Begegnungen beim Gassi gehen
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Hallo,
wir haben gerade unseren ersten Hund, kleines Golden Retriever Mädchen. Sie ist bei der Züchterin mit verschiedenen Menschen vom Baby bis zum Rentner gut zurecht gekommen. Dort leben auch mehrere Golden Retriever Hündinnen - alles kein Problem. Sie fühlt sich bei uns scheinbar prima, hat gut geschlafen, frisst, macht ihre Geschäfte, spielt.... alles wunderbar.
Beim Gassi gehen haben wir verschiedene Hunde getroffen. Solange die Hunde nur schauen und nicht auf sie zu kommen ist auch alles prima. Jedoch sind gestern zwei Mädchen mit zwei Hunden auf uns zu gekommen. Beide Hunde größer als unserer und unsere hat sich gegen das Schnuppern des Schäferhundes gewehrt. Mit offenem Fang in seine Richtung nach hinten geschnappt.
Da die Mädchen (Teenies) zwar entsetzt reagierten aber sonst nichts taten und die Hunde nicht angeleint waren habe ich meinen hoch genommen und aus der Situation raus.
Ich war nicht ängstlich oder panisch, ich habe ihn ganz ruhig hoch genommen und ein paar Meter weiter auch ruhig wieder runter gelassen.
Heute morgen habe ich dann gleich als zwei unangeleinte große Hunde kamen meinen hoch genommen. Der eine Hund - könnte auch ein Schäferhund bzw. Mix gewesen sein galoppierte auf mich zu, liess sein Spielzeug fallen und wollte an mir hochspringen, der andere kam von der anderen Seite ran. Der Halter tat nichts, im Gegenteil, er sagte sehr unfreundlich, dass ich das ja selber Schuld wäre weil ich meinen Hund hoch genommen hätte. Ich hätte Angst um meinen Hund und dann wären das eben die Konsequenzen.Natürlich habe ich Angst, für meinen Hund ist ja alles noch fremd.
Wie reagiert man denn richtig bei einem so jungen Hund und den Begegnungen mit anderen fremden Hunden?
Wie reagiert man auf unfreundliche Hundebesitzer?Viele Grüße
Lisa - Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Begegnungen beim Gassi gehen schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Such Dir am besten eine gute Hundeschule in der man Dir erklärt was normales Verhalten unter Hunden ist.
Am besten ist eine Welpengruppe, in der ihr nicht auf einem Hundeplatz seid und auch ein Althund in der Gruppe mitläuft.
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Danke für die Antwort. Wir fangen mit der Hundeschule in knapp zwei Wochen an und wenn alles gut läuft haben wir noch eine andere Welpengruppe, die sich einmal die Woche trifft.
Es wäre jedoch hilfreich, wenn mir jetzt schon mal jemand mit Erfahrung raten könnte, wie ich mich den anderen Hunden und vor allem ihren Besitzern gegenüber verhalten sollte. Ich wohne in einem kleineren Ort, wo man den Leuten früher oder später wieder begegnet. Ich bevorzuge zwar Harmonie, aber ich will mich auch nicht angiften lassen.
Und ja, ich habe selbstverständlich Angst, dass mein Hund sich gegen Hunde wehrt und eine Beisserei anfängt. -
1. Hund auf dem Boden lassen!
2. Keinen Leinenkontakt zulassen. Sonst bekommst du später Probleme!
3. Wenn dein Hund an der Leine ist, gegenüber bitten, seinen Hund anzuleinen. Tut er dies nicht, nimm deinen Hund hinter dich und blocke den Fremdhund weg.
4. Wenn deiner frei läuft würde ich gut aufpassen. Nicht alle Hunde sind nett und finden Welpen toll. Bei stürmischen Hunden ebenfalls davor stellen und den fremden Hund blocken, wenn er dann langsam ist, schnüffeln lassen.
5. Das dein Hund aufdringliche Hunde verscheucht, ist normal (und gut)Böse Bemerkungen einfach ignorieren

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Wie alt ist denn Euer Hund und wie lange schon bei Euch?
