Würmer oder nicht? Was denn nun?
-
-
Zitat
Du redest Dir die Wurm"kur" einfach schön.Nö, ich greife nur auf meine Erfahrungen zurück. Ich bin jetzt 31, wir hatten immer Hunde, die regelmäßig entwurmt wurden und nicht einer hatte je Darmprobleme.
Dass viele Wurmarten auf Menschen übertragbar sind und unangenehme oder sogar lebensbedrohliche Erkrankungen verursachen können, das ist Fakt. Genazso gut könnte ich dir Panikmache mit der Wurm"kur" vorwerfen...Aber jedem, wie ers möchte. Ich sagte ja bereits, dass mich das an die Kastrationsdebatten erinnert. Da hat auch jede/r seine Meinung zu. - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Zitat
Nö, ich greife nur auf meine Erfahrungen zurück. Ich bin jetzt 31, wir hatten immer Hunde, die regelmäßig entwurmt wurden und nicht einer hatte je Darmprobleme.
Mit Deiner regelmässigen Entwurmung förderst Du Resistenzen und im Ernstfall wirken die Medikamente nicht mehr. Toller Schutz für Dich und Deine Familie.
Aber jeder, wie er möchte.Dies schreibt der Hersteller:
ZitatResistenz der Parasiten gegen eine spezielle Klasse von Antiparasitika kann durch häufige und wiederholte Verabreichung von Antiparasitika dieser Klasse entstehen.
-
Siehst du, dass ist der Grund warum verantworungsvolle TAs die Wurmkuren immer wieder mal wechseln...Aber wir du schon schreibst: Jeder, wie er möchte.
-
interessante Diskussion. Meine kriegen alle 6 Wochen eine Kombitablette ( Flöhe, Würmer, Herzwurm) und hatte noch nie Probleme damit. Aufgrund der Gefahr für Herzwürmer würde ich darauf auch nicht verzichten. Das ea ihnen schadet oder die Darmflora zerstört, glaub ich nicht. Zumindest ist mir bis jetzt noch nichts negatives aufgefallen.
-
Ich finde, man sollte sich jetzt nicht in das Thema reinsteigern. Es geht in diesem Thread ja nicht darum, ob wie und wann man entwurmen sollte, sondern um den konkreten Fall des TS.
Im Grunde wird doch jeder seinen Hund so behandeln, wie er es für richtig hält. Ich entwurme meine Hunde nicht regelmäßig, weil es für mich in meiner Situation nicht notwendig ist. Soviel dazu. Aber ich verteufle Leute nicht, die es tun. Sie treffen für sich selbst die richtige Entscheidung und das muss man akzeptieren. Natürlich kann man seine Argumente vorlegen, aber man muss andere Meinungen tolerieren.Was die Prophylaxe angeht, ja stimmt, da habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich bin mir schon über die Wirkung von Wurmkuren im Klaren und dass sie keinen weiteren Schutz bieten. Ich meinte damit nur, dass die Wahrscheinlichkeit einer übertragbaren Wurminfektion gemindert werden kann. Der Lebenszyklus ist ja schonmal angesprochen worden.
Klar, können sich Resistenzen entwickeln. Genau wie bei Flohmitteln, Antibiotika, Antimykotika und dergleichen. Das zu schnell und zu oft Medikamente verabreicht werden ist ja bei den Menschen nicht anders. Durch den Wechsel der Präparate kann man dem entgegenwirken, es aber keinesfalls verhindern.
Ich denke, dass allgemeine Credo ist doch: wenn mein Hund Würmer hat, behandle ich ihn. Wenn es blöderweise kurz nach einer Wurmkur passiert, behandle ich trotzdem, um die fiesen Parasiten loszuwerden. Was die regelmäßige Behandlung betrifft, muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er das Risiko einer Resistenz auf sich nehmen will oder lieber bis zu einem akuten Befall wartet bis er handelt, dabei jedoch in Kauf nimmt, dass sich z.B. Kinder anstecken.
Mal ehrlich Leute, kann es da ein absolut richtig und ein absolut falsch geben? Ich glaube, da kann man sich nicht richtig entscheiden, so dass alle einem zustimmen. Jede Seite hat Pro und Contra und jede Seite hat Beispiele und Studien, die ihre Seite untermauern. Das ist doch bei vielen Themen das gleiche.
