Wie gewinne ich die Zuneigung meines Hundes ohne Leckerlies?

  • Wie gewinnt man Zuneigung....? Indem man das Gegenüber so nimmt, wie es ist, und in Ruhe lässt...und so nach und nach herausfindet, was ihm gefällt/ Spass macht...selber halte ich von dem ganzen Sitz-Platz-Fuss-Bleib überhaupnichts. Und von Leckerlies auch nicht. Ich mach das lieber mental.

    Lass Dir und dem Hund lieber Zeit und auch Freiräume...viele Strassenhunde (ist er einer- woher kommt er?) verdösen den Tag und suchen Nachts nach Nahrung...auch manche Herdenschutzhunde sind nachtaktiv...

  • Zitat

    Wie gewinnt man Zuneigung....? Indem man das Gegenüber so nimmt, wie es ist, und in Ruhe lässt...und so nach und nach herausfindet, was ihm gefällt/ Spass macht...selber halte ich von dem ganzen Sitz-Platz-Fuss-Bleib überhaupnichts. Und von Leckerlies auch nicht. Ich mach das lieber mental.

    Lass Dir und dem Hund lieber Zeit und auch Freiräume...viele Strassenhunde (ist er einer- woher kommt er?) verdösen den Tag und suchen Nachts nach Nahrung...auch manche Herdenschutzhunde sind nachtaktiv...

    :gut: Super Beitrag.
    Hundi erst mal ankommen lassen, und in Ruhe lassen.
    Der Rest kommt mit der Zeit.

  • Zitat

    Problem auf....meine Freundin soll natürlich auch gut mit ihm klarkommen, sie hat ein eher ruhigeres Temperament und ignoriert ihn halt mehr als ich

    Und genau das ist der richtige Umgang.
    Du stresst den Hund, mit deinen Erwartungen.
    Lass den Hund in Ruhe, ignorier ihn weitest gehend. Das ist sicherlich nicht das, was du dir so vorgestellt hast.

    Mach dich frei, von dem Bild, was du von deinem neuen Hund im Vorhinein hattest , von den Vorsellungen und Bildern, die du mit einer " normalen Hundehaltung verbindest " , und nimm ihn so, wie er tatsächlich ist.

  • Ich glaube auch, dass du ihn schon zu viel "bedrängst".
    Deine Freundin will nichts von ihm und kann ihn so auch nicht überfordern. Deshalb sucht er bei ihr Schutz. Auch du solltest ihn freiwillig "kommen lassen" und auch keine Streicheleinheiten aufdrängen. Das wird schon. Lasst euch Zeit!

  • Ich finde, das ist ein klassisches Beispiel, wie der Hund vermittelt, was er braucht:
    Deine Freundin ist ruhig und bedacht und lässt den Hund in Ruhe.
    Du bist hibbelig und möchtest möglichst bald den Hund so Formen, wie du dir DEINEN Hund vorstellst (verständlich!).
    Aber der Hund zeigt: ich brauche Zeit und Ruhe.
    Und versteckt sich vor dem Fordernden hinter dem Ignorierenden.
    Klassischer geht's nicht.
    Also hör auf deinen Hund und gib ihm, was er braucht! Das wird schon, wenn du geduldig bist!
    LG

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!