Springen und Böschungen/Abhänge
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Gast67847 -
28. Juli 2013 um 19:10
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Hallo zusammen,
vielleicht habt ihr einen Tip, wie wir uns am besten verhalten können.
Unsere Frieda, 16 Wochen alt, Großpudel hat eine absolute Vorliebe für Böschungen und Abhänge jeglicher Art.
Im Wald laufen wir immer an einem Bach entlang, wo die Böschungen zum Teil recht tief und steil sind. Frieda liebt es diese hoch und runter zu sausen.
Auf der Hundefreilauflauffläche war mal ein Minibach, wo auch noch eine kleine Böschung vorhanden ist. Frieda springt drüber.
Heute am See liegen etwas abseits des Weges Äste und Stämme. Frieda macht eine 3 fache Kombination (wie die Springreiter sagen würden) draus und springt drüber obwohl sie auch locker dran vorbei laufen könnte.Wie sollen wir uns verhalten? Sollen wir sie machen lassen oder sie dran hindern?
Einerseits denke ich, dass sie ja irgendwie ihren Körper und die Koordination lernen muss, aber wo soll man die Grenze setzen?Viele Grüße
Vreni - Vor einem Moment
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Hallo,
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Meine Meinung: Lass sie machen!
Ich habe das so gemacht, obwohl mir manchmal schlecht wurde, wenn Harry vom steilen Hang, den er hochgedüst war im Affenzahn abwärts sprintete. Ich habe häufig gedacht, entweder traut er sich nicht und ich muss ihn abseilen
oder er wird sich unweigerlich auf dem Weg nach unten überschlagen.Aber mein (damaliges) Hundekind wusste, was er wuppen kann. Er sauste mit Begeisterung rauf und runter und immer ohne Unfall. Natürlich kann das letztlich keiner garantieren, aber will man dem Hund wegen eines Restrisikos den Spaß nehmen? Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Hunde sehr gut einschätzen können, was geht und was nicht.
Mein wasserverliebter Harry ist auch schon kleine Steilufer runtergesprungen und hat geplanscht, während ich mir Sorgen machte, wie er da je wieder hochkommen soll. Der ist aus dem Stand 1 1/2 Meter hochgesprungen (nachdem ich 50 Meter weiter gelaufen war, eine schräge Stelle gefunden hatte und versuchte Hundi dorthin zu locken). Harry sah nur, Frauchen ist weg, also Schluss mit Plantschen, hochhüpfen und hinterher
.Ich denke mal, die Beweglichkeit und Elastizität eines Großpudels sollten doch allemal die Fähigkeiten eines Neufis schlagen können

LG Appelschnut
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Sehe ich genauso, wie Appelschnut.
Ein Welpe und Junghund wird sich nur soviel zutrauen, wie er auch schaffen kann.
Diese "Übungen" trainieren die Körperwahrnehmung und Geschicklichkeit.
Wenn man da eingreift, verunsichert man den Hund nur.
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Die Warnungen vor Sprüngen und Überlastung bei jungen Hunden beziehen sich darauf, daß der Mensch solche Leistungen nicht zu früh verlangen und üben sollte, auch dann nicht, wenn der Hund es gerne mitmacht. Was die Hunde aber von sich aus unaufgefordert tun, das kann man sie ruhig tun lassen.
Viel Spaß mit eurer Pudeline!Dagmar & Cara
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Oh danke euch! Ihr beruhigt mich wirklich!
Nein, wir verlangen das in keinster Weise und feuern sie auch nicht an. Sie rast von sich aus die Böschungen runter und wieder hoch und springt über jegliches Gestrüpp am Boden. Vielleicht auch weil das Laub so raschelt. Und sie ist sich ihrer Sache sicher. Oft haben wir schon gedacht gleich stürzt sie ab, aber nichts ist passiert.
Wenn man sie so in den letzten 2 Wochen dabei beobachtet hat, sind ihre Bewegungen auch immer flüssiger dabei geworden. -
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