Bindung
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Zum Thema Verstecken: Sowas würde bei meinem Hund einfach eiskalt abprallen. Der prüft über Nase und Gehör, wo ich bin- und dann ist für ihm die Sache klar.
Verstecken könnte etwas bringen, wenn man einen Hund hat, der gerne folgt- hat man einen selbstständigen Kandidaten, der seine eigenen Wege geht- dann wird er das auch tun. Ob man sich dann versteckt- oder Peng.Lass Deine Hündin älter werden- ich denke, dass sie "erwachsen" ganz anderes drauf sein wird, als zum aktuellen Zeitpunkt. Evtl wird das Umfeld- dann weniger interessant sein.
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Zum Thema Verstecken: Sowas würde bei meinem Hund einfach eiskalt abprallen. Der prüft über Nase und Gehör, wo ich bin- und dann ist für ihm die Sache klar.
Verstecken könnte etwas bringen, wenn man einen Hund hat, der gerne folgt- hat man einen selbstständigen Kandidaten, der seine eigenen Wege geht- dann wird er das auch tun. Ob man sich dann versteckt- oder Peng.Lass Deine Hündin älter werden- ich denke, dass sie "erwachsen" ganz anderes drauf sein wird, als zum aktuellen Zeitpunkt. Evtl wird das Umfeld- dann weniger interessant sein.
Wieso hört er, wenn du versteckt bist, wo du bist?
Wenn ich mich verstecke, bin ich plötzlich weg und total leise. Und vom Rassetyp habe ich zwei sehr selbständige Hunde. Die aber haben gelernt, nach mir zu gucken. Nur wenn mein Jubgspund den Abgang macht, halte ich den Mund, sage kein Wort. Und weil ich nichts sage, steht er ruckzuck wieder da. Denn solange er mich hört, weiß er ja, dass ich noch da bin. Die Sicherheit gebe ich ihm nicht mehr. Hört er mich nicht mehr, kommt er lieber , bevor er plötzlich alleine da steht. -
Ich halte vom bewussten Verstecken auch nichts. Der Hund lernt lediglich, dass er permanent ein Auge auf mich haben muss, weil ich den ständigen Drang habe, mich zu entfernen. Absolut unrealistisch. Und ich gehe nicht mit ihm raus, um Theater zu spielen.
Hier ist es zwei Mal zufällig passiert, dass er zu weit weg gerannt ist und mich dann nicht sogleich wiederfand. Eine ungestellte Situation, aus der er gelernt hat, dass es einen begrenzten Radius braucht, um mich sehen zu können.
Was ich aber mache: wenn ich denke, es ist Zeit, zu gehen, mache ich das. Eine Ansage, umdrehen, loslaufen, er folgt
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Liebe TS, sei einfach du selbst und ehrlich zum Hund. Lass dir nichts aufschwatzen, was bisher keine Rolle gespielt hat. -
Zitat
Ich halte vom bewussten Verstecken auch nichts. Der Hund lernt lediglich, dass er permanent ein Auge auf mich haben muss, weil ich den ständigen Drang habe, mich zu entfernen. Absolut unrealistisch. Und ich gehe nicht mit ihm raus, um Theater zu spielen.
Hier ist es zwei Mal zufällig passiert, dass er zu weit weg gerannt ist und mich dann nicht sogleich wiederfand. Eine ungestellte Situation, aus der er gelernt hat, dass es einen begrenzten Radius braucht, um mich sehen zu können.
Was ich aber mache: wenn ich denke, es ist Zeit, zu gehen, mache ich das. Eine Ansage, umdrehen, loslaufen, er folgt
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Liebe TS, sei einfach du selbst und ehrlich zum Hund. Lass dir nichts aufschwatzen, was bisher keine Rolle gespielt hat.Genau das ist das Ziel, der Hund soll ein Auge auf mich haben. Er muss nicht an mir kleben, aber er soll auf mich achten. Dann muss ich auch nicht ständig rufen. Er soll gucken, ob ich rechts oder links gehe oder umkehre. Auch aus einer Distanz von über 100m. Wenn aber mein Jungspund mich komplett irgnoriert und sein Ding macht, verstecke ich mich. Und zwar so lange, bis er wieder auf mich achtet. Das kann in drei Minuten fünf Mal sein. Aber dann passt er wieder auf. Das mache ich vielleicht einmal in zwei Mnaten.
Mein Hund soll darauf achten, wo ich bin, ich werde ihn nicht zuquatschen, damit er mich ständig hört und deshalb weiß, wo sein Sicherheitsanker ist.
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Jeder Hund ist anders, ich werde ganz sicher nicht daran zweifeln, dass diese Taktik bei euch die richtige ist. Schließlich kennst du deinen Hund am besten.