-
-
Zitat
Ich finde, man sollte sich jetzt nicht in das Thema reinsteigern. Es geht in diesem Thread ja nicht darum, ob wie und wann man entwurmen sollte, sondern um den konkreten Fall des TS.
Ja, Du hast ja Recht!

Allerdings höre ich vermehrt von Besitzern, dass ihre Hunde unter den unterschiedlichsten Magen-Darm-Problemen leiden oder problematische Verdauungsstörungen haben. Das macht mich echt stutzig!? Oder bilden sich die Hundehalter nur ein, dass ihre Hunde häufiger Verdauungsstörungen haben. Oder bilde ich mir ein, chronisch entzündliche Darmerkrankungen sind in den Jahren häufiger geworden!?
Kann ja durchaus sein!
Und ich frage mich, was man den Tieren Alles zumutet. Man will doch für dieses Thema nur sensibilisieren. Unnötige Belastungen könnten doch vermieden werden... -
Zitat
interessante Diskussion. Meine kriegen alle 6 Wochen eine Kombitablette ( Flöhe, Würmer, Herzwurm) und hatte noch nie Probleme damit. Aufgrund der Gefahr für Herzwürmer würde ich darauf auch nicht verzichten. Das ea ihnen schadet oder die Darmflora zerstört, glaub ich nicht. Zumindest ist mir bis jetzt noch nichts negatives aufgefallen.
Naja wenn du Spot ons draufmachst oder die Hunde impfst merkst du ja auch nix negatives
Dein Hund aber vielleicht schon.Aber ganz klar, sind Würmer da muss auch behandelt werden, schon allein wegen der Ansteckungsgefahr für andere.
Das komische ist eben, das sich der TA nicht konkret dazu auslässt.
Eben nur "Ja es wäre schon besser man würde mal entwurmen"
Und der andere TA "Nein alles Super, entwurmen braucht nicht"Ich werde es jetzt genau beobachten, sollten sich Symptome zeigen wird entwurmt.
Wenn nicht werde ich in 2 Monaten eine Kotprobe an ein Labor selber einschicken.Achso falls sich einer wundert warum wir nicht entwurmen wollen, Gismo hat auch Magen Darm Probleme die wir grad Super im Griff haben und da wär eine Wurmkur gerade wenig Hilfreich.
-
Zitat
Siehst du, dass ist der Grund warum verantworungsvolle TAs die Wurmkuren immer wieder mal wechseln...Aber wir du schon schreibst: Jeder, wie er möchte.
Da die verschiedenen Wurmmittel nicht so viele verschiedene Wirkstoffe enthalten, ist es schnell passiert, dass sich eine Resistenz entwickelt.
Genauso, wie bei Giardien oft kein Panacur mehr hilft oder bei bestimmten Keimen eine Antibiotikaresistenz besteht.
Darum muss die Frage erlaubt sein, ob man dieses häufige Entwurmen wirklich nur für sich entscheidet oder ob es nicht vielmehr alle Hundehalter betrifft, die irgendwann darauf angewiesen sind, dass ein Wurmmittel wirkt, weil ihr Hund wirklich Würmer hat.
-
Woher nun die vermehrten Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt kommen, lässt sich vermutlich nicht klären. In anderen Threads werden eben diese auf die Ernährung geschoben, vielleicht sind es auch die Wurmkuren mag sein, vielleicht auch was ganz anderes. Wie gesagt, ich mache es mit meinen auch nicht, wenn es nicht sein muss.
Was würdet ihr z.B bei folgendem Fall tun. Ein Labrador vom Typ wandelnder Staubsauger, der gerne und viel draußen ist - also ein potentiell wurmgefährdeter Hund und zu Hause wartet ein 2-jähriges Kind, dass den Hunde gerne knuddelt, sich mal abschlabbern lässt usw. Ich kann verstehen, dass man da zu regelmäßigen Wurmkuren greift, weil man Angst hat und wirkliche Alternativen gibt es auch nicht.
ICh kenne aber auch Leute, die ihren Hund alle 4 Wochen (!) entwurmen, weil sie die Vorstellung eklig finden, dass er Würmer haben könnte und das ist nun wirklich weder für den Hund als solchen noch für die Hunde im Allgemeinen gut.
Mein Fazit: Entwurmen ja, aber in Maßen und nur bei Bedarf oder Risiko.
-
ZitatAlles anzeigen
Also, auch auf die Gefahr hin, dass ich mich hier in die Nesseln setze, muss ich doch meinen Senf zur Wurmbekämpfung dazugeben.
Die Aussagekraft einer Kotprobe ist SEHR eingeschränkt!
1 Wurmei bedeutet nicht, dass er einen Wurm hat, sondern dass er vielleicht viele hat, nur haben die sich eben noch nicht gepaart und Eier erzeugt. Wobei das sicher kein Spulwurmei war, denn die paaren sich nicht im erwachsenen Hund
Er kann sich Spulwürmer von Mäusen, Flöhen (einer reicht, der zufällig mal auf ihn springt, das muss man nicht mal bemerken!) oder vom Schnuppern an Kothaufen holen.Kokosflocken bewirken (auch wenn das ständig behauptet wird) nicht erwiesenermaßen denTod oder die Lähmung der Würmer. Eine Tablette tut das schon und geht nicht in den Organismus, wie auch ständig behauptet wird.
Wie QuoVadis geschrieben hat, kann sich der Hund am Tag nach der Tablette gleich wieder anstecken, aber man muss natürlich nicht ständig entwurmen.
Dieses "alle 3 Monate" hängt mit dem Lebenszyklus der meisten Wurmarten zusammen, sodass man, wenn man es tatsächlich alle 3 Monate macht, jedesmal die erwachsenen Würmer UND die Larven erwischt und deshalb keine neuen Eier produziert werden.
Die Würmer an sich SCHADEN dem erwachsenen, gesunden Hund meist nicht, aber sie gefährden kleine Kinder und immungeschwächte Menschen (Spulwürmer sind lebensgefährlich).
Außerdem sollte man meiner Meinung nach Verantwortungsbewusstsein walten lassen und den Hund schon allein deshalb entwurmen, weil sich andere Hunde durch Schnuppern (s.o.) und z.B. Rinder, die das Gras auf der Wiese dann fressen anstecken können.

Edit: Hier mal der Zyklus eines Spulwurms, wen es interessiert:
http://www.mydackel.de/wp-content/upl…riasis-Hund.jpgDANKE für deinen Beitrag!

Ich bin voll bei dir und finde eine vernünftige vorsorgliche Parasitenbekämpfung völlig in Ordnung.
Meine Tiere (Pferde,Katzen, Hund, Kaninchen...) werden alle im selben Rhytmus von 3 Monaten entwurmt. Auch einfach aus dem Grund weil die Katzen viele Mäuse fangen und engen Kontakt mit Hund und Pferd haben.
Bei meinem Hund lasse ich jedoch auch regelmäßig KP machen, weil sie Probleme mit Giardien hat und je nach Ergebnis lasse ich auch mal eine WK sausen. Aber dies eher selten.Und ich habe ein chronisch krankes Pferd (Borreliose und Leberschaden) wo eine Impfung, Stress oder auch nur eine neue Situation einen Schub auslöst. Aber aufgrund einer vorsorglichen WK ist noch NIE etwas passiert.
Ebenso habe ich einen chr. Magen-Darm kranken Hund (die eigentlich auf alles sensibel reagiert) der ebenfalls noch nie auf die WK reagiert hat.ABER würde ich diese kranken Tiere hochgradig verwurmen lassen und sie DANN entwurmen, würde ich vielleicht um ihr Leben kämpfen. Und zwar deswegen weil die meisten Tiere nicht auf die WK reagieren sondern auf das unter Umständen massenweise absterben (wenn hoher Befall vorliegt) der Würmer und das ausscheiden dieser. Sie vergiften sich quasi selber damit und die Leber versagt möglicherweise.
Selbst schon bei meiner Stute erlebt (jedoch bei andern Parasiten), die tagelang Infusionen für die Leber bekommen musste damit sie diese Prozedur überlebt. Nicht schön.Die vorsorgliche Wurmkur ist definitiv die gesündere Alternative.
Ich werde nie verstehen wie man da so eine große Glaubenssache draus machen kann. Die sind heutzutage absolut nicht mehr schädlich und gut verträglich.Ich werde auch nicht verstehen wie man einen positiven Befund (egal wie hoch) unbehandelt lassen kann
. - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!