Grundsätzlich würde ich nur in äußerster Gefahr meinen Hund auf den Arm nehmen und das ist bisher einmal passiert ... aber nicht wegen einem Hund... sondern wegen einer Katze
Das dicke Riesenvieh ist bekannt als Hundehasser hier am Ort und latschte seelenruhig einen halben Meter hinter mir und angeleintem Hund, der Amok lief. DA ich keine Lust auf Hund/Katzenrauferei hatte, kam sie da zum ersten und letzten Mal bisher auf meinen Arm.Wilma ist klein, jetzt ausgewachsen 32 cm SH und gerade am Anfang waren praktisch alle Hunde größer als sie. Hochnehmen musste ich sie trotzdem nie. Wir konnten entweder ausweichen oder den anderen Hund blocken (aber wirklich häufig notwendig war auch das nicht).
Größere Hunde kann man schon gar nicht erst auf den Arm nehmen und muss von Anfang an üben, solche Situationen zu entschärfen. Wobei ich nicht erkennen kann, ob der angelaufene Schäferhund böse Absichten hatte und ob Eure Hündin nicht schlicht nur auf hündisch korrekte Weise geklärt hat, dass sie nicht angeschnuppert werden will.
Wilma lässt sich auch nur bis zu einem gewissen Punkt beschnüffeln und wenn der andere es zu bunt treibt, wird er abgeschnappt. Sprich, in die "Luft geschnappt". Das kapieren (sozialisierte) Hunde und drehen ab.
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Liebe Jana,
vielen Dank!!!Begegnungen mit einem Hund sind bislang recht unproblematisch. Es laufen nur viele mit zwei und manchmal noch mehr Hunden herum und dann kommen sie von allen Seiten.
Was beutet "keinen Leinenkontakt zulassen"??????
Versteh ich das richtig, dass sich mein Hund mit offenem Biss wehren darf??????
Beissen die anderen Hunde dann nicht??? Wann fängt die Situation denn dann an kritisch zu werden, auf was muss ich achten????Viele Grüsse,
Lisa -
Liebe Carla,
die Kleine (8 Wochen alt) ist erst seit gestern bei uns und sie ist unser erster Hund.
Ich bin grundsätzlich nicht ängstlich, aber ich habe dann doch einen Schreck bekommen als sie nach dem Hund schnappte. Er hörte auch dann nicht auf und wurde immer aufdringlicher. Der andere Hund liess sich von mir nicht wegdrängen. Sie kamen von zwei Seiten, die von heute morgen auch. In eine andere Richtung gehen war auch leider nicht möglich. Es hiess nur Augen zu und durch.LG
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Zitat
Liebe Jana,
vielen Dank!!!Begegnungen mit einem Hund sind bislang recht unproblematisch. Es laufen nur viele mit zwei und manchmal noch mehr Hunden herum und dann kommen sie von allen Seiten.
Bei zwei Hunden musst du schon sehr energisch sein, um die zu verscheuchen! Du kannst ruhig vor den Hunden aufstampfen und sie böse "AB!" anpflaumen, da sollten die meisten drauf hören. Je besser du deinen Hund beschützt, desto mehr wird sie sich in Angstsituationen an dich wenden!ZitatWas beutet "keinen Leinenkontakt zulassen"??????
Naja, wenn du deinen Hund an der Leine hast, würde ich ihr beibringen, dass sie nicht zu anderen Hunden darf. Natürlich sollst du keinen Staatsakt daraus machen, wenn doch mal ein unangeleinter Hund zu euch flitzt, aber sie sollte halt lernen, dass "Leine = kein Hundekontakt" bedeutet. Sonst bekommst du einen Hund, der an der Leine immer zu anderen Hunden zieht, um sie zu begrüßen und im schlimmsten Fall bekommst du einen Leinenpöbler, da sie gefrustet ist, wenn sie einen Hund mal nicht begrüßen darf. Auf jeden Fall ist das Leben mit einem Hund, der weiß, dass es keinen Leinenkontakt gibt, viiel einfacher!! Ich weiß das, ich hab hier nen Leinenpöbler sitzen
Wenn Leute ankommen ala "nur mal begrüßen lassen", wenn deine an der Leine ist, dann sag einfach "nein" und stell dich vor deinen Hund!ZitatVersteh ich das richtig, dass sich mein Hund mit offenem Biss wehren darf??????
