• Hallo,
    Ich habe den Amarican Collie Australian Sheperd Mix von meiner Mutter übernommen 1,5 Jahre alt , dort war er den ganzen Tag im Stall und wurde nur während den Stallzeiten mal eine halbe Stunde von der Kette abgemacht, kaum gekämmt aber sehr liebenswürdig und süß. :3 allerdings hat er vor allem Angst ich musste ihn erstmal an glatten Bodenbelag gewöhnen. Und beim spazieren gehen rastet er bei anderen Hunden immer total aus und zieht immer an der Leine also ein richtig unerzogener Bengel.
    Also was ich eig. will könnt ihr mir Tipps geben seine Ängste abzulegen z.B. vor Spiegeln und Staubsauger sowie was kann ich tun bei anderen Hunden, dass er einfach ruhig vorbei geht und kein verdammtest Theaterstück aufführt :D
    Ich bin für jede Hilfe Dankbar.

    Gruß Philipp

    P.S.: er kann auch keine Kommandos ich habe ihm mal halb Platz und geh ins Körbchen beigebracht, damir bin ich aber nicht zufrieden könnt ihr mir dabei helfen bitte?

  • Nur kurz, denn andere haben bestimmt noch bessere Tipps: Übe am Anfang nicht an zu vielen Sachen gleichzeitig, sondern gib ihm Zeit zur Eingwöhnung. Normale Schnüffel-Spaziergänge, wo nicht grad tausend Hunde langlatschen, ab und zu mal Sitz/Platz/Komm zunächst in der Wohnung üben, und mehr würde ich den ersten Monat nicht machen, ehrlich gesagt. Auch nicht stundenlang Ball spielen und Hundetreffen usw...Dann merkst du, wo die wirklichen Probleme liegen, und was alles nur auf die Umstellung zurückzuführen ist...
    Viel Glück, und berichte mal, wie es so läuft!

    PS: Zum Beispiel mit den Spiegeln und Staubsaugern: Erstmal gar nichts machen, sondern z.b. beim Staubsaugen in ein anderes Zimmer lassen oder sowas. Und wenn er dann langsam richtig da ist und auch Vertrauen zu dir hat (fütter ihn z.b. anfangs immer aus der Hand), dann mit ihm zusammen langsam rantasten.

  • Hallo Philipp,

    der Hund kennt doch wahrscheinlich außer seinem bisherigen Hof nichts, oder? Ich vermute, auch keine oder kaum Artgenossen. Wie lange ist er denn schon bei Dir?

    Meiner bescheidenen Meinung nach ist es das Allerwichtigste, dass der Hund nach und nach seine neue Lebenswelt kennenlernt und eine gute, vertrauensvolle BEziehung zu Dir bzw. den anderen Menschen, die sich jetzt um ihn kümmern, aufbaut, denn so legst Du die Grundlagen für die spätere ERziehung. Hundeschule etc. würde ich erst mal ganz, ganz weit in die Zukunft schieben.

    Ich würde ihn erst mal so weit wie möglich von Artgenossen und/oder anderen Dingen, die ihn zu sehr aufregen, abschirmen und an grundlegenden Dingen wie das Herkommen und das Sich-an-Dir-Orientieren arbeiten. Lass ihm Rückzugsmöglichkeiten, gib ihm Zeit, so böse Dinge wie den Staubsauger in Ruhe kennenzulernen; Olianda schrieb das ja schon.

    Gemeinsames Spielen, viel Routine und Rituale (z. B. beim Füttern und/oder Rausgehen), damit Du für den Hund berechenbarer wirst, finde ich immer eine gute Möglichkeit zum Beziehungsaufbau.

    Ich habe hier auch einen Hund, der 2/3 seines Lebens reiner Hofhund war und der erst, seit ich hier wohne, regelmäßig spazieren geführt wird - und danach auch sehr bestimmt verlangt! Leider wohne ich so abgelegen, dass er bestimmte Dinge mangels Übungsmöglichkeit wohl nicht mehr lernen wird, was aber nicht tragisch ist, ich komme prima mit ihm klar.

    Berichte mal weiter, würde mich interessieren, wie sich das Landei entwickelt, vor allem bei der Rassemischung.

    Caterina

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