ist. Vor einigen Tagen sind wir uns beim Gassi gehen begegnet und der Schäferhund hat meinen die ganze Zeit agressiv angeknurrt und angebellt. Meiner hat daraufhin zurück gebellt. Wir sind weiter gegangen, da wir eine Konfliktsituation vermeiden wollten.
Vorhin ging das Ganze nicht so gut aus. Wieder beim Gassi gehn begenet, doch der Schäferhund war nicht an der kurzen Leine. Er ist auf meinen losgegangen und hat ihn gebissen. Ich konnte so schnell gar nicht ausweichen mit ihm. Zum Glück ist nichts weiter passiert, er hat ihn nicht richtig erwischt. Unser Nachbar war total geschockt und meinte, dass er so etwas noch nie gemacht hätte, er verträgt sich sonst mit anderen Hunden.
Da wir Nachbarn sind und uns mit den Hunden zwangsläufig des Öfteren begegnen, suchen wir eine Lösung, dass die Hunde sich vertragen. Das Nachbarsgrundstück ist nicht eingezäunt und ich habe richtig Angst, dass einer mal zum anderen rennt und dann geht´s vielleicht nicht mehr so glimpflich aus......Wir haben immer ein Auge auf unseren, dass er nicht ohne Leine außerhalb des Gartens ist, aber ob das jahrelang gut geht?!?
Habt ihr irgendwelche Tipps, wie wir die zwei aneinander gewöhnen könnten, bzw. sie sich anfreunden könnten? - Vor einem Moment
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Hallo,
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Die Hunde zeigen Territorialverhalten. Ist jetzt nicht so außergewöhnlich.
Was ihr machen könnt? Aufpassen, anleinen, Zaun bauen.
Was ihr noch machen könnt, ist, dass sich beide Hunde auf neutralem Gebiet treffen. Wenn sie da sich nichts tun, ist es eindeutig Territorialverhalten.
Ich lebe auch mit Hunden in der direkten Nachbarschaft. Wir passen halt auf.
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Wir haben uns beide Male auf neutralem Gebiet getroffen. Und trotzdem kam dieses aggressive Verhalten. Es war nicht mal in der Nähe unseres Grundstücks.
Und ich kann ja dem Nachbarn schlecht vorschreiben, einen Zaun bauen zu müssen. Zumal die da in Miete wohnen
Am liebsten wäre es uns, wenn sie sich untereinander neutral verhalten. Sie müssen sich ja nicht lieben und miteinander spielen. Aber diese extreme Aggressivität müssen wir irgendwie in der Griff kriegen
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Dann mögen sie sich nicht. Zwei Rüden. Doch, der Nachbar muss seinen Hund sichern, da wo ich wohne, wäre er dazu verpflichtet. Ich mußte einen Zaun bauen, so stehts im Nachbarschaftsrecht. Das muss er mit seinem Vermieter klären. Oder du redest mit dem Vermieter.
Sollte der Hund frei auf dem Grundstück laufen und euch attackieren, dann ab zum Ordnungsamt.
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Ihr könntet auch mal einen Hundetrainer drauf schaun lassen...
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Leider vertragen sich Nachbarsrüden selten gut. Versuche mit dem Nachbarn Uhrzeiten
abzustimmen, wenn man Gassi geht, damit es zu keiner Eskalation kommt.
Ansonsten würde ich mir für den Notfall Pfefferspray zulegen.
Ja, und das ist wohl wieder so ein "TUT NIX".
So einen Rüden hatte ich jahrelang in der Nachbarschaft. Der Halter ließ ihn einfach alleine
raus. Der Rüde hat Tag und Nacht unsere Haustüre bewacht, mein Hund wurde fünf mal
von ihm angegriffen, irgendwann hab ich den Mann dann angezeigt.
Lustig ist sowas alles nicht, da wird der Spaziergang zum Spießrutenlaufen. -
Zitat
Ihr könntet auch mal einen Hundetrainer drauf schaun lassen...
Weil der Nachbar nicht anleinen kann?
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Genau das hat er gesagt! Dass er noch nie einem anderen Hund was getan hat. Kam mir auch sehr komisch vor. Ich habe von einer Bekannten den Tipp bekommen, mal gemeinsam Gassi zu gehn. Mit genügend Abstand, damit sie sich nicht angreifen können. Vielleicht entsteht dann ja ein Vertrauensverhältnis. Was meint ihr?
Wenn es gar nicht anders geht, müssen wir ganz klar dafür sorgen, dass die beiden sich draußen nicht begegnen und es zu keiner Konfliktsituation kommt. Mit Zaun, Hoftor usw. Aber wir hätten vorher gerne probiert, ob man die beiden in dieser Hinsicht nicht "erziehen" kann. -
Zitat
Genau das hat er gesagt! Dass er noch nie einem anderen Hund was getan hat. Kam mir auch sehr komisch vor. Ich habe von einer Bekannten den Tipp bekommen, mal gemeinsam Gassi zu gehn. Mit genügend Abstand, damit sie sich nicht angreifen können. Vielleicht entsteht dann ja ein Vertrauensverhältnis. Was meint ihr?
Wenn es gar nicht anders geht, müssen wir ganz klar dafür sorgen, dass die beiden sich draußen nicht begegnen und es zu keiner Konfliktsituation kommt. Mit Zaun, Hoftor usw. Aber wir hätten vorher gerne probiert, ob man die beiden in dieser Hinsicht nicht "erziehen" kann.Sag ich doch; ein tut nix, und wenn er dann doch was tut; das hat er aber noch nie getan.
Ich glaube kaum, daß ein gemeinsamer Spaziergang dazu beiträgt, daß die Hunde sich vertragen.
Dein Hund war vorher da und der Schäferhund ist für ihn ein Eindringling.
Ich kann dir nur raten, wappne dich für den Ernstfall. Sch...Situation. Ich liebe sowas.
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Hm, aber wenn er den Schäferhund als Eindringling sieht, müsste dann nicht meiner den Schäferhund angreifen? Es ist ja genau anders herum.
Mich regt das total auf. Wir haben hier ein Haus mit Grundstück und richtig viel Platz für unseren Wauzi und dann ziehen die da drüben ein mit diesem Monster :censored: Mir wäre am liebsten, die ziehen gleich wieder weg :stick1: - Vor einem Moment
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