Beissen die anderen Hunde dann nicht??? Wann fängt die Situation denn dann an kritisch zu werden, auf was muss ich achten????
Das ist nicht so einfach zu erklären. Stell die Frage am besten in der Hundeschule. In live kann man das besser erklären... aber ich versuchs...
also, ja dein Hund darf sich so wehren. Das nennt man abschnappen. Sie zeigt damit, dass der andere Hund zu weit gegangen ist. Sozialisierte Hunde werden das auch ernst nehmen und sich von deinem fern halten. Manche "Teenager-Roadies" testen natürlich ihre Grenzen aus, da musst du dann eingreifen und deine Hündin beschützen. Normalerweise (bei gut sozialisierten Hunden!) wird daraus keine Beißerei entstehen, allerdings laufen halt auch Hunde rum, die nicht so gut in Hundekommunikation sind.
Ich kann die ehrlich gesagt, nicht sagen, worauf du bei so einem Baby achten musst. Ich könnte dir beschreiben, wann es bei Diego kritisch wird, aber da hast du ja nix von... du hast schließlich keinen halbstarken Rüden an der Leine
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Liebe Jana,
vielen vielen Dank!!Das gibt mir doch etwas Sicherheit.
Ich hatte mir im Vorfeld keine Gedanken gemacht um das Rausgehen mit dem Hund, mir war gar nicht bewusst wieviel Hunde hier frei herumlaufen. Sonst hätte ich die Züchterin auch im Vorfeld gefragt, wie ich damit umgehen muss.
Ich hoffe ich treffe real auch bald nette Halter, die sich konstruktiv äußern anstatt mich zu beschimpfen.Dir noch viel Spaß weiterhin mit Deinem Diego :-)
LG
Lisa -
Zitat
Versteh ich das richtig, dass sich mein Hund mit offenem Biss wehren darf??????
Beissen die anderen Hunde dann nicht??? Wann fängt die Situation denn dann an kritisch zu werden, auf was muss ich achten????Das was dein Welpe da macht gehört zur normalen Hundekommunikation dazu. Das nennt sich "abschnappen". Der Hund zeigt damit dem Anderen Hund dass er zu weit gegangen ist und dass er ihn in Ruhe lassen soll.
Dein Hund schnappt dabei nur in die Luft und nicht in Verletzungs oder Beißabsicht nach anderen Hunden.
Wie soll ein Hund sonst deutlich machen dass es ihm zu viel ist, er kann ja nichts sagen, aber wenn er gebrummt oder gebellt hätte wärst du vermutlich auch im ersten Moment erschrocken.
Unter gut sozialisierten Hunden kommt des dadurch nicht zu Beißereien, normalerweise verstehen die Hunde diese Art der Kommunikation sofort. Es gibt natürlich Hunde die sich weniger beeindrucken lassen, d.h. die immer wieder ankommen, so dass dein Hund sich immer wieder so äußern muss. Hier würde ich dann deinen Hund aus der Situation oder den Anderen blocken, so dass dein Hund nicht gezwungen ist sich über Minuten einen anderen Hund vom Hals zu halten.
Wenn deine Hündin irgendwann mal läufig wird, dann wird sie sich auch auf diese Art aufdringliche Rüden vom Hals halten :)
Das mit der Welpengruppe finde ich gut, am besten finde ich die Welpengruppen die recht klein gehalten sind und bei denen auch mind. 1 souveräner Althund dabei ist. Denn so lernen die Welpen am Meisten zum Thema Kommunikation und Umgang mit Artgenossen. - Vor einem Moment
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