Bei uns ist es unnötig, weil er es aus seinem selbst verschuldeten Patzer schon gelernt hat und eh ein Stalker ist. Ich denke aber, bei der TS ist es, so wie ich es verstanden habe, ein aufgeschwatztes Problem. Eigentlich läuft ja alles perfekt, nur haben Gassimitgeher halt geäußert, man "müsste das ab und zu machen wegen der Bindung". Das ist ja nun wirklich purer Quatsch. Wenn es erzieherisch notwendig ist, wie bei euch, dann spricht nichts dagegen, aber pauschal als Muss, nein. -
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Genau das war auch so meine Vorstellung. Einfach nur das sie lernt auf mich zu achten und nicht glaubt "sie macht ihr Ding, ich bin ja eh da"... ich mache das ja nicht jedesmal beim spazieren gehen. Nur eben hin und wieder, wenn ich merke, sie entfernt sich viel zu weit oder sie kommt nicht bei. Ich rufe sie 1, vll 2x und wenn sie nicht kommt und sich mir die Möglichkeit bietet, verstecke ich mich. Ich bin kein Freund des "Dauerrufers" oder "na dann warte ich halt, bis sie fertig geschnüffelt hat"...sie soll lernen auf mich zu achten und nicht umgekehrt...das war der Plan

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Eigentlich läuft ja alles perfekt, nur haben Gassimitgeher halt geäußert, man "müsste das ab und zu machen wegen der Bindung". Das ist ja nun wirklich purer Quatsch. Wenn es erzieherisch notwendig ist, wie bei euch, dann spricht nichts dagegen, aber pauschal als Muss, nein.
t
Nene, aufgeschwatzt wurde mir da nix. Ich wollte von mir selbst aus, dass sie lernt aufmerksam zu werden. Anfangs war Feebee das nämlich total egal was ich tue und mache, habe mir dann aber sagen lassen, dass ist bei den Blackthorn´s wohl fast so gang und gebe, dass sie anfangs so sind. es ist ja schon nicht mehr vergleichbar zum anfang. aber wenn sie eben zB zuweit weggeht und dann nicht gleich kommt, verstecke ich mich. Nur hat sie dann halt, wenn die gewohnte Gruppe da ist, eben nicht dieses "oje, frauchen ist weg". deswegen die Fragestellung, wie ich das dann halt zu deuten habe...
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Unsere Bindung zueinander schätze ich eigentlich ganz gut ein. Sie ist ein arbeitsfreudiger und -williger Hund und es gibt für sie nichts schöneres, wie mit mir etwas zu machen, da ist alles andere außenrum total egal - also eigentlich alles super soweit. Mir wurde empfohlen, mich hin und wieder mal beim Spaziergang zu verstecken, fördert die Bindung und sie lernt aufmerksamer zu werden.
Typischer Fall von Fehlinterpretation
. Ich dachte, alles wäre bestens und du sollst dich mal verstecken. Aber wahrscheinlich hast du dich schon immer versteckt und dadurch ist die Bindung verstärkt worden. Jetzt habe ich es kapiert.
Unter Ablenkung ist das aber auch hohe Kunst. Ich denke aber, der Hund weiß einfach ganz genau, dass du zur Gruppe gehörst und wieder auftauchst. Quasi wurde durch Gewohnheit und Regelmäßigkeit die Bindung auf alle Anwesenden erweitert. Ich würde es dabei belassen, weil es ja auch entspannend für den Hund wirkt, sich innerhalb des Rahmens einfach mal gehen lassen zu dürfen. -
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Wieso hört er, wenn du versteckt bist, wo du bist?
Wenn ich mich verstecke, bin ich plötzlich weg und total leise. Und vom Rassetyp habe ich zwei sehr selbständige Hunde. Die aber haben gelernt, nach mir zu gucken. Nur wenn mein Jubgspund den Abgang macht, halte ich den Mund, sage kein Wort. Und weil ich nichts sage, steht er ruckzuck wieder da. Denn solange er mich hört, weiß er ja, dass ich noch da bin. Die Sicherheit gebe ich ihm nicht mehr. Hört er mich nicht mehr, kommt er lieber , bevor er plötzlich alleine da steht.Kannst Du Dich so leise verstecken, dass Dein Hund Dich nicht hört? Man gibt immer ein Geräusch von sich, zumindest geht es mir so, gerade wenn man sich am Wegrand hinter einem Baum (als Beispiel) versteckt. Da knackt mal ein trockener Ast oder trockenes Laub knistert. Das einzige, wo ich noch kein Geräusch erzeugt habe, war mal die Aktion, mich in einem Graben zu verstecken, da wuchs nur frisches Gras, was keine Nebengeräusche erzeugte. Aber selbst hier- Nase wird in den Wind gehoben- ach da ist ja die "alte" und gut is
Wenn ich mich verstecken wollte müsste ich also vorher den Wind prüfen, in welche Richtung dieser weht und mein in Frage kommendes Versteck begutachten. So etwas wäre mir zu anstrengend- all diese Faktoren zu berücksichtigen. -
Ich mache das gar nicht so kompliziert. Meine Hunde werden belohnt, wenn sie mir beim Gassi folgen. Mit Bindung hat das für mich nichts zu tun, denn das funktioniert auch bei Pflegehunden innerhalb kürzester Zeit.
Allerdings sehe ich da jetzt nichts Überirdisches dran, wenn ein Hund gelernt hat beim Gassi in der Nähe des Menschen zu bleiben.
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