• Huhu :)

    Ich muss euch mal wieder zu eurer Meinung fragen. Unsere kleine Hermine ist nun 16 Wochen alt und seit 4 Wochen bei uns. Ihr Lieblingsschlafplatz war immer in unserer Couchecke, also praktisch da, wo unsere Füße sind, wenn wir auf der Couch sitzen. Da lag sie auch, wenn keiner da saß.
    Seit ein paar Tagen hat sie aber ihren Schlafplatz gewechselt. Sie schläft nun im Flur auf unseren Schuhen. Ist so eine Verhaltensänderung bei einem Welpen normal?
    Ich stelle mir mehrere Fragen dazu:

    1) Kann es sein, dass sie sich diesen Ort ausgesucht hat, weil er ruhig und dunkel ist? Als Freiberufler arbeite ich von Zuhause aus, daher ist es tagsüber im Wohnzimmer nicht wirklich leise. Im Schlafzimmer (da schläft sie nachts neben uns) ist es ziemlich hell, weil tagsüber die Sonne reinscheint.

    2) Kann es sein, dass wir sie im Moment etwas überfordern, und sie uns sagen will, dass sie mehr Ruhe braucht? Momentan gehen wir nämlich 1-2 Mal am Tag mit ihr zu unserer privaten Spielstunde, d.h. wir haben hier nette HH kennengelernt, deren Hunde immer mit Hermine spielen. Dann wetzt sie voller Freude locker ne Stunde über den Rasen. Danach ist sie aber todmüde und schläft wie ein Stein. Nachts wacht sie gar nicht mehr auf, wenn wir mal auf Toilette müssen oder so. Ich denke, das könnte in ihrem Alter vielleicht doch ein bisschen viel sein... Es macht ihr Spaß, aber vielleicht muss ich ihr doch mehr Ruhe bieten?

  • 3) ODER 3. Variante: Sie als Spitz-Wachhund hat sich vielleicht den strategisch besten Platz ausgesucht, um alle beobachten zu können? Von unserem Flur aus sieht man in jedes Zimmer unserer 2-Zimmer-Wohnung, inklusive Bad und Küche ...

  • Hallo,

    man kann so einiges hinein interpretieren.
    Aber man muß es nicht.
    Es kann tatsächlich sein, daß sie ihre Ruhe haben will.
    Oder daß sie es lieber etwas dunkler hat.
    Oder sie Deine Nähe als "störend" empfindet.
    Oder weil es dort gerade etwas kühler ist, als da, wo sie sich sonst immer aufhielt.
    Oder, oder, oder ......


    Ich habe diese "räumliche Trennung", die vom Welpen / Junghund ausging, stets als "Abnabelung" vom Halter betrachtet :D .
    Meist war dies auch stets der ideale Zeitpunkt, das Alleine bleiben-Training anzufangen und so langsam aufzubauen.
    Also, erst innerhalb der Wohnung / im Haus, und später auch für kleinere Gänge außerhalb, die man zwischendurch immer wieder erledigen muß und wobei der Hund nicht mitkommen kann.

    Da sie nun von sich aus etwas Distanz einfordert, dürfte das für das Training ein guter Ansatzpunkt sein.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • Genau DAS habe ich auch gerade überlegt! Sonst ist sie mir auf Schritt und Tritt gefolgt, und nun scheint sie da "cooler" zu werden. Hach es wäre schön, endlich mal Alleinsein mit ihr zu trainieren :)

    SheltiePower also meinst du, dass das in Ordnung ist und nicht irgenwie schlimm oder so? (Mein Problem ist, dass wir vorher jahrelang Kaninchen hatten, und die sich immer so abgesondert haben, wenn sie krank waren. Da müssen wir noch oft umdenken und sind halt unsicher, wenn sich das Verhalten von Hermine irgendwie ändert)

  • Laß ein wenig Dein Bauchgefühl mit einfließen, wenn Du sie beobachtest.
    Kommt sie Dir ruhig und entspannt vor, also recht "cool", dann wird es wohl auch so sein.

    Ich habe keine Ahnung von Kaninchen, aber bei meiner Hündin habe ich die Erfahrung gemacht, als sie Schmerzen hatte, daß sie dann direkt zu mir kommt, mich anschaut, hechelt, manchmal sogar zittert.
    Da wußte ich mit Sicherheit, das sie was hatte!


    Meine beiden sind mir als Welpen in der Wohnung auch oft gefolgt.
    Irgendwann hatte das nachgelassen, bzw. es wurde mit einem müden Blick registriert, daß mal die Zimmer gewechselt hatte. Plötzlich war es nicht mehr so "wichtig", ständig in meiner Nähe zu sein.

    Das war dann auch die Momente, wo ich mal die Tür hinter mir geschlossen habe, um mit ihnen das "Alleine bleiben" zu üben.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • Zitat

    Dann wetzt sie voller Freude locker ne Stunde über den Rasen. Danach ist sie aber todmüde und schläft wie ein Stein.

    Das kann sie gerne mit 4 Monaten. Alles Bestens.
    Ist doch schön, dass sie ihren Spieltrieb ausleben kann. Meine Hunde haben in dem Alter auch noch länger getobt.

    Mach Dir nicht so viele Gedanken. Mein Rüde sucht sich auch immer die merkwürdigsten Schlafplätze, schon von Welpe an.

  • Hallo Bubuka!

    Ja ich bin jetzt schon "cooler" und freue mich, dass sie langsam ihren eigenen Kopf bekommt. Gestern haben wir einen Schlaftag eingelegt und waren nur 15 Minuten draußen spielen. Heute merkt man, dass sie nicht mehr ganz so kaputt ist. Also gehts heute wieder ne Stunde spielen und alle paar Tage werden wir mal kürzer treten, wenn sie wieder so fertig sein sollte.

    Danke für deine Antwort :smile:

  • Zitat


    Seit ein paar Tagen hat sie aber ihren Schlafplatz gewechselt. Sie schläft nun im Flur auf unseren Schuhen. Ist so


    :lol:

    Unser Schnurzelchen schläft ganz oft auf unserem Schuhhaufen neben der Wohnungstür. Aber erst, nachdem sie ihn so richtig durchgebuddelt hat. Ich vermute so kompensiert sie ihre "Verlustangst", wenn wir außer Haus sind. Die Schuhe riechen aber auch so gut nach Herrchen und Frauchen :jg:
    Pass mal auf, bald müssen noch die getragenen Joggingklamotten oder Socken als Schlafplatz her halten, wenn du sie nicht rechtzeitig wegpackst. Oder mal was ganz anderes, hauptsache es riecht nach "Heimat" ;)

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