Hund und fremde Kinder

  • Ich finde es auch schade, dass die Mütter nicht direkt gesagt haben, was ihnen nicht passt. Vielleicht sind sie selbst aber auch unsicher gegenüber Hunden und können deren Verhalten und Körpersprache nicht einschätzen.
    Vielleicht könnt Ihr ja im Kindergarten mal eine entsprechende Infostunde abhalten? Es gibt doch z. T. extra geschulte Hunde und deren Halter, die so etwas vermitteln. Vom VDH gibt es IMHO auch Infobroschüren für Kinder und Eltern über das richtige Verhalten. Das wäre evtl. ein Anfang.

  • Es gibt einfach zu viel schlechte Presse für Hunde in den letzten Jahren.
    Für nicht-Hunde-erfahrene Eltern bedeuten Hunde daher eine Gefahr für ihre Kinder.

    Odo wird mein letzter Hund sein, es bringt keinen Spaß .
    Nirgendswo ist man mit Hund noch erwünscht.
    Mit Kindern hatte ich schon das Gefühl, dass sie nicht mehr in diese Gesellschaft passen. :mute:

    Aber das ist nun OT

  • @ odotina....oda muss man einfach mögen, lass dich nicht entmutigen

    @ TS..ich gehe jetzt mal davon aus, dass ihr einen Jack Russell habt...nur wegen dem Nick.
    Unser Jack Russell LIEBTE Kinder und hätte nur den Stress gehabt, dass er nicht mit allen hätte spielen können. Er hätte Kindern nichts getan, außer sie abzuschlecken. Ich hätte allerdings Stress gehabt, denn er war schwer zu bändigen :D
    Unsere jetzige Hündin könnte ich nicht mitnehmen, denn ich kann sie nicht einschätzen...leider.

    Eltern sind heutzutage viel zu übervorsichtig und kritisch...warum auch immer. Computer, vor denen sie doch so gerne sitzen, sind viel gefährlicher als Hunde. Behaupte ich jetzt mal frech!
    Ich bin auch der Meinung, dass es gut ist, wenn Kinder Tiere kennenlernen und auch lernen, wie man mit ihnen umzugehen hat.

  • Zitat

    @ odotina....oda muss man einfach mögen, lass dich nicht entmutigen

    @ TS..ich gehe jetzt mal davon aus, dass ihr einen Jack Russell habt...nur wegen dem Nick.
    Unser Jack Russell LIEBTE Kinder und hätte nur den Stress gehabt, dass er nicht mit allen hätte spielen können. Er hätte Kindern nichts getan, außer sie abzuschlecken. Ich hätte allerdings Stress gehabt, denn er war schwer zu bändigen :D
    Unsere jetzige Hündin könnte ich nicht mitnehmen, denn ich kann sie nicht einschätzen...leider.

    Eltern sind heutzutage viel zu übervorsichtig und kritisch...warum auch immer. Computer, vor denen sie doch so gerne sitzen, sind viel gefährlicher als Hunde. Behaupte ich jetzt mal frech!
    Ich bin auch der Meinung, dass es gut ist, wenn Kinder Tiere kennenlernen und auch lernen, wie man mit ihnen umzugehen hat.

    :gut:

  • Ich glaube nicht, dass es nur darum geht, dass ein Hund beißen könnte, sondern heute sind alle überpingelig. Kind fast Hund an, oh je, jetzt müssen wir aber sofort Hände waschen.

    Ich kann es mir richtig vorstellen:"Schaut mal, die hat ihren Hund dabei, das geht ja gar nicht. Jetzt fassen unsere Kinder auch noch den Hund an, igitt!"

    Und anstatt den Kindern zu sagen, bleibt da weg, was auch Kinder lernen können oder die HF zu bitten, vorsichtig zu sein, wird hintenrum getuschelt und gemacht. Und genau das kann ich nicht leiden.

    Ich hab nen Hund, der kann mit Kindern gar nicht. Und einen, der liebt Kinder heiß und innig. Und wenn TS extra fragt, ob Hund mit darf, dann ist es eigentlich auch kein Problem.

    Ich hab auch öfters meine Hunde mit, und die Reaktionen sind grundverschieden. Von ach toll, sind die süß bis oh mein Gott, Hunde, ich geh jetzt heim.

    Es gibt nun mal leider Menschen, die richtig Angst vor Hunden haben. Ich kann das verstehen. Aber einfach ist das nicht immer, Hund und Familie unter einen Hut zu kriegen und Kompromisse zu machen, schon gar nicht, wenns so heiß ist.

    Ich würde immer gucken, wie es am ehesten stressfrei für Mensch und Hund ist. Heute lasse ich oft die Hunde daheim oder im Auto. Und für die Hündin, die mit Kindern nicht kann, da gibts zur Not nen Maulkorb. Nicht wegen den Kindern, beißen tut die nicht, aber wegen dem gesamten Umfeld. Dann weiß man, dass nix passieren kann und alle bewegen sich normal.

    Ne Alternative wäre, so hab ich es auch schon gemacht, dass man eine Hundebox mitnimmt, Hund ist dabei (weil der halt irgendwann pinkeln muss und nicht so lange daheim bleiben kann), und man den Hund solange da reinpackt, zumindest solange gegessen wird.

  • Ich würde den Hund zu so was auch eher nicht mitnehmen, frühestens ab Schulalter. Das blöde ist: WENN irgendwas passiert, bist du die Dumme, völlig egal, was war.
    Wenn du ein Kind ermahnst, wirst du schief angeschaut, und wenn was passiert, bist du schuld.

    Ich bin als Kleinkind von einem braven, an Kinder gewöhnten Hund übel gebissen worden, weil ich ihn wohl am schwanz gezogen habe... das ging so schnell, da konnte keiner reagieren. Bei nem Erwachsenen wärs ein blauer Fleck gewesen, in dem dünnen Kinderärmchen wars ne Verletzung, die fast dazu geführt hätte, dass das gelenk steif wird. Ist 40 Jahre her - heute gäbs da einen Riesenwirbel mit OA etc.

    Und sehr viele Eltern und Kinder haben wirklich Probleme mit Hunden, ich merke das jeden Tag hier - es laufen Kinder schreiend vor meinem Pudelwelpen (an der Leine) weg. Erstaunlich. Und Eltern sagen: geh nicht zu dem Hund, der beisst! Traurig aber wahr